I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)
Epheser 4,9-4,9
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(64) 3 p sg ind ao a (und) entrichtet seither 2
(3) acc fem sg (die) Kriegsgefangenenbeute 1
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(3) acc neut pl geschenkterweise Talente 3
(44) dat mas pl Menschen.
(625) dat mas/neut pl den
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9
(340) nom/acc neut sg was
(22) 3 p sg ind ao2 a Hinaufgestiegen ist Er,
(1702) nom/acc neut sg Das (Wort)
(2801) parti aber:
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(13) 3 p sg ind ao2 a hinabgestiegen ist Er
(9142) conj auch
(1297) conj dass
(1043) conj nicht,
(507) conj wenn
(899) 3 p sg ind pr bedeutet es,
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(1) acc neut pl unteren 4
(11) acc neut pl Lose 5
(837) nom/acc neut pl die
(1768) prpo bis hinein in
(1301) gen fem sg der
1 od. (die) Kriegsgefangenschaft, (die) vom Feind Gefangenen ; Erkl.: Jesus hat durch Seinen Kreuzestod und Seine Auferstehung dem Teufel die Kriegsgefangenen entrissen - quasi ” geraubt“ und zu ” Seinen Gefangenen“ gemacht. Dieser Text zeigt deutlich, dass wir Menschen nur zwischen der einen oder der anderen Gefangenschaft ” w¨ahlen“ k¨onnen - wobei die Gefangenschaft des Teufels zu unserer totalen Zerst¨orung und die des Christus zur v¨olligen Wiedererlangung unserer g¨ottlichen Freiheit und Natur, samt allen Bef¨ahigungen, f¨uhrt. (Gal. 5,1; 2. Petr. 1,4) 2 od. ¨uberliefert seither, gew¨ahrt seither, verleiht seither; Erkl.: Es gilt stets den eigentlichen Fokus des Aoristen zu ber¨ucksichtigen. Es fokussiert nicht eine Zeitform als solche, sondern eine ” geistige Tatsa chenform“. Man darf an dieser Stelle also keinesfalls an eine abgeschlossene Handlung in der Vergangen heit denken, denn eine solche k¨onnte ja ohne Weiteres durch irgendeine der vorhandenen Perfektformen wiedergegeben werden. Es handelt sich vielmehr um eine Tatsachenform, die f¨ur jede Zeit gilt, so wir uns an die geschilderte Tatsache ” im Glauben“ halten. Jesus entrichtet m.a.W. bis heute noch Seine Gna dengeschenke ... jedem, der da glaubt und an dieser Tatsache festh¨alt. Es geht also auch um mehr als nur um eine Pr¨asensform. Denn st¨unde Jesu Gaben-Entrichtung im Pr¨asens, w¨urde dies eine ” automa tische“ Entrichtung voraussetzen, bzw. eine v¨ollig von unserem Handeln losgel¨oste Aktion beschreiben. Auch kein Konjunktiv-Pr¨asens steht hier, weil es nicht um eine blosse M¨oglichkeit geht. Der Aorist be sagt zusammengefasst: Seit jenem Tag, an dem Jesus dem Teufel die Beute entrissen hat (also uns alle), entrichtet Er unverdiente Gnadengeschenke ... und zwar an alle, die diese ” geistige Tatsache“ glauben und diese Geschenke auch lebendig erwarten und fest mit ihnen rechnen ... an alle, die auf sie z¨ahlen (Aorist-Zeitloser). 3 od. Gaben, Geschenke; Erkl.: Jesus sandte uns nicht Geld oder materielle G¨uter, sondern Geistes Begabungen. Daher sollte hier an Bef¨ahigung, Kr¨afte, Begabung, Genie, Genialit¨at, g¨ottliche Tugend ect. gedacht werden. 4 od. darunterliegenden, evt. unter(irdischen) 5 od. Schicksale, ” R¨ange“, Los-Teile ; od. Territorien, Ortsteile ; Erkl.: ♠➆r♦✈ kann in zweifacher Hinsicht verstanden werden: zum einen die Lebens stellung , das einem zugewiesene Schicksal oder Lebenslos ; zum andern die ¨ortliche Gegend, in der man sich befindet, der Landesteil, in dem man lebt. Letztere Variante w¨urde eine ” unterirdische Welt“ nach sich ziehen. Alte Kirchenv¨ater wie Tertullian, Chrysostomus, Clemens etc. verstanden darunter eine unterirdische Welt, so z.B. den ” Hades“ (Totenreich).
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