I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)

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Kolosser 1,3-1,3

CristÂv Cristä% (102) dat mas sg (dem) Christus(leib); 1

c‚riv c‚riv (61) nom fem sg Gnade 2 (be)wirkt

Ñme´v Ñm´n (610) dat pl euch

ka² ka³ (9142) conj und

e°r¢nj e°r¢nj (40) nom fem sg Friedensruhe

€p €pà (646) prpo herab infolge

qeÂv qeoÔ (693) gen mas sg (2) Gott

pat¢r patrÃv (100) gen mas sg (3) Vaters

¡me´v ¡män (405) gen pl (1) unseres!

eÐcarist’w eÐcaristoÔmen (4) 1 p pl ind pr a (Ihr) verpflichtet danken wir

Á tä% (1240) dat mas/neut sg dem

qeÂv qeä% (158) dat mas sg Gott

pat¢r patr³ (32) dat mas sg Vater

3

kÒriov kur²ou (240) gen mas sg Herrn,

¡me´v ¡män (405) gen pl unseres

Á toÔ (2520) gen mas/neut sg des

IjsoÔv IjsoÔ (226) gen mas sg a Jesus

CristÂv CristoÔ (250) gen mas sg Christus,

a IjsoÔ (93) dat mas sg — IjsoÔ (10) vo mas sg 1 siehe Fussnote 2; od. infolge von (dem) Christus

2 Erkl.: Gnade ist ein ” Reiz“, eine wirksame Kraft, ein vollendeter Trieb, der zur Vollendung lockt, treibt, zu weilen auch z¨uchtigt... od. Liebesgunst, Wohltat; Erkl.: Jede Wirkung, die Freude, Fr¨ohlichkeit und Dank barkeit erweckt. Jeder Anreiz zur wohlwollenden Aktion, zum von Herzen kommenden Liebesdienst, zur Liebensw¨urdigkeit. Jeder triebhafte Anreiz zur heilsamen Tat, zur huldvollen Gunsterweisung, zur Lust am Vollkommenen, zum vergn¨uglichen ” Recht-TUN“... Gnade schenken und wirken. Zuerst wirkt Gnade an uns und f¨ur uns (Vorhof); dann wirkt Gnade in uns (Heiligtum); und schliesslich wirkt die Gnade durch uns. An uns und f¨ur uns wirkt sie in Form des erfahrbaren Wohlgefallens Gottes an uns. Weil uns das Blut Jesu von neuem verbunden hat mit Gott, erfahren wir immer wieder, wie uns alles zum Besten dienen muss; wie uns alles und jedes tiefer in Gott hineinf¨uhrt, uns mit IHM tiefer vereinigt. Dieses st¨andige Be gnadetwerden erf¨ullt uns mit Freude, Fr¨ohlichkeit, Lebens- und Hingabelust. Wenn die Gnade in uns wirkt, ¨aussert sich dies in st¨andig uns begleitenden Lebensimpulsen aus Gott. Wir werden in allem und jedem durch Gottes ” Vollkommenheits-Triebe“ navigiert. Gnade ist eine triebhafte Anreizung zum Zeitgem¨assen, Gesamtguten und Gesamtgerechten. Gnade bildet unser ur-g¨ottliches Empfinden, Denken, Entscheiden und Handeln. Wann immer die Gnade durch uns wirkt, dann wirkt sie in freudiger Vollgewissheit des Glaubens Gottes; in kraftvoller Entschlossenheit, in freil¨osender, frohmachender Einsicht, in Lust zur Um setzung vorherbereiteter Werke - (ganz einerlei ob diese zeitgem¨assen Werke klein od. gross, angenehm od. unangenehm f¨ur ” das Fleisch“ sind). Selbst im anspruchsvollsten Gerichtsdienst wirkt die Gnade in uns ” vers¨ohnend“, ” heilsuchend“, ” wollend“, ” gesamtf¨ordernd“ usw...

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