I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)

Kolosser 3,5-3,5

20

m’lov m’lj acc neut pl a Leibesglieder, 3

nekrÂw nekrâsate 2 p pl imper ao a Haltet als abgeschieden 1

o×n o×n parti allerdings 2

Á tƒ nom/acc neut pl die

5

p² p³ prpo unter der Gewalt 4

g¤ g¤v gen fem sg Gaia (sind): 5

porne²a porne²an acc fem sg Pornolust, 6

Á tƒ nom/acc neut pl die

Á t¤v gen fem sg der

p‚qov p‚qov nom/acc neut sg ¨Ubersteigerung, 8

€kaqars²a €kaqars²an acc fem sg Lasterhaftigkeit, 7

piqum²a piqum²an acc fem sg (2) sinnliche Gef¨uhlssucht 9

kakÂv kak£n acc fem sg (1) qu¨alende 10

pleonex²a pleonex²an acc fem sg Eigenn¨utzigkeit – 11

ka² ka³ conj und

Á t£n acc fem sg die

Èstiv ¨tiv nom fem sg (schon) diese

e°m² st³n 3 p sg ind pr a ist

a m’lj nom neut pl

1 od. Haltet als abgestorben, als entkr¨aftet, als gel¨ahmt, als abgestumpft, als unbrauchbar, als get¨otet, als beseitigt, als kraftlos gemacht; Erkl.: Hier verweist der Apostel wieder auf die in Christus verfasste bzw. vollbrachte Scheidung in der unsichtbaren Wirklichkeit (Aorist – s. Fn. 3,1). 2 od. folglich, daher 3 od. in der Mehrzahlform urspr¨ungl. ” die Leiber“, ” die K¨orper“ – in Einzahlform das Leibes glied , die K¨orperlichkeit, das organisch gegliederte Leibesteil; Erkl.: Jeder Mensch wird auch von allen ¨ubrigen ” Glie dern“ des Menschheits-Organismus beeinflusst – gedr¨angt – versucht – zuweilen auch ” verleitet“. Ob gleich wir aber ein unteilbarer Organismus sind, k¨onnen und sollen wir uns von allen ” Fremd-Einfl¨ussen“ geschieden halten. Und wir k¨onnen das auch, seitdem Jesus uns die M¨oglichkeit gescha en hat, IN IHM, dem St¨arkeren, zu sein. ” Seid getrost, ICH HABE die Welt ¨uberwunden“ (Joh. 16,33) 4 od. im Besitz, in der Macht, in Richtung, im Einflussbereich 5 od. Erde (sind); Erkl.: Hier handelt es sich wohl um ein Wortspiel, was auch der unmittelbare Satzzusam menhang zeigt: G¤ (G¨a) war nach der damaligen Mythologie die G¨ottin der Erde, die selbst durch das Blut des von ihr ” Entmannten“ noch schwanger wurde und der Erde ¨uble Titanen gebar. Sie gilt also als Symbol f¨ur unb¨andige irdische Triebe aller Gattung – kurz: G¨a ist die ” irdische Schwachheit und Unterlegenheit“, die sich auf keine menschliche Art bezwingen l¨asst. 6 d.m. sich sexueller Haltlosigkeit preisgeben, Zuchtlosigkeit. Jede krankhafte, einseitige Betonung des ge nitalen Bereichs und unter Ausklammerung der psychischen und partnerschaftlichen Herzensbeziehung in der Sexualit¨at, bis hin zu Hurerei und Ehebruch 7 od. Unreinheit, moralische Verkommenheit, Perversion 8 od. ekstatische, fleischlich-seelisch dominierte Hineinsteigerung, A ektverfallenheit, Leidenschaft, ¨Ubertreibung, Z¨ugellosigkeit 9 od. ¨Uberbegierde sinnlicher Triebe, unnat¨urlich ¨ubersteigertes Verlangen, gierige L¨usternheit, Wunschver fallenheit

10 od. ausd¨orrende, verlustbringende, nachteilbringende, schlechte, b¨ose Art 11 od. Selbstbevorteilung, Mehrungssucht, Gewinnsucht, Habgier, Habsucht

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