I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)
Kolosser 3,9-3,9
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Àrg¢ Àrg£n acc fem sg triebverfallene Erregung, 1
qumÂv qumÃn acc mas sg b¨osen Groll, 2
kak²a kak²an acc fem sg Mutlosigkeit, 3
blasfjm²a blasfjm²an acc fem sg Verleumdung, 4
a°scrolog²a a°scrolog²an acc fem sg unfl¨atige Redeweise 5
k k prpo aus (der Unkontrolliertheit)
Á toÔ gen mas/neut sg des
stÂma stÂmatov gen neut sg Mundes
yeÒdomai yeÒdesqe 2 p pl ind/imper pr dep m/pass gebt verf¨alschend ihr euch 6
e°v e°v prpo hinein in
Ñme´v Ñmän gen pl eures!
m¢ m£ conj Nicht
9
ll¢lwn ll¢louv acc mas pl (die) Wechselwirkkreise! 7
pekdÒomai pekdusmenoi nom mas pl part ao dep m Als von euch Abgetrennthaltende 8
Á tÃn acc mas sg den
palaiÂv palaiÃn acc mas sg a anf¨anglichen 9
nqrwpov nqrwpon acc mas sg Menschleib, 10
sÒn sÓn prpo verquickt mit 11
Á ta´v dat fem pl den
prxiv prxesin dat fem pl Praktiken
aÐtÂv aÐtoÔ gen mas/neut sg b seinen,
a palaiÃn acc neut sg b aÐtoÔ (aÐtoÔ) adv 1 auch: missmutiges Aufwallen, w¨utender Unwille, leidenschaftliche Heftigkeit, J¨ahzorn, ausgelassenes Tem perament 2 od. grimmiges Gem¨ut, Verbitterung 3 od. Schlechtigkeit, Feigheit, b¨ose Beschwerde, ¨uble Plagerei, Bosheit 4 od. Schm¨ahrede, L¨asterung 5 od. h¨assliches, unanst¨andiges Gerede 6 od. legt (andererseits) ihr euch pseudowahrnehmend, wirkt (andererseits) ihr f¨ur euch t¨auschend, l¨ugnerisch; d.m. so wie wir selber nicht durch befleckte ” Mit-Glieder“ niedergezogen und zu Fall gebracht werden wollen, so sollen auch wir nicht unsere ” Mit-Glieder“ in dem 1nen Organismus durch unsere S¨unden herunterziehen und beeinflussend zu Fall bringen. Und dies als ganz selbstverst¨andlicher Aus fluss des Christus in uns – und nicht bloss auf Befehl hin. 7 d.m. (die) gemeinschaftlichen Kreisl¨aufe, (die) ” organischen Lebensstr¨ome“, (die) Hinein-ineinander Prozesse; w¨ortl.: die Hinein-ineinander-Wechselseitigkeiten 8 od. Als herauswegverlassen Habende, als hinausgeschl¨upft Hinter-euch-Gelassenhabende 9 od. veralteten, aus der Vorzeit stammenden, ehemaligen, ” abgelaufenen“; Erkl.: Alle diese Ausf¨uhrungen schildern pr¨azise das ” Vorher“ und ” Nachher“ des Menschheits-Organismus; wie er vorher war, bevor Christus durch Tod und Auferstehung das ” Feld aller M¨oglichkeiten“ neu bestellt hatte. Das Quantenfeld kommt hier unabl¨assig zur Sprache. Seitdem uns alle M¨oglichkeiten des Christus ” o enstehen“, k¨onnen wir, trotz aller ” Quer-Einfl¨usse“ unf¨ugsamer Organe, dennoch ¨uberwinden und zusammen mit dem wah ren/f¨ugsamen Leibesverbund ein v¨ollig neues Leben leben: ” Das Alte ist vergangen, unerh¨ort Neues – nie Dagewesenes – ist geworden.“ (2. Kor. 5,17) 10 der Gattungsbegri ” Mensch“ wurde pauschalisierend auch auf ” Abgeschiedene“ angewendet, d.m. auf die gefallene Menschheit in ihrer organischen Gesamtzusammengeh¨origkeit 11 od im Verbund mit, im Kreise von, samt
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