I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)
1. Grundsätzliches: Warum gerade eine solche „Interlineare Vollanalyse“?
Über viele Jahre hinweg erging es mir wie einem Goldgräber, der beim ge legentlichen Schürfen im „Ur-Fluss“ kostbarste Goldnuggets gefunden hat te. Dazu ein Beispiel: Wo deutsche Bibeln uns auffordern, den „Willen Gottes“ zu tun, bietet uns der Urtext das „Wollen Gottes“ höchstpersönlich an. Wir tun also nicht „et was für Ihn“, sondern empfangen Seine eigene Begeisterung, Sein eigenes Wollen in der Kraft und Dynamik Seiner selbst in uns. Dies ist nur gerade eine der kostbaren Perlen, die Paulus mit dem Epheser brief ans Licht bringt. Jede solchartige Entdeckung schien mir so wichtig und unverzichtbar, dass ich, je länger desto mehr, nicht mehr um den Eindruck herumkam, dass sich in den Urtexten des Neuen Testaments noch unermess liche und unerlässliche geistliche Schätze verbergen. Und genau so fand ich es zunehmend bestätigt, insbesondere, als ich mir einmal Zeit nehmen konn te, ganze Kapitel „zu schürfen“. Alles, was ich mit meiner „Interlinearen Vollanalyse“ momentan sichtbar machen kann, sind aber auch wieder erst „Oberflächenschürfungen“. Ich berühre quasi erst die „Spitzen der Gold berge“, die sich noch im „Urgrund“ verbergen. Nur eine völlig freie Um schreibung, zusammengesetzt aus der Fülle der Bedeutungen, die jedes ein zelne griechische Wort enthält, könnte eine wirkliche „Goldrausch Übersetzung“ hervorbringen. Wenn Gott will und ich lebe, wäre solch eine geistliche „Wortsymphonie“ mein absolutes „Wunschlied“ für morgen. Noch ein anderer Grund macht dieses neue Werk unentbehrlich. Über Jahr tausende hinweg existierte eine Kluft zwischen den „Kanzelprofis“ und den so genannten „Laien“. Die Laien aber waren es immer wieder, die neue geistliche „Schürfungen“ und Offenbarungen mit Freuden entgegennah men, während die „Schriftgelehrten“ dieselben als „ketzerisch“ und „unbib lisch“ verwarfen. Unzählige „Laien“ verloren darüber ihr geistliches Gleich gewicht und das Vertrauen in ihre zuvor geistlich präzise Intuition. Gerade auch dem Vorwurf, ich würde mich hinter meinem Griechisch verschanzen und dadurch die Kinder Gottes abermals zu Laien degradieren, konnten vie le nicht standhalten. Dabei ist exakt das Gegenteil der Fall. Ab sofort kann jeder „noch so Laie“ zunehmend jedes einzelne Wort des Neuen Testaments selber analysieren und überprüfen. So kann es bald keine einzige Lehraus sage mehr geben, die nicht von jedermann anhand des griechischen Urtex tes fachgerecht nachgeprüft werden kann. Nur drei Dinge braucht es dazu: 1. Eine Interlineare Vollanalyse, 2. Ein altgriechisch-deutsches Wörter buch, 3. Gnade mitsamt Heiligem Geist.
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