I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)

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Apostelgeschichte 5,13-5,14

t’rav t’rata nom neut pl a Wunderzeichen 1

polÒv pollƒ nom neut pl b viele

n n prpo in Gegenwart von

Á tä% dat mas/neut sg dem

laÂv laä% dat mas sg Volksk¨orper;

ka² ka³ conj und

e°m² §san 3 p pl ind impf a sie setzten sich in Bewegung, 2

ÁmoqumadÂn ÁmoqumadÃn adv gleichf¨uhlend 3

ˆpav ˆpantev nom mas pl alle (in allem), 4

Á t¤$ dat fem sg der

n n prpo in

loipÂv loipän gen mas pl c Zur¨uckgelassenen 5

sto‚ sto„# dat fem sg S¨aulenhalle oÐde²v oÐde³v nom mas sg nicht 1ner

Solomân Solomäntov gen mas sg Salomos. tolm‚w tÂlma 3 p sg ind impf a hatte den Mut, 6

Á tän

d’ d“ parti aber

13

gen mas/fem/neut pl (Seitens) der

koll‚w koll„sqai inf pr m/pass sich verbindlich zu erkl¨aren 7

aÐtÂv aÐto´v dat mas/neut pl ihnen,

€ll‚ €ll' conj doch

megalÒnw meg‚lunen 3 p sg ind impf a verherrlichte m¨achtig

aÐtÂv aÐtoÓv acc mas pl sie

Á Á nom mas sg der

laÂv laÃv nom mas sg Volksk¨orper.

m„llon m„llon adv Umso mehr

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a t’rata acc neut pl b loipän gen fem pl — loipän gen neut pl 1 od. ungeheure Himmelszeichen; Erkl.: Im Fokus stehen aussergew¨ohnliche Naturbegebenheiten, ausseror dentliche Parallel-Ereignisse, die die Worte und Taten der Gottgesandten begleiteten. In der Antike nannte man sie auch ” G¨otterzeichen“, wenn z.B. Meteoriten, Regenbogen, Blutregen und dergleichen g¨ottliche Gesandte begleiteten oder ank¨undigten. So z.B. der Stern von Bethlehem bei der Geburt Jesu oder die mehrst¨undige Sonnenfinsternis w¨ahrend dessen Kreuzigung (Mt. 2,2.10/27,45). Dann auch etwa Stimmen aus dem Himmel w¨ahrend der Taufe oder einem Gebet von Jesus (Lk. 3,22; Joh. 12,28); dasselbe und dazu ein gleissendes Licht bei Saulus, dem Christenverfolger (Apg. 26,14) etc. 2 od. sie ereigneten sich, sie bewegten sich, sie erhoben sich, sie waren 3 od. v¨ollig ¨ubereinstimmend, zugleich wahrnehmend, gleichverlangend, gleichwollend, in gleicher Lebens kraft, gleichlebend, gleichwallend, gleichdenkend usw. 4 od. Alls¨amtliche in allem; Erkl.: Hier zeigt sich die Herausgeburt des Organismus, wo durch den ausgegos senen Geist pl¨otzlich alle miteinander ” vernetzt“ zu denken, zu f¨uhlen und zu handeln beginnen. 5 Erkl.: Diese ” ¨Ubrigen“ sind wohl im Lichte von Apg. 2,47 zu verstehen, wo es heisst: ” Der Herr aber tat t¨aglich hinzu, die gerettet werden sollten“; od. Apg. 13,48: ” und es glaubten, soviele zum ¨aonischen Leben verordnet waren.“ 6 od. ertrug es, nahm auf sich es, hielt aus es, liess gefallen sich es; Erkl.: Wo die Kraft einer Erweckung wirkt, da ist alles anders als im gew¨ohnlichen Alltag. Da geht es hochgradig anspruchsvoll und zum Teil auch gef¨ahrlich zu und her. Der pl¨otzliche Tod von Ananias und Saphira zeigt, dass ” ¨uber Nacht“ ganz andere Massst¨abe und Kr¨afte im Spiel waren. Wo immer sich viel Licht und Kraftwirkungen Gottes zeigen, scheuen sich bis zum heutigen Tag viele, verbindlich zu werden, angefangen bei der Lichtscheue und der damit verbundenen Angst, dass verborgene S¨unden au iegen. Auch wo sich gr¨ossere Leiden oder Verfol gungen unter den Erweckungstr¨agern einstellen oder wo sich sonst zu bringende ” Opfer“ in irgendeiner Form ank¨undigen, weichen die Menschen gerne aus. Sie scheuen jede Hingabe, jede M¨uhe und Freiheits Beschneidung – verlieren aber gerade durch ihr Fernbleiben alle angebotene Herrlichkeit, Kraft und wahre Freiheit in F¨ulle; a. ¨U.: wagte es, erk¨uhnte sich, erfrechte sich 7 od. sich existentiell zu vereinigen; od. pass: fest verbunden (w¨ortl. zusammenverleimt) zu werden, zu sammen verl¨otet zu werden, sich zusammenf¨ugend verketten zu lassen pollƒ acc neut pl c

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