I-VO-interlinear (Stand 19.12.2023)
Apostelgeschichte 9,19-9,20
10
n²stjmi nastv nom mas sg part ao2 a wieder aufgestanden,
baptizw bapt²sqj 3 p sg ind ao pass wurde getauft er,
ka² ka³ conj und,
lambnw labãn nom mas sg part ao2 a genommen habend
19
trof¢ trof£n acc fem sg Nahrung,
niscÒw n²scusen 3 p sg ind ao a erstarkte wieder er.
g²nomai gneto 3 p sg ind ao2 dep m F¨ur sich zu neuem Dasein gelangte er
d d parti aber
met met prpo in Verbindung
Á tän gen mas/fem/neut pl der
n n prpo (2) in
DamaskÂv Damaskä% dat fem sg (3) Damaskus
maqjt¢v maqjtän gen mas pl (1) Lernenden
tiv tinv acc fem pl (1) ¨uber (nur) wenige, 1
¡mra ¡mrav acc fem pl a (2) Tageszeiten (hinweg)
ka² ka³ conj und
eÐqwv eÐqwv adv sogleich
n n prpo in
20
Á ta´v dat fem pl den
sunagwg¢ sunagwga´v dat fem pl Synagogen
kjrÒssw k¢russen 3 p sg ind impf a heroldete er
Á tÃn acc mas sg (den)
IjsoÔv IjsoÔn acc mas sg Jesus,
Èti Èti conj dass
oÚtov oÚtÂv nom mas sg dieser
e°m² stin 3 p sg ind pr a sich ereignet als 2
Á Á nom mas sg der
u±Âv u±Ãv nom mas sg Sohn
Á toÔ gen mas/neut sg (des)
qeÂv qeoÔ
gen mas sg Gottes.
a ¡mrav gen fem sg 1 od. durch (nur) wenige, ¨uber (nur) einige
2 Erkl.: Gem¨ass Apg. 13,33 bezog sich die in Ps. 2,7 genannte Zeugung des Sohnes Gottes schon immer auf den Tag der Auferstehung des Sohnes Gottes: ” Du bist Mein Sohn (sprach Gott), heute habe ICH DICH GEZEUGT.“ Erst durch die Auferstehung Jesu aus den Toten erlangte Jesus also, laut Apostellehre, die in Ps. 2,7 genannte ” Zeugung zum Sohn Gottes“. Unter diesem ” Sohn Gottes“ versteht die Heilige Schrift daher den Christus-Organismus, der sich durch die Ausgiessung des Heiligen Geistes zu Pfingsten zellartig an den neu gezeugten ” Sohn“ anschloss. Seit Pfingsten wurde ” Christus in uns“ verk¨undet: ER das Haupt, wir Seine Glieder (1. Kor. 12,12). Es h¨atte daher keine tragischere Abirrung geben k¨onnen als die, dass die Religion aus Jesus, dem erh¨ohten Haupt ¨uber Seinen Leibesgliedern, den ” einzigartigen Gottessohn“ gemacht hat. Die Schrift ¨ubermittelt jedoch aus Jesu Mund selber, wie Er uns Seine Br¨uder nennt (Heb. 2,11). Den Pharis¨aern schleuderte Jesus ins Gesicht, dass wir doch allesamt S¨ohne Gottes des Allerh¨ochsten sind (Ps. 82,6). Der hochgelobte Sohn Gottes ist somit das erh¨ohte Haupt Jesus zusammen mit den S¨ohnen Gottes – Seinem Leib (1. Kor. 12,12). Darum rangen die Apostel darum, dass Christus in uns Gestalt gewinne (Gal. 4,19) – oder anders ausgedr¨uckt, dass die S¨ohne Gottes o enbar w¨urden, zur Erl¨osung der leidenden Sch¨opfung (R¨om. 8,19).
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