LSV-Sportforum
AKTUELLES
Let’s go! – Kiel sagt Jo! beim Bürgerentscheid „OLYMPIA IN DEUTSCHLAND, SEGELN IN KIEL!“
Spielen langfristig der Stadt zugute kämen. Darüber hinaus erhöht die internationale Sichtbarkeit die Attrak tivität des Standorts für Fachkräfte und Unternehmensansiedlungen.
Stichwort Bürgerentscheid
Fotos: Frank Peter Der Vorstand und die Geschäftsleitung des LSV sagen Jo!
Am 19. April 2026 findet in Kiel ein Bürgerentscheid über die Olympia Bewerbung statt. Alle Wahlberechtigten ab 16 Jahren stimmen darüber ab, ob Kiel offizieller Partner der deutschen Olympia-Bewerbung wird. Die Wahl lokale sind von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Briefwahl ist bereits ab dem 9. März 2026 möglich, alternativ ste hen Direktwahlbüros zur Verfügung. Der organisierte Sport in Schleswig Holstein steht hinter der Kieler Olympia bewerbung und sagt laut und deutlich Jo!
Die Landeshauptstadt Kiel ist nach aktuellem Stand bei allen denkbaren deutschen Olympia-Bewerbungen − außer bei der Berliner Bewerbung − als Austragungsort der Segelwettbewerbe im Rennen – unabhängig davon, ob Hamburg, München oder Köln/Rhein-Ruhr die Hauptaustragung übernimmt. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) prüft derzeit eine Bewerbung für die Spiele 2036, 2040 oder 2044. Als Herzstück der Kieler Wettkämpfe ist das Olympiazentrum in Kiel-Schilksee vorgesehen. Darüber hinaus bewirbt sich Kiel als Austragungsort für Handball, Rugby, Freiwasserschwimmen und Coastal Rowing.
Stichwort Nachhaltigkeit
gedacht werden. Das zeigt das Beispiel Barcelona: Die Spiele 1992 haben die Hafenentwicklung der Stadt um Jahr zehnte beschleunigt und den Grund stein für einen bis heute anhaltenden Tourismusboom gelegt. Für Kiel sind im Rahmen der Olympia-Bewerbung Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr, die Sportinfrastruktur und die Digitalisierung geplant – Maßnahmen, die unabhängig von den
Das Kieler Konzept setzt dabei auf die Nutzung bestehender Sportstätten. Teure Neubauten, die nach den Spielen leer stehen, sind nicht geplant. Wo Neubauten unvermeidbar sind – etwa beim geplanten Athlet*innen-Dorf zwischen Schilksee und Strande – stehen Nachnutzungskonzepte bereits fest: Die Gebäude werden nach den Spielen in Wohnraum umgewandelt. Ergänzt wird das Konzept durch klima neutrale Logistik und ökologische Ausgleichsmaßnahmen, die unter dem Begriff „Zero Waste Games“ zusammen gefasst werden.
Für Spiele in Kiel.
Stichwort Chancen für Stadtent wicklung und Wirtschaft
Olympische Spiele und Paralympics können als Katalysator für Stadt- entwicklung wirken – wenn Planung und Nachnutzung von Anfang an mit-
Auch bei der LSV-SportlerEhrung wurde ein starkes optisches Zeichen gesetzt.
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
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