LSV-Sportforum
Die neueste Ausgabe des LSV-Magazins als komplette Online-Version.
DAS MAGAZIN DES LANDESSPORTVERBANDES SCHLESWIG-HOLSTEIN
SPORTFORUM NR. 226 | FEBRUAR 2026
präsentiert von
+ 4 SEITEN
POSTSPORTVEREIN HEIDE IST STOLZ AUF 4. PLATZ BEI DEN STERNEN DES SPORTS IN GOLD
zu den Spielen in Kiel
© bdrops 2026 | Foto: Sascha Klahn / SASCHAKLAHN.COM
WARUM IST DEIN JO! ENTSCHEIDEND FÜR KIEL?
Es reicht nicht, dass die Kieler*innen vom Potential Olympias für unsere Stadt überzeugt sind. Erst Deine Stimme entscheidet darüber, ob Kiel sich bewirbt. Deshalb: Ab 8. März per Briefwahl oder direkt am 19. April JO! sagen und Olympia nach Kiel holen.
Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 sollen nach Deutschland geholt werden. Vier Städte bewerben sich: Hamburg, Berlin, München und Köln. Kiel ist bei allen Bewerbungen als Austragungsort unter anderem der Segelwettbewerbe im Boot – Olympia in Deutschland, Segeln in Kiel! Für Kiel. Für die Region. Für Schleswig-Holstein.
Am 19. April: Dein JO! für Olympia in Kiel. www.jo-kiel.de
PREMIUMPARTNER
GOLDPARTNER
Eine gemeinsame Kampagne von IHK zu Kiel, Kieler Yacht-Club und zahlreichen Partnern aus Wirtschaft, Gesellschaft & Wissenschaft
Für Spiele in Kiel. GOLDPARTNER
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EDITORIAL
LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER,
der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bewirbt sich darum, die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 nach Deutschland zu holen − mit einer der vier kandidierenden Städte Hamburg, Berlin, München oder Köln/Rhein Ruhr. Die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kiel ist bekanntermaßen außer bei der Bewerbung Berlins als Austragungsort der Segelwettbewerbe mit im Boot. Auch für weitere Sportarten wie Handball, Rugby, Freiwasserschwimmen und Coastal Rowing stehen Kiel und das Sportland Schleswig-Holstein bereit. Am 19. April 2026 (oder alternativ schon ab dem 8. März per Briefwahl) können die Kielerinnen und Kieler per Bürgerentscheid über die Beteiligung der Stadt an der deutschen Olympia- und Paralympics-Bewerbung entscheiden. Die Landeshauptstadt will dazu über die Feuer und Flamme für Kiel GmbH mit den Gesellschaftern Industrie- und Handelskammer zu Kiel und Kieler Yacht-Club möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mit an Bord nehmen und hat dafür vor Kurzem ihre Werbekampagne mit dem knackigen Motto: „Kiel sagt Jo!“ präsentiert. Auch der Landessportverband sagt „Jo!“ zur Kieler Bewerbung, denn mit Blick auf den bevorstehenden Bürgerentscheid sind auch wir als Interessenvertreter des organisierten Sports „Feuer und Flamme“ für Olympia und die zahlreichen Impulse, die diese Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele, die gesamte Region und für unser Sportland setzen kann. Dass Großprojekte in der Regel auch erhebliche Aufwendungen zur Folge haben, ist unbestritten, aber Kiel plant nachhaltige und vor allem maßvolle Investitionen, die die bestehende Infrastruktur modernisieren und langfristig Nutzen bringen sollen – vor allem in den Bereichen Verkehr, Sport stätten und Wohnen. Kiel ist ein maritimer, weltoffener Standort – und mit der Stadt und dem Umland ein würdiger Repräsentant für das Sportland Schleswig-Holstein. Denn es geht nicht nur um Kiel allein, sondern auch um die Wirkung in der Fläche in ganz Schleswig-Holstein. Die Kinder von heute in den Städten, Gemeinden, in unseren Vereinen, können die Olympioniken von morgen sein. Dafür brauchen sie aber geeignete Rahmenbedingungen, für die wir uns mit Nachdruck einsetzen. Eine erfolgreiche deutsche Bewerbung mit Kiel als Teil davon kann hier sehr hilfreich sein. Daher lautet mein Appell an alle Kieler Bürgerinnen und Bürger: Nehmen Sie am Bürgerentscheid teil und sagen auch Sie kraftvoll und unüberhörbar „Jo!“ zur Bewerbung Kiels. Und wiederholen Sie das positive Votum aus dem Jahr 2015. Dies hat bundesweit Eindruck gemacht. Und falls Sie mehr über die Kampagne erfahren wollen, werfen Sie doch mal einen Blick auf die Kampagnen-Website www.jo-kiel.de.
Kiel ist ein maritimer, weltoffener Standort –
und mit der Stadt und dem Umland ein würdiger Reprä sentant für das Sportland Schleswig-Holstein.
Herzlichst Ihre
Barbara Ostmeier Präsidentin des Landessportverbandes Schleswig-Holstein
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
INHALT
INHALT
AKTUELLES
Unsere „Vereinsheld*innen des Monats“: Jan Ole Hoffmann und Gesine Helten
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„Team Schleswig-Holstein“ startet ins neue Sportjahr
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SERVICE
Postsportverein Heide erringt vierten Platz bei den „Sternen des Sports“ in Gold 2025 Kirsten Bruhn und Professor Dr. Mojib Latif werden mit der Ehrenbürgerschaft des Landes ausgezeichnet
Unsere Partner im Fokus: SH Netz und Landessportverband Schleswig-Holstein fördern den Jugendsport Wechsel im Kuratorium: Stiftung zur Förderung des Sports in Schleswig-Holstein 28 26 ARAG Sportversicherung informiert: Sportanlagen: Was im Winter wichtig wird Neues aus der Steuer-Hotline: Steuerliche Änderungen im Verein für 2026 Informationen zum Datenschutz, Teil 59: Zwischen Kinderschutz und Datenschutz: Wann dürfen Vereine ins Vorleben schauen? 30 32 33
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Neue Vereine im LSV
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DER LSV UND PROJEKTE
„Familien in Bewegung“: Vereine werden auch 2026 von LSV und AOK NordWest unterstützt Bildung bewegt: Das Bildungsprogramm des LSV Schleswig-Holstein im ersten Halbjahr 2026 10 Landessportverband, AOK NordWest und MTV St. Michaelisdonn setzen Zeichen für aktive Prävention im Alter 12 10
Impressum
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Steuer-Hotline – Nächste Termine
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Der direkte Draht zum Landessportverband
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Aktuelle Angebote des Bildungswerks Februar/März
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Landessportverband musste SportGala 2025 verschieben
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SPORTJUGEND SCHLESWIG-HOLSTEIN
Mit der Juleica fit für die Jugendarbeit im Sport 16
Klausurtagung der Nordlichter-Kooperation der Freiwilligendienste 2026: Austausch, Zusam menarbeit und gemeinsame Strategien für die Zukunft der Freiwilligendienste im Sport 16
Redaktionsschluss für die März-Ausgabe des SPORTFORUM: 18. Februar 2026
Generationswechsel in der Projektleitung der Freiwilligendienste im Sport
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Neues, verbessertes Online-Anmeldeverfahren für unsere Lehrgänge und Fortbildungen 19
Sportjugend-Terminkalender
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AUS DEN VEREINEN UND VERBÄNDEN
HVSH-Workshop für Schiedsrichterinnen
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Titelfoto: Stefan Arlt
„Haus des Sports“ in Lübeck nimmt Gestalt an
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SPORTFORUM NR. 226 | FEBRUAR 2026
AKTUELLES
„TEAM SCHLESWIG-HOLSTEIN“ STARTET INS NEUE SPORTJAHR
Mittlerweile schon fast traditionell stellt der Landessportverband Schleswig Holstein (LSV) zum Jahresbeginn das „Team Schleswig-Holstein“ (Team SH) zusammen. Grundlage für die Berufung der Athlet*innen ins Team SH ist die Prüfung der Fördervoraussetzungen, insbesondere des gültigen Bundeskader status sowie des Startrechts für einen Verein in Schleswig-Holstein. Über die finale Zusammensetzung des Teams berät der LSV-Ausschuss Leistungssport und unterbreitet dem LSV-Vorstand anschließend einen entsprechenden Vorschlag.
Rund 50 Athlet*innen werden jährlich im Team SH gefördert. Ziel ist es, leis tungsstarke Sportler*innen bestmög lich zu unterstützen und ihre lang fristige Bindung an das Sportland Schleswig-Holstein zu stärken. Alle Teammitglieder verfügen über das mittel- bis langfristige Potenzial für eine Teilnahme an Olympischen oder Paralympischen Spielen. Auch 2026 wird das Team SH etablierte Spitzenathlet*innen und talentierte Nachwuchsathlet*innen aus einer Vielzahl von Sportarten vereinen. Die monatliche Unterstützung von 300 Euro schafft für die Athlet*innen wichtige Freiräume, um sich konse quent auf Training und Wettkampf zu konzentrieren. Die verlässlichen Partner des Team SH bleiben dafür weiter an Bord: die Volksbanken und Raiffeisenbanken, die ARAG-Sport- versicherung, die Orlen Deutschland GmbH sowie das Land Schleswig- Holstein. Im Blickpunkt stehen bereits die kommenden sportlichen Höhepunkte. Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand/Cortina d‘Ampezzo finden ohne Beteiligung aus dem Team SH statt, denn alle Team SH-Athlet*innen sind in Sommersportarten aktiv. Für sie stehen in diesem Jahr stattdessen Europa- und Weltmeisterschaften sowie zentrale nationale und inter nationale Vorbereitungswettkämpfe auf dem Weg zu den Olympischen und
Paralympischen Spielen 2028 in Los Angeles an.
Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport
Linda Gering
Sportart
Wettbewerb
Datum Ort
Badminton Europameisterschaften
06.04. – 12.04.2026 Huelva (Spanien)
Weltmeisterschaften 49er, 49erFX 12.05. – 17.05.2026 Quiberon (Frankreich)
Segeln
Europameisterschaften ILCA 6/7 15.05. – 22.05.2026 Kastela (Kroatien)
Segeln
Segeln
Europameisterschaft iQFOiL 16.05. – 22.05.2026 Portimao (Portugal)
01.06. – 07.06.2026 Warschau (Polen)
Basketball 3x3 Weltmeisterschaften
Judo
U18-Europameisterschaften 29.06. – 02.07.2026 Gran Canaria (Spanien)
Handball
U20-Europameisterschaften 08.07. – 19.07.2026 Cluj-Napoca (Rumänien)
Leichtathletik U18-Europameisterschaften 16.07. – 19.07.2026 Rieti (Italien) Segeln
Junioren-Weltmeisterschaften 19.07. – 26.07.2026 Medemblik (Niederlande)
Rudern
U23-Weltmeisterschaften
23.07. – 26.07.2026 Duisburg
Handball
U18-Europameisterschaften 29.07. – 09.08.2026 Serbien
31.07. – 16.08.2026 Paris (Frankreich)
Schwimmen Europameisterschaften
05.08. – 09.08.2026 Eugene (USA)
Leichtathletik U20-Weltmeisterschaften
06.08. – 09.08.2026 Plovdiv (Bulgarien)
Rudern
U19-Weltmeisterschaften
10.08. – 17.08.2026 Heidelberg
Para-Judo
Europameisterschaften
12.08. – 16.08.2026 Stare Jabłonki (Polen)
Beachvolleyball Europameisterschaften
13.08. – 16.08.2026 Düsseldorf
Flag Football
Weltmeisterschaften
Badminton Weltmeisterschaften
17.08. - 23.08.2026 Neu-Delhi (Indien)
20.08. – 23.08.2026 Guayaquil (Ecuador)
Judo
U18-Weltmeisterschaften
Segeln
Weltmeisterschaften ILCA7 23.08. – 30.08.2026 Dun Laoghaire (Irland)
24.08. – 30.08.2026 Amsterdam (Niederlande)
Rudern
Weltmeisterschaften
Judo
U21-Europameisterschaften 03.09. – 06.09.2026 Podgorica (Montenegro)
Triathlon
Weltmeisterschaften
23.09. – 27.09.2026 Pontevedra (Spanien)
22.10. – 25.10.2026 Amman (Jordanien)
Judo
U21-Weltmeisterschaften
Para-Tischtennis Weltmeisterschaften
13.11. – 19.11.2026 Pattaya (Thailand)
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
AKTUELLES
Preisverleihung in Berlin durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier POSTSPORTVEREIN HEIDE ERRINGT VIERTEN PLATZ BEI DEN „STERNEN DES SPORTS“ IN GOLD 2025
Der Postsportverein Heide erhielt vor Kurzem große Anerkennung: Bei den „Sternen des Sports“ in Gold 2025 belegte der Verein einen starken vierten Platz. Vor diesem Erfolg überzeugten die Dithmarscher mit dem Projekt „Jugendintegration & Antiaggression durch Sport“ sowohl auf lokaler als auch auf landesweiter Ebene. Dadurch qualifizierte der Post SV Heide sich für das Bundesfinale in der DZ BANK in Berlin. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken und Raiffeisenbanken zeichnen seit 2004 jährlich besonderes gesellschaftliches Engagement von Sportvereinen aus.
innen und heutige DOSB-Mitglieder, Sportjournalisten sowie Sportwissen schaftler an. Begleitet wurde die Bewerbung des Vereins von der VR Bank Schleswig-Holstein Mitte und der Dithmarscher Volks- und Raiffeisen bank. Der Post SV Heide hat ein soziales Sportprojekt/Programm für Kinder und Jugendliche mit kognitiven, sozialen, familiären oder emotionalen Ein schränkungen geschaffen. „In Koope ration mit der Friedrich-Elvers-Schule und der Klaus-Groth- Schule in Heide bieten wir regelmäßig angeleitete Sport-, Bewegungs- und Entspannungs einheiten an, die helfen, Emotionen zu regulieren, Aggressionen abzubauen
(BVR), Marija Kolak. Der Post SV Heide erhielt neben der symbolischen Trophäe für den vierten Platz, den er sich mit 14 weiteren Finalisten teilte, auch ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Die Entscheidung über den Bundessieg bei den „Sternen des Sports“ 2025 hatte eine hochkarätig besetzte Experten jury getroffen. Ihr gehörten unter anderem ehemalige Spitzensportler-
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Ehefrau Elke Büdenbender überreichten die Auszeichnungen am 26. Januar im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des Deut schen Olympischen Sportbundes (DOSB), Otto Fricke, und der Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken
Foto: BVR/DOSB
Im Bild von links: Elke Büdenbender (Ehefrau des Bundespräsidenten), Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Anja Carl (VR Bank Schleswig-Holstein Mitte), Nick Rinck, (Postsportverein Heide), Kathrin Bruhn (Friedrich-Elvers-Schule), Lutz Krauß (Postsportverein Heide), Marija Kolak (Präsidentin des Bun desverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken), Otto Fricke (DOSB-Vorstandsvorsitzender)
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SPORTFORUM NR. 226 | FEBRUAR 2026
AKTUELLES
Seit 2004 wird gesellschaftliches Engagement von Sportvereinen belohnt Der DOSB und die Volksbanken Raiffeisenbanken würdigen mit dem Wettbewerb „Sterne des Sports“ bereits seit dem Jahr 2004 außer- gewöhnliche gesellschaftliche Aktivi täten in Sportvereinen. Seither flossen tausenden Sportvereinen insgesamt mehr als 9,5 Millionen Euro an Förder mitteln zu. Zum 22. Mal wurden in diesem Jahr nachahmenswerte Initia tiven aus Bereichen wie Bildung und Qualifikation, Digitalisierung, Demo kratieförderung, Ehrenamtsförde rung, Gesundheit und Prävention, Gleichstellung und Diversität, Inte- gration und Inklusion, Kinder- und Jugendförderung, Klimaschutz sowie Vereinsmanagement und -entwick lung bei den „Sternen des Sports“ ausgezeichnet.
und Selbstwertgefühl aufzubauen“, erklärt Vereinsvertreter Nick Rinck. „Durch gezielte Bewegung, positive Rückmeldungen und gemeinsames Training lernen die Teilnehmenden, Konflikte konstruktiv zu lösen und sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben.“ Das Engagement stärkt Integration, Selbstkontrolle und soziale Kompetenz – insbesondere bei Kindern mit schwierigen Lebensumständen oder Migrationshintergrund – und zeigt, wie Sport als Ventil und Brücke zu mehr Teilhabe und innerer Stabilität wirken kann. Auch der Landessportverband Schleswig Holstein war mit Vizepräsidentin Doris Birkenbach und dem Geschäftsführer Vereins- und Verbandsentwicklung/ Breitensport Martin Maecker prominent in Berlin vertreten. Durch ihre Anwesen- heit unterstrichen die beiden LSV- Vertreter ihre Wertschätzung für das herausragende gesellschaftliche Engagement des größten Heider Vereins. Auch Heides Bürgermeister OIiver Schmidt-Gutzat (SPD) hatte den Weg
in die Hauptstadt angetreten, fieberte bei der Preisverleihung mit und zeigte sich wie die LSV-Delegation stolz über die Vertreterinnen und Vertreter seiner Stadt. „Großer Stern des Sports“ in Gold 2025 ging an die Turngemeinde Herford von 1860 Die Turngemeinde Herford von 1860 wurde für ihre Initiative „Vereinsheld 2025 – Unsere Zukunft ist Ehrenamt“, mit der sie eine umfassende Kampagne gestartet hatte, um das Ehrenamt neu zu denken und nachhaltig zu stärken, mit dem mit 10.000 Euro dotierten „Großen Stern des Sports“ in Gold 2025 geehrt. Auf den zweiten Platz wählte die Jury den VfB Eilenburg. Der Mehrspartenverein aus Sachsen wurde mit seiner Initiative „FairPFIFFEN – Mut braucht Rückhalt“ mit einem Preisgeld von 7.500 Euro bedacht. Mit Rang drei und 5.000 Euro geehrt wurde der MTV Stuttgart 1843 für die vorbild hafte Gründung einer Parasport-Aka demie.
Stefan Arlt
vr-sh.de
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
AKTUELLES
KIRSTEN BRUHN UND PROFESSOR DR. MOJIB LATIF WERDEN MIT DER EHRENBÜRGERSCHAFT DES LANDES AUSGEZEICHNET
Die Schwimmerin Kirsten Bruhn und der Klimaforscher Professor Dr. Mojib Latif werden in diesem Jahr zu Ehrenbürgern des Landes Schleswig-Holsteins ernannt. Das teilte Ministerpräsident Daniel Günther am 14. Januar 2026 in Kiel mit.
Mitglied im Vorstand des Landes sportverbandes Schleswig-Holstein und dort für das Thema Inklusion zu ständig. Nach der ehemaligen Minister- präsidentin Heide Simonis wird sie die zweite Frau sein, die mit der Ehren bürgerschaft des Landes ausgezeich net wird. Professor Dr. Mojib Latif (71) ist Meteo rologe, Ozeanograph und Klimaforscher. Latif war von 2003 bis zu seinem Ruhe stand im Jahr 2020 Professor am da maligen Institut für Meereskunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bzw. am Geomar Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Anschließend wurde er zum Senior- professor berufen und bringt sich so weiter in den wissenschaftlich-gesell schaftlichen Diskurs des Landes ein. Seit 2017 ist er Präsident der Deutschen Gesellschaft „Club of Rome“ und seit 2022 Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Bisherige Ehrenbürger Schleswig- Holsteins sind Helmut Schmidt, Uwe Ronneburger, Gerhard Stoltenberg, Siegfried Lenz, Armin Mueller-Stahl, Heide Simonis und Professor Dr. Günther Fielmann. In der Sitzung des LSV-Vorstandes am 3. Februar gratulierten Kirsten Bruhns Vorstandskolleginnen und -kollegen ihr zu dieser herausragenden bevor stehenden Ernennung.
„Kirsten Bruhn hat sich in heraus- ragender Weise für den Sport und als Botschafterin für Inklusion verdient gemacht. Sie steht mit ihrem großen Einsatz für Mut, Leidenschaft und die Kraft, Grenzen zu überwinden. Damit ist sie ein Vorbild für viele Menschen in unserer Gesellschaft“, sagte Günther. Professor Dr. Mojib Latif zähle zu den international bedeutendsten Klima wissenschaftlern. Seit Jahrzehnten vermittele er seine wissenschaftlichen Erkenntnisse verständlich einer breiten Öffentlichkeit, habe sich frühzeitig für ein konsequenteres Handeln gegen den Klimawandel eingesetzt und die Gesellschaft dafür sensibilisiert. „Kirsten Bruhn und Mojib Latif haben mit ihren sportlichen und beruflichen Spitzenleistungen sowie ihrem sozialen Engagement unser Land bereichert
und geprägt. Schleswig-Holstein ist sehr stolz auf diese beiden außer- gewöhnlichen Persönlichkeiten“, so der Ministerpräsident. Er freue sich daher sehr, dass er sie in diesem Jahr anlässlich des 80. Landesgeburts- tages zur Ehrenbürgerin und zum Ehrenbürger ernennen werde – Kirsten Bruhn am 26. Mai, Mojib Latif am 22. September. Die aktuell in Berlin lebende Schwim merin Kirsten Bruhn (56), geboren in Eutin und lange wohnhaft in Neumünster, ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Aktiven im deut schen Behindertensport. Seit 1991 ist sie nach einem Motorradunfall auf einen Rollstuhl angewiesen. Sie gewann elf paralympische Medaillen, darunter die Goldmedaille 2004, 2008 und 2012, und wurde sechsfache Welt meisterin. Ende 2014 beendete sie ihre aktive Parasport-Karriere. Sie ist seit 2001 Botschafterin des Deutschen Roten Kreuzes Schleswig-Holstein, seit 2008 Botschafterin für den Weißen Ring und hauptberuflich Angestellte am Unfallkrankenhaus Berlin als Botschafterin für Prävention, Rehabi litation und Sport. Seit Juni 2015 ist Kirsten Bruhn auch ehrenamtliches
Foto: Stefan Arlt
LSV-Präsidentin Barbara Ostmeier freut sich mit Kirsten Bruhn über deren bevorstehende Ehrung als Ehrenbürgerin Schleswig-Holsteins.
Stefan Arlt
NEUE VEREINE IM LSV
Folgende Vereine wurden am 3. Februar 2026 in den LSV aufgenommen:
• Dartclub Nordangeln e.V. • Fördergemeinschaft Reiterspiele e.V. • Kizuna Dojo Karate Do e.V.
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SPORTFORUM NR. 226 | FEBRUAR 2026
AKTUELLES
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
DER LSV UND PROJEKTE
Chance für Sportverbände − Neue Sportarten sind herzlich willkommen „FAMILIEN IN BEWEGUNG“: VEREINE WERDEN AUCH 2026 VON LSV UND AOK NORDWEST UNTERSTÜTZT
Mit dem erfolgreichen Projekt „Familien in Bewegung“ (FiB) setzt der Landes sportverband Schleswig-Holstein (LSV) auch 2026 ein starkes Zeichen für die Förderung von Familie, Gesundheit und Gemeinschaft. In Kooperation mit 23 Landesfachverbänden sowie dem Präventionspartner AOK NordWest unter stützt der LSV Vereine dabei, attraktive Familiensportangebote zu entwickeln und umzusetzen, die Klein und Groß gleichermaßen begeistern.
den Sport im Verein zu begeistern. Anträge können ab sofort über das Online-Portal gestellt werden. Gemeinsame Bewegung, starke Familien, lebendige Vereine!
Im Zentrum von „Familien in Bewegung“ steht die generationsübergreifende Bewegung: Familien erleben Sport gemeinsam, probieren neue Sport arten aus und stärken dabei nicht nur ihre Fitness, sondern auch ihr Mitein ander. Die kostenlosen Kurse sind bewusst niedrigschwellig konzipiert− eine Mitgliedschaft im Verein ist für die Teilnahme nicht erforderlich. Die angebotene Vielfalt an Sportarten in teilnehmenden Sportvereinen reicht dabei von Badminton und Tennis über Golf bis hin zu Kampf- und Wasser sportarten. Neue Sportarten, die ihren Weg zu „Familien in Bewegung“ finden, sind herzlich willkommen. Abseits des Wettkampfbetriebes schaffen die Familiensport-Kurse eine offene, lockere Atmosphäre, in der Freude an Bewegung, Austausch und gemeinsames
Erleben im Vordergrund stehen. Gleich zeitig profitieren die teilnehmenden Vereine doppelt: Der LSV begleitet organisatorisch und finanziell bei der Entwicklung und Umsetzung der Familiensport-Kurse. Diese Förderung eröffnet neue Möglichkeiten, um attrak tive Angebote für Familien zu schaffen und neue Zielgruppen für den Sport und den Verein zu begeistern. Und es lohnt sich: Die Auswertungen bereits durchgeführter Kurs zeigen, dass rund 40 Prozent der Teilnehmenden sich im Anschluss für eine Vereinsmitglied schaft entscheiden – ein überzeugender Mehrwert für die Vereinsentwicklung.
Marie Gerau
Alle Infos und das Antragsfor mular finden Sie hier: https:// www.lsv-sh.de/sportwelten-pro jekte/sport-soziales/familien sport/familien-in-bewegung
Machen Sie mit!
Der LSV lädt alle Sportvereine herzlich ein, Teil dieses erfolgreichen Projekts zu werden und noch mehr Familien für
Bildung bewegt DAS BILDUNGSPROGRAMM DES LSV SCHLESWIG-HOLSTEIN IM ERSTEN HALBJAHR 2026
Bildung für Bewegung und Haltung
Über 20 Online-Seminare und mehrere praxisorientierte Tagesfortbildungen laden im ersten Halbjahr 2026 dazu ein, den eigenen sportlichen und gesellschaftlichen Horizont zu erweitern. Das Bildungswerk des Landessportverbandes Schleswig-Holstein (LSV) bietet damit ein vielseitiges Programm für Übungsleiter*innen, Trainer*innen, Vereins manager*innen und alle Engagierten im Sport. Von Themen der Sportpraxis über Fragen des Vereins- managements bis hin zu gesellschaftspolitischen Heraus forderungen – das Angebot spiegelt die Vielfalt des Sports in Schleswig-Holstein wider. Hier verbindet sich fachliche Weiterbildung mit persönlicher Entwicklung und gesell schaftlicher Verantwortung.
Ob digital oder in Präsenz – das Bildungswerk sowie die Kreis sportverbände des LSV zeigt, dass Bildung im Sport weit über Technik und Training hinausgeht. Sie stärkt Haltung, Kompetenz und Engagement in allen Bereichen des Ver einslebens.
Alle Informationen, Termine und die Anmeldung finden Sie auf bildung-lsv-sh.de.
Jakob Voss
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SPORTFORUM NR. 226 | FEBRUAR 2026
DER LSV UND PROJEKTE
DREI HIGHLIGHTS DES BILDUNGSPROGRAMMS
STRATEGIEN ZUM: WIEDER_SPRECHEN FÜR DEMOKRATIE – HALTUNGSTRAINING 2.0
Der Workshop ist ein Aufbaukurs zum Modul „Sport mit Haltung“ aus dem C-Lizenz-Grundkurs und richtet sich an Multiplikator*innen im Sport, die sich aktiv gegen Diskriminierung positionieren möchten. Aufbauend auf dem ersten Modul „Sport mit Haltung – Teilhabe und Vielfalt ermöglichen“ geht es nun vertiefend um die eigene Haltung und das Erproben konkreter Handlungsstrategien. Teilnehmende reflektieren Situationen aus ihrer Lebens- und Arbeitswelt, bringen eigene Fälle ein und üben, sprachfähig statt sprachlos auf diskrimi nierende Situationen zu reagieren. Termin: 21. März 2026, 09.00 bis 16.00 Uhr Ort: Haus des Sports, Kiel Gebühr: 80 Euro
Fotos: LSB NRW/Andrea Bowinkelmann
STRATEGIEWERKSTATT ENGAGEMENTFÖRDERUNG – WEGE ZU MEHR FREIWILLIGEM ENGAGEMENT
In Kooperation mit der Führungsakademie des DOSB widmet sich diese Strategiewerkstatt einer zentralen Frage des organisierten Sports: Wie gelingt es, Menschen langfristig für das Ehrenamt zu gewinnen und zu begeistern? Vereins- und Verbandsvorstände reflektieren ihre Erfahrungen, lernen neue Ansätze kennen und entwickeln individuelle Strategien, um Enga gement auf Dauer zu stärken. Ein intensives, interaktives Format, das neue Impulse für das Vereinsleben verspricht.
Termin: 8. bis 10. Mai 2026 Ort: Landesturnschule Trappenkamp Gebühr: 300 Euro
DER AUFRECHTE MENSCH – DYSBALANCEN ERKENNEN UND HALTUNG KORRIGIEREN
Bewegungseinschränkungen, Verspannungen oder Fehlhaltungen gehören für viele zum Alltag. Dieser praktische Fortbildungstag zeigt Wege auf, muskuläre Dysbalancen zu erkennen und mit gezielten Übungen zu korrigieren. Mit handlungs praktischen Methoden lernen die Teilnehmenden, wie sie selbst und ihre Sport gruppen langfristig gesund und ausgeglichen bleiben können.
Termin: 6. Juni 2026, 09.30 bis 16.30 Uhr Ort: Landesturnschule Trappenkamp Gebühr: 80 Euro
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
DER LSV UND PROJEKTE
Gesundheitssport gewinnt an Bedeutung LANDESSPORTVERBAND, AOK NORDWEST UND MTV ST. MICHAELISDONN SETZEN ZEICHEN FÜR AKTIVE PRÄVENTION IM ALTER
Die Bedeutung von Gesundheitssport nimmt in einer alternden Gesellschaft stetig zu. Immer mehr Menschen suchen nach niedrigschwelligen, qualitätsgesicherten Bewegungsangeboten, die körperliche Fitness, Wohl- befinden und soziale Teilhabe fördern. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Mitgliederstruktur des Landes sportverbandes Schleswig-Holstein (LSV) wider: Der Anteil der über 50-Jährigen beträgt rund 30 Prozent und viele Sportvereine reagieren mit passgenauen Angeboten für diese Zielgruppe.
Gemeinschaftserlebnisse zu schaffen und langfristig Spaß an Bewegung zu vermitteln. Dabei haben Sportvereine die Möglichkeit, durch die ActiveFit-Kurse positive Effekte für ihren Verein und ihre Teilnehmenden zu erzielen. „Der MTV St. Michaelisdonn beweist seit Langem, wie verantwortungsvoll und zukunftsorientiert ein Verein Seniorensport gestalten kann. Mit seinem Engagement erreicht er Menschen, die einen aktiven Lebensstil im Alter suchen und von einem qualifizierten, attraktiven Bewegungs angebot profitieren“, betont LSV-Vize- präsident Matthias Hansen. „Für uns als Landessportverband ist es besonders wertvoll, dass wir diese Arbeit mit unserem Projekt ActiveFit unterstützen können – und das gemeinsam mit unserem langjährigen und verlässlichen Präventionspartner, der AOK NordWest.“ Auch die AOK NordWest würdigt das Engagement des Vereins: „Der MTV St. Michaelisdonn schafft mit seinen ActiveFit-Angeboten nachhaltige Strukturen der Gesund heitsförderung“, erklärt Torsten Schwenzfeier, Teamleiter Prävention der AOK NordWest. „Gerade für Menschen ab 50 Jahren ist regelmäßige Bewegung von großer Bedeu- tung, um körperliche Fitness, Leistungsfähigkeit und
Ein besonders erfolgreiches Beispiel liefert der MTV St. Michaelisdonn, der im Rahmen des LSV-Förderprojektes Active Fit – begleitet und gefördert vom Präven tionspartner AOK NordWest – bereits das
dritte neue Kursangebot für Menschen ab 50 Jahren initiiert hat. Das am 16. Januar bei einem Pressetermin in St. Michaelisdonn vorgestellte Angebot zeigt eindrucksvoll, wie konsequent der Verein aus dem Kreis Dithmarschen die Potenziale des Gesundheitssports nutzt. ActiveFit ist ein Kursangebot, das aus zwölf Trainings- einheiten besteht. Es verfolgt das Ziel, die Gesundheit und Fitness der Teilnehmenden zu fördern, soziale
Die Kursteilnehmer*innen mit Vertreter *innen des LSV, des KSV Dithmarschen, der AOK NordWest und des MTV St. Michaelisdonn. Fotos: Stefan Arlt
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SPORTFORUM NR. 226 | FEBRUAR 2026
DER LSV UND PROJEKTE
Konzentration, Ausdauer und Koordination stehen bei den Übungen von Trainerin Susann Fillmer im Vordergrund. Der Spaß darf dabei natürlich nicht fehlen. Der Mix kommt gut an; die Kursteilnehmer*innen freuen sich über gemeinsame Bewegung in der Gruppe und tun etwas Gutes für ihre körperliche und mentale Fitness.
Lebensqualität zu erhalten. Bewegung stärkt auch das geistige Wohlbefinden. Wer seinen Körper positiv wahrnimmt, steigert damit sein Selbstvertrauen. Bestimmte Sportarten und Übungen trainieren nicht nur die Ausdauer und die Kraft, sondern auch das Gleichgewicht und die Koordi nation. Der Verein setzt hier ein starkes Zeichen für soziales Miteinander, Prävention und gesundes Altern.“ Unterstützung für das erfolgreiche Projekt kommt auch vom Kreissportverband Dithmarschen. Die 1. Vorsitzende Nina Krause und KSV-Sportreferent Mathis Brandt, die sich das Angebot MTV St. Michaelisdonn selbst vor Ort mit angeschaut haben, sehen noch Potenzial bei der Anzahl der sich beteiligenden Sportvereine im Kreis. Dieses Gesund heitssportangebot könne durchaus dazu beitragen, neue Mitglieder für den Verein zu gewinnen. Fynn Okrent, LSV Referent für Gesundheit und Prävention, berichtete, dass
rund 25 Prozent der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer nach Abschluss der Kurse in den Vereinen bleiben. Der MTV-Vorsitzende Bernd Wasmund wünscht sich für seinen Verein sogar rund 40 Prozent. Er hat jedoch die Erfahrung gemacht, dass viele Kursteilnehmer nach Kursende aus Kostengründen oder „Angst vor Verpflichtungen im Verein“ nicht in den Verein eintreten, dabei aber den Mehrwert für die eigene geistige und körperliche Fitness außer Acht lassen. Weitere Informationen zum Projekt ActiveFit unter: www. lsv-sh.de/activefit. Stefan Arlt
AKTUELLE ANGEBOTE DES BILDUNGSWERKS FEBRUAR/MÄRZ
WANN?
WAS?
12.02.2026
Online-Seminar: Mentale Gesundheit im (Leistungs-)Sport: Erkennen von Warnsignalen
20.02.2026
Online-Seminar: Kettlebell Basics & Trainings-Must-Workouts
27.02.2026
Online-Seminar: Gesundheitstraining bei Wechseljahresbeschwerden
02.03.2026
Online-Seminar: Abnehmen, warum ist das so schwierig?
11.03.2026
Online-Seminar: Respektvoll führen im (Leistungs-) Sport
20.03.2026
Online-Seminar: Bewegungstraining bei Verdauungsbeschwerden
21.03.2026
Strategien zum: WIeDER SPRECHEN FÜR DEMOKRATIE – HALTUNGSTRAINING 2.0, Bad Malente
23.03.2026
Online-Seminar: Kohlenhydratstoffwechsel – es lohnt sich, ihn zu verstehen
Weitere Angebote von Kreissportverbänden und Landesfachverbänden finden Sie über das Bildungsportal: www.bildung.lsv-sh.de Anmeldung: bildung.lsv-sh.de • LSV Bildungswerk • Winterbeker Weg 49 • 24114 Kiel Ansprechpartnerin: Sandra Schmidt • Tel.: (0431) 64 86 – 114 • E-Mail: bildungswerk@lsv-sh.de
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
DER LSV UND PROJEKTE
Online-Voting wurde manipuliert – Ergebnis wurde verfälscht LANDESSPORTVERBAND MUSSTE SPORTGALA 2025 VERSCHIEBEN
„Die Verschiebung der Ehrungsveranstaltung ist die richtige Konsequenz daraus“, sagte Gerhard Müller, Vorsitzender der Vereinigung Schleswig-Holsteinischer Sportjournalisten, die die Wahl mit veranstalten: „Auch wenn die Siegerin, der Sieger und die Mannschaft des Jahres erst im Jahr 2026 gekürt werden, so bleiben sie trotzdem die Sportler des Jahres 2025 in Schleswig-Holstein.“ SPORTGALA 2025 VERSCHOBEN Dass die Manipulation von Online- Votings jetzt auch unsere Sportlerehrung erreicht, enttäuscht mich nicht nur, sondern ärgert mich auch. Opfer dieses Vergehens sind unsere Nominierten sowie deren zahlreiche ehrliche Unter stützerinnen und Unterstützer. Barbara Ostmeier, LSV-Präsidentin NDR-Landesfunkhausdirektor Volker Thormählen wandte sich mit einem offenen Brief an alle geladenen Gäste, Sport lerinnen und Sportler sowie Sportfans und äußerte seine Betroffenheit sowie sein großes Bedauern über die erfolgte Manipulation des Online-Votings. Der NDR nehme dies zum Anlass, das Verfahren für Online-Votings zu prüfen und neu aufzustellen. Weiterhin kündigte Volker Thormählen an, die aus NDR-Sicht ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Landessportverband sehr gern fortsetzen zu wollen.
Der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) wollte am 16. Dezember 2025 im Rahmen seiner alljährlich wiederkehrenden SportGala in den Holstenhallen in Neumünster die Sportlerin, den Sportler und die Mann schaft des Jahres 2025 in Schleswig-Holstein auszeichnen. Nach Informationen des LSV-Medienpartners für die Sport lerwahl, NDR Schleswig-Holstein, der seit vielen Jahren das mit der Wahl zusammenhängende Online-Voting erfolgreich durchgeführt hat, ist es jedoch erstmalig unter Umgehung der dort eingebauten technischen Sicherheitsmechanismen zu Unregelmäßigkeiten in größerem und nicht zu vernach lässigendem Ausmaß bei der Abstimmung gekommen, die das Ergebnis verfälschten. Der NDR teilte dem LSV nach Ende der Abstimmungsfrist mit, dass die Sportlerwahl unter diesen Umständen nicht gewertet werden könne. Da Fairness, Transparenz und Gleichbehandlung aller Stimmen sowohl beim LSV als auch beim NDR an erster Stelle stehen, wird ein nicht verifizierbares Ergebnis diesen Standards nicht gerecht. Aus diesem Grund hat der LSV entschieden, die Ehrungs veranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. LSV-Präsidentin Barbara Ostmeier fand dazu klare Worte: „Dass die Manipulation von Online-Votings jetzt auch unsere Sportlerehrung erreicht, enttäuscht mich nicht nur, sondern ärgert mich auch. Opfer dieses Vergehens sind unsere Nominierten sowie deren zahlreiche ehrliche Unterstützer- innen und Unterstützer. Alle haben sich auf diesen festlichen Jahresabschluss im Rahmen der Gala gefreut − auch wir uns im ,Haus des Sports‘. Ich bedauere es zutiefst, dass deshalb die Veranstaltung am 16. Dezember 2025 nicht stattfinden kann. Wir werden eine erneute Abstimmung ermöglichen und die verdiente Ehrung unserer Nominierten in einem würdigen Rahmen im kommenden Jahr nachholen. Uns allen ist bewusst, dass diese unvorhersehbare Situation für alle Beteiligten schwierig ist. Dies bedauern wir sehr und bitten um Verständnis.“
Stefan Arlt
Foto: Frank Peter
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SPORTFORUM NR. 226 | FEBRUAR 2026
DER LSV UND PROJEKTE
DER NEUE AYGO X SPART AM VERBRAUCH, NICHT AM SPASS
*Energieverbrauch Toyota Aygo X Hybrid: 1,5-l-Benzinmotor 67 kW (91 PS) und Elektromotor 59 kW (80 PS), Systemleistung 85 kW (116 PS), kombiniert 3,7 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 85 g/km. CO2-Klasse B. Abb. zeigt Sonderausstattung.
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
SPORTJUGEND SCHLESWIG-HOLSTEIN
MIT DER JULEICA FIT FÜR DIE JUGENDARBEIT IM SPORT Wer in der Jugendarbeit aktiv ist, übernimmt Verantwortung – und das lohnt sich! Die Jugendleiter*innen-Card (Juleica) ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtlich Engagierte in der Jugendarbeit. Sie zeigt: Hier ist jemand qualifiziert, motiviert und bestens vorbereitet, um mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.
die Sportjugend Schleswig-Holstein die Ausbildung in den Sportvereinen. Unsere neuen Förderrichtlinien bieten eine finanzielle Unterstützung bei der Durchführung von Juleica-Grundaus bildungen, Juleica-Zusatzmodulen und Fortbildungen zur Verlängerung der Juleica. So soll es allen möglich sein, sich als Jugendleiter*in fit zu machen – unabhängig vom eigenen Geldbeutel. Warum lohnt sich die Juleica? • Sie ist ein Qualitätsnachweis, der bundesweit anerkannt ist. • Bundesweite Vergünstigungen • Anspruch auf zwölf Tage Freistellung für die Jugendarbeit + Erstattung des Verdienstausfalls • Die Ausbildung macht nicht nur für die Jugendarbeit im Verein fit, sondern vermittelt auch Soft Skills, die im Beruf und im Alltag wertvoll sind. Wenn wir dein Interesse geweckt haben, kannst du dich bei Fragen zur Juleica gerne unter der folgenden Mail bildung@sportjugend-sh.de melden.
Teilnehmer*innen der Juleica-Ausbildung auf dem Knivsberg Foto: sjsh
Was lernt man in der Juleica- Ausbildung?
und Konfliktlösung sowie zahlreiche Sport- und Spielpraxis-Workshops ab. Neben dem fachlichen Input steht vor allem das Erleben in der Gruppe im Vordergrund: Viele Teilnehmende knüpfen hier Kontakte, die weit über die Ausbildung hinaus wertvoll bleiben.
Die Ausbildung vermittelt praxisnahes Wissen und viele Anregungen für die Arbeit im Verein. Durch unser geschultes Referent*innen-Team decken wir ein weites Feld an Themen, wie beispiels weise Rechtliche Grundlagen, Päda- gogik und Didaktik, Kommunikation
Damit möglichst viele junge Menschen von der Juleica profitieren, unterstützt
Benedikt Hasler
Klausurtagung der „Nordlichter“-Kooperation der Freiwilligendienste 2026 AUSTAUSCH, ZUSAMMENARBEIT UND GEMEINSAME STRATEGIEN FÜR DIE ZUKUNFT DER FREIWILLIGENDIENSTE IM SPORT
Vom 16. bis 17. Januar 2026 fand in Schwerin die Klausur tagung der Freiwilligendienste statt – ein etabliertes Format, das seit 2012 alle vier bis fünf Jahre Akteur*innen der Freiwilligendienste aus Hamburg, Mecklenburg‑ Vorpommern, Bremen und Schleswig‑Holstein zusammen bringt. Die „Nordlichter“ (Nolis) verstehen sich als ein länderübergreifendes Netzwerk, das den Austausch stärkt und Impulse für die Weiterentwicklung der Frei willigendienste im Sport setzt.
Mit dabei waren aus allen vier Bundesländern aktuelle Freiwilligendienstleistende, Vorstandsmitglieder, Teamer*innen sowie die hauptamtlichen Teams der Freiwilligendienste. Nach dem Ankommen startete die Klausurtagung mit inter aktiven Spielen, die das Kennenlernen erleichterten und die Stimmung schnell auflockerten. Im Mittelpunkt der inhaltlichen Arbeit stand am ersten Tag die Frage, wie sich die Freiwilligendienste und die „Nord lichter“-Kooperation in den kommenden Jahren weiterent wickeln sollen – insbesondere mit Blick auf das Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes, das bundesweit intensive
Die Tagung lebte in diesem Jahr besonders von der Vielfalt der Teilnehmenden.
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SPORTFORUM NR. 226 | FEBRUAR 2026
SPORTJUGEND SCHLESWIG-HOLSTEIN
Fotos: Svea Schultz
Teilnehmende der „Noli“-Klausurtagung
Diskussionen über die Rolle und Bedeutung der Freiwilligen dienste ausgelöst hat.
Die Workshops boten Raum für intensive Diskussionen, Visionen und Zielsetzungen.
Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit den möglichen Auswirkungen des Gesetzes auf die Freiwilligendienste im Sport, den Chancen und Risiken für die Träger und die Ein satzstellen, der Positionierung der „Nolis“ im bundesweiten Diskurs sowie der Frage, wie die Freiwilligendienste im Sport weiterhin attraktiv und zugänglich bleiben können. Zum Abschluss des Tages stand ein besonderer Moment im Mittelpunkt: Die Verabschiedung von Kristina Exner-Carl, Projektleiterin der Freiwilligendienste im Sport in Schleswig Holstein. Nach mehr als zwei Jahrzehnten engagierter Arbeit hat sie das Sportjugend‑Team zum Januar verlassen, um in den wohlverdienten Ruhestand zu starten. Kristina hat die „Noli“‑Kooperation seit ihren Anfängen im Jahr 2003 maßgeb lich mitgestaltet. Mit ihrer Fachkompetenz und ihrer Motiva tion prägte sie die „Noli“-Zusammenarbeit und war maß geblich an der Weiterentwicklung der Kooperation beteiligt. Auch am zweiten Tag ging es um den Austausch zu zwei unterschiedlichen Themen: Digitalisierung und wie der ideale Freiwilligendienst aus unterschiedlichen Perspektiven aussehen soll.
Wie bereits bei den vergangenen Klausurtagungen bildete die Überarbeitung der gemeinsamen Kooperationsverein barung den abschließenden Höhepunkt. Dabei wurden neue Schwerpunkte formuliert, aus denen konkrete Arbeitsaufträge für die kommenden Jahre abge leitet werden. Diese Vereinbarung dient als Rahmen für die Zusammenarbeit der „Nordlichter“ und setzt klare Impulse für deren Weiterentwicklung.
Die Klausurtagung 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie wert voll der länderübergreifende Austausch ist.
Mit neuen Ideen, gestärkten Beziehungen und einem Blick auf die kommenden Herausforderungen gehen die „Nord lichter“ in die nächsten Jahre – gestützt von der Über- zeugung, dass die Freiwilligendienste im Sport ein unver zichtbarer Bestandteil einer solidarischen Gesellschaft bleiben.
Ina Thomas
FWD-Team der Sportjugend Schleswig-Holstein
Verabschiedung von Projektleiterin Kristina Exner-Carl
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
SPORTJUGEND SCHLESWIG-HOLSTEIN
GENERATIONSWECHSEL IN DER PROJEKTLEITUNG DER FREIWILLIGENDIENSTE IM SPORT
Ein besonderer Moment im FWD‑Team der Sportjugend Schleswig-Holstein. Nach fast drei Jahrzehnten geht eine Ära zu Ende und gleichzeitig beginnt ein neues Kapitel voller Energie, Erfahrung und Leidenschaft für die Freiwilligen dienste im Sport.
ermöglicht und damit Spuren hinter lassen.
28 Jahre lang war Kristina Exner-Carl für die Sportjugend Schleswig- Holstein tätig, davon 23 Jahre als Projektleiterin der Freiwilligendienste (FWD). In dieser Zeit hat sie den FWD Bereich nicht nur begleitet, sondern maßgeblich aufgebaut und weiter entwickelt. Mit ihrer warmherzigen, offenen und fröhlichen Art war sie für unzählige Freiwillige, Vereine und Kolleg*innen eine wichtige Ansprech partnerin und für das Sportjugend Team eine unschätzbare Bereicherung.
Zum 1. Februar 2026 verabschiedet sie sich in den wohlverdienten Ruhestand. Ein Schritt, der ihr gegönnt ist, und dennoch ein Abschied, der bewegt. Danke Kristina, für alles, was du für die Sportjugend und den Sport in Schleswig-Holstein getan hast! Mit dem Abschied von Kristina geht die Verantwortung in neue Hände über: Ina Thomas übernimmt die Teamleitung der Freiwilligendienste
Verabschiedung von Kristina Exner-Carl im Kieler „Haus des Sports“
im Sport. Und die Metapher könnte kaum treffender sein: Es ist die Weiter gabe einer Fackel, denn sowohl Kristina als auch Ina brennen für den Frei- willigendienst im Sport. Beide ver- bindet die Überzeugung, dass Frei willigendienste im Sport junge Men schen und die Gesellschaft stärken. Ina Thomas bringt nicht nur sechs Jahre Erfahrung als pädagogische FWD‑Referentin mit, sondern auch zwei weitere Perspektiven: Sie hat selbst ein FWD im Sport absolviert und hat anschließend die Seminare als Teamerin mitgestaltet. Daher weiß sie um die Chancen, die ein Freiwilligen dienst für junge Menschen und die Vereine und Verbände birgt. Neue Herausforderungen wie der demo grafische Wandel, der Ganztags- anspruch und die gesellschaftlichen Debatten rund um Wehrdienst und Gesellschaftsdienste werden das FWD-Team weiter fordern, aber auch motivieren, kreative Lösungen zu finden. Der Freiwilligendienst im Sport war, ist und bleibt somit gut auf- gestellt!
Sie hat Generationen junger Menschen den Weg in ihr Engagement im Sport
Ina Thomas / Carsten Bauer
Fotos: sjsh
Ina Thomas (links) folgt als Projektleiterin der Freiwlilligendienste auf Kristina Exner-Carl, die sich in den Ruhestand verabschiedet hat.
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SPORTFORUM NR. 226 | FEBRUAR 2026
SPORTJUGEND SCHLESWIG-HOLSTEIN
NEUES, VERBESSERTES ONLINE-ANMELDEVERFAHREN FÜR UNSERE LEHRGÄNGE UND FORTBILDUNGEN
Als Sportjugend stellen wir die Anmeldung für Lehrgänge, Fortbildungen und Veranstaltungen von unserem bisherigen „Seminarmanager“ auf ein neues, cloud basiertes System in der „LANcloud“ unseres langjährigen IT-Dienstleisters um. Damit möchten wir den gesamten Ablauf für alle Beteiligten deutlich vereinfachen und automatisieren – von der Registrierung bis zur Teilnahmebestätigung.
Mit der „LANcloud“ starten wir im Februar 2026 voll durch. Wir begleiten die Umstellung eng und unterstützen bei Fragen oder Problemen gerne. Unter folgendem Link ist die unsere neue Anmeldeseite zu erreichen: www.sportjugend-sh.de/anmeldung
Deine Vorteile im Überblick • Schneller zur Anmeldung: wenige Schritte, klare Führung durch den Prozess • Mehr Übersicht: aktuelle Infos zu Terminen, freien Plätzen, Teilnahme bedingungen sowie ggf. Wartelisten • Alles an einem Ort: deine Anmeldun gen, Status und Historie in einem Konto • Mehr Transparenz: Änderungen und Informationen sind gebündelt und jederzeit nachvollziehbar • Datenschutz inklusive: personen bezogene Daten werden ausschließ lich für Anmeldung und Organisation genutzt
tungen einfach auswählen, dich an melden und deine Buchungen jeder zeit verwalten – transparent und übersichtlich.
Benedikt Hasler
Anmeldungen erfolgen zentral, digital und strukturiert. Du kannst Veranstal
SPORTJUGEND-TERMINKALENDER
VERANSTALTUNGEN
ORT
DATUM
Sportjugend-Vollversammlung
Kiel, Haus des Sports
14.03.2026
Landesjugendring-Vollversammlung
Kiel, Haus des Sports
09.05.2026
„Kinder in Bewegung“ – Aktivtag
Sportzentrum Kronshagen 05.06.2026
„Tag des Sports“ mit Charity Lauf
Kiel
06.09.2026
AUSBILDUNG MIT FREIEN PLÄTZEN
ORT
DATUM
Julas-Ausbildung 1/26
Jugendherberge Scharbeutz 30.03. – 03.04.2026
Julas-Ausbildung 2/26
SBZ Malente
06. – 10.04.2026
Juleica-Ausbildung 1/26
Jugendhof Knivsberg/DK 06. – 10.04.2026
FORTBILDUNG MIT FREIEN PLÄTZEN
ORT
DATUM
10.04.2026 9.30 – 17.00 Uhr 14.04.2026 18.00 – 21.00 Uhr
FB 37/26 – Datengetriebenes Coaching – Online-Seminar
Sport-Campus-Nord
AiKJ 4/26 – Basismodul "Aktiv im Kinder- und Jugendschutz" – Online-Seminar Sport-Campus-Nord
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.sportjugend-sh.de/anmeldung
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
AUS DEN VEREINEN UND VERBÄNDEN
„Hands up for more“ HVSH-WORKSHOP FÜR SCHIEDSRICHTERINNEN
Foto: HVSH
Vor Kurzem fand in Neumünster ein Workshop des Handballverbandes Schleswig Holstein (HVSH) speziell für Schiedsrichterinnen statt. Insgesamt 27 Schieds richterinnen aus ganz Schleswig-Holstein nahmen an der Veranstaltung teil.
individuelle Auseinandersetzung mit der eigenen Motivation, den persön lichen Zielen und dem eigenen Ent wicklungsweg. Die Teilnehmerinnen hielten schriftlich fest, was sie antreibt, wo sie sich mittelfristig in drei bis fünf Jahren sehen, welches Investment sie dafür bereit sind zu leisten und welche Unterstützung sie benötigen. Ein besonderer Fokus lag darauf, die Inhalte und Impulse des Workshop Tages konkret auf das eigene Pfeifen zu übertragen, sodass alle Teilnehmer- innen mit greifbaren Ergebnissen und klaren nächsten Schritten die Heim weg antreten konnten. Der Workshop fand im Rahmen der DHB-Kampagne „Hands up for more“ statt und fügte sich damit bewusst in die Aktivitäten rund um die Frauen Handball-WM 2025 ein. Passend dazu erhielten alle Teilnehmerinnen ein Workshop-T-Shirt mit dem HVSH-Logo sowie dem Logo der Kampagne. Die Teilnahme war für alle Schiedsrichter- innen kostenfrei. Die HVSH-Verantwortlichen zogen ein durchweg positives Fazit. „Das Feed back der Teilnehmerinnen zeigt, wie wertvoll dieses Format war. In dieser Intensität und Offenheit war eine gezielte Förderung von Schiedsrichter- innen bislang kaum möglich. Umso gespannter sind wir, wie sich die Teil nehmerinnen in den kommenden Jahren auf ihrem individuellen Weg entwickeln und wen wir vielleicht schon bald im HVSH wiedersehen“, so das gemeinsame Fazit von Malte Butzlaff und Lennart Stein.
Das Feld der Teilnehmerinnen war dabei bunt gemischt. Es nahmen sowohl Einzelschiedsrichterinnen aus der Ebene der Kreishandballverbände (KHV) als auch Gespanne aus dem HVSH Nachwuchskader teil. Mit einem Alters durchschnitt von lediglich 17,8 Jahren stand dabei insbesondere die junge Generation an Schiedsrichterinnen im Fokus. Nach der Begrüßung folgte ein gemein sames Warm-up zum Kennenlernen, das der hauptamtliche HVSH-Mit- arbeiter für das Schiedsrichterwesen Malte Butzlaff durchführte. Dieser Einstieg schuf eine offene und ver trauensvolle Atmosphäre, die den gesamten Workshop prägte. Im Anschluss folgte ein Erfahrungs bericht der beiden schleswig-holstei nischen DHB-Schiedsrichterinnen Saskia Blunck und Svenja Maczeyzik. Dabei ging es bewusst nicht nur um ihren persönlichen Weg von der Grund ausbildung bis in den Bundesligakader, sondern vor allem um die Erfahrungen, Herausforderungen und Lernprozesse auf diesem Weg. Die beiden Referent- innen banden die Teilnehmerinnen aktiv ein, griffen deren eigene Erleb nisse, Ängste und Fragestellungen auf und stellten diese ihren persönlichen Erfahrungen gegenüber. Anhand konkreter Praxisbeispiele vermittelten die beiden Vorbilder aus dem KHV Neumünster, wie sie mit Drucksitua tionen umgehen, Spiele vorbereiten, kommunizieren und eigene Stärken gezielt einsetzen. Ergänzt wurde dieser
Austausch durch Spielszenen aus eigenen Begegnungen, die per Video analysiert wurden. Dabei wurde deut lich, wie individuelle Stärken bewusst genutzt werden können, um auch anspruchsvolle Spielsituationen sou verän zu meistern. Darüber hinaus thematisierten die beiden DHB Schiedsrichterinnen auch die beson deren Aspekte des Pfeifens im Gespann – von gemeinsamen Lehrgängen und langen Autofahrten über entstehende Freundschaften bis hin zur Vereinbar keit des Schiedsrichterwesens mit Schule, Studium oder Beruf. Nach der Pause übernahm die Sport psychologin und ehemalige Bundes liga-Spielerin (Buxtehuder SV) Paula Prior die inhaltliche Arbeit am späten Vormittag und Nachmittag. In mehreren praxisorientierten Arbeitsphasen beschäftigten sich die Teilnehmerin nen intensiv mit Themen wie Umgang mit Stress, Druck, Selbstbewusstsein sowie mentaler Stärke im Schieds richterinnen-Alltag. Mithilfe individu ell ausgefüllter Arbeitsbögen reflek tierten die Schiedsrichterinnen ihre eigenen Verhaltensmuster und ent wickelten persönliche Strategien, die sie zukünftig konkret in ihren Spiel leitungen unterstützen sollen. Den Abschluss bildete die gemeinsame Arbeit am HVSH-Schiedsrichterinnen Zielprofil, die vom HVSH-Referenten für Schiedsrichtercoaching Lennart Stein moderiert wurde. Auch hier stand nicht eine theoretische Wissensver mittlung im Vordergrund, sondern die
Kristina Köpp
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SPORTFORUM NR. 226 | FEBRUAR 2026
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