LSV-Sportforum
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DAS MAGAZIN DES LANDESSPORTVERBANDES SCHLESWIG-HOLSTEIN
SPORTFORUM NR. 229 | MAI 2026
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LSV-SPORTGALA 2025
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EDITORIAL
LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER,
Liebe Leserinnen, liebe Leser, bei der Veranstaltung „Politik trifft Sport“, die auf Einladung von Landtagspräsidentin Kristina Herbst am 14. April im Kieler Landeshaus zum Thema „Was leistet der Sport für Inklusion und Teilhabe?“ stattgefunden hat, habe ich in meiner Rolle als Vertreter des Landessportverbandes in meiner Rede versucht, den organisierten Sport und dessen Ansatz der Inklusion gemeinsam in den Fokus rücken. Dabei nutzte ich das Bild von Marathonläufern, mit der Feststellung, dass wir zwar gestartet sind, das Ziel aber noch lange nicht erreicht haben. Bei dieser Metapher bleibend, bedeutet dies für uns im Kontext der Inklusion: Wir brauchen weiterhin Ausdauer, Motivation und Selbstbewusstsein, aber auch dringend Unterstützerinnen und Unterstützer sowie gute Rahmenbedingungen. Insofern gibt es einerseits eine eigene Verantwortung, andererseits aber auch Fremdanteile, so gesehen also eine Wechselbeziehung und Gemeinschaftsaufgabe. Der Landessportverband Schleswig-Holstein und seine Sportjugend sind beim Ansatz der Inklusion im und durch Sport bereits auf mehreren Ebenen unterwegs wie zum Beispiel über Förderprogramme und Fortbildungsmaßnahmen, durch aktive Gremien-, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit, über Kampagnen, eine eigens für das Thema Inklusion geschaffene Referentenstelle, durch die Unterstützung von Inklusionskoordinatorinnen und -koordinatoren bei den Kreissportverbänden, mit einem regelmäßig erscheinenden themenbezogenen Newsletter, über das Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung, eine Steuerungsgruppe mit ver schiedenen Stakeholdern etc.. Das Wichtigste aus meiner Sicht ist allerdings die klare Haltung des Landessportverbandes und seiner Sportjugend. Denn ohne diese wären die zuvor genannten Maßnahmen und Aktivitäten nicht möglich. Wir sollten Inklusion auch mehrdimensional verstehen und nicht stigmatisierend auf z.B. Rollifahrer, Gehörlose oder Menschen mit Lernschwächen, sondern die Vielfältigkeit von Menschen insgesamt mehr wahrnehmen. So kann sich der Blick weiten und hoffentlich zu noch mehr Akzeptanz und lösungsorientiertem Handeln im Sport führen. Im Mittelpunkt stehen dabei grundsätzlich die Teilhabe und Würde jedes und jeder Einzelnen − eine elementare Grundregel im Sport und ein Grundrecht aller Menschen. Aber es gibt es auch noch zahlreiche Herausforderungen im Sport: Bauliche Barrieren, fehlende Assistenzleistungen, fehlende Beteiligungsformen und hohe wirtschaftliche Anforderungen beim Abbau der Defizite sind immer noch wiederkehrende Aspekte, die wir im Kontext für gelungene Inklusion weiterhin thematisieren müssen. Hier gibt es emotionale Befindlichkeiten und teilweise müssen Menschen noch überzeugt werden. Bei der Diskussion, die wir hier gemeinsam führen, sind Partizipation und Dialog auf Augenhöhe elementar. Der Landessportverband und seine Sportjugend haben einen ganzheitlichen Blick auf die Menschen und den Sport. Wir wollen hier weiterhin gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Partnern konstruktiv, kreativ und engagiert Beiträge leisten sowie Vorbild für andere sein. Der organisierte Sport leistet bereits jetzt viel für Inklusion und Teilhabe – aber mehr geht immer – auch durch Ihre Unterstützung!
Wir brauchen weiterhin Ausdauer, Motivation und Selbstbewusstsein, aber auch dringend Unter stützerinnen und Unter- stützer sowie gute Rahmen bedingungen.
Matthias Hansen Vizepräsident des Landessportverbandes Schleswig-Holstein
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
INHALT
INHALT
AKTUELLES
SERVICE
LSV-SPORTGALA 2025: Athlet*innen im Vordergrund – Olympia im Blick 5 Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres 2025 in Schleswig-Holstein sind Elisa Mevius, Rasmus Ankermann und der THW Kiel 6 Deutliche Mehrheit stimmt einer Bewerbung als Austragungsgort zu: 63,93 Prozent: Kiel sagt „Jo“ zu Olympischen und Paralympischen Spielen 10 LSV-Ehrung für langjährig erfolgreiche Absol vent*innen des Deutschen Sportabzeichens: Insgesamt 17.443 „Sport-Orden“ im Jahr 2025 in Schleswig-Holstein verliehen 12 „Politik trifft Sport“ im Landeshaus: Sport als Motor für Inklusion und Teilhabe 14 Aktuelles aus dem „Team Schleswig-Holstein“ 16
Wir machen UV-Schutz im Sport zum Thema!
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ARAG Sportversicherung informiert: Gemeinsam anpacken: Arbeitsdienste im Verein 32 WirWunder – die neue Online-Spendenplattform der Sparkassen in Schleswig-Holstein geht an den Start 33 Neues aus der Steuer-Hotline: Firmenfitness und Krankenkassenleistungen in der Umsatzsteuer 36 Informationen zum Datenschutz, Teil 62:
Gesundheitsdaten im Verein: Darf der Trainer das wissen?
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Impressum
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Steuer-Hotline – Nächste Termine
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Der direkte Draht zum Landessportverband
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DER LSV UND PROJEKTE
Aktuelle Angebote des Bildungswerks Mai/Juni 18 Neue Vereine im LSV 18
SPORTJUGEND SCHLESWIG-HOLSTEIN
Aktiv im Kinder- und Jugendschutz: Neue Multiplikator*innen ausgebildet
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Sportjugend-Terminkalender
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Jugendleiterassistent*innen-Ausbildung
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Redaktionsschluss für die Juni-Ausgabe des SPORTFORUM: 17. Mai 2026
„Kinder in Bewegung“ beim Get-together: Austausch, Ideen und Bewegung neu gedacht 23 FWD-Nordlichter-Hauptamtlichentagung 24
AUS DEN VEREINEN UND VERBÄNDEN
FLENS Beach-Tour 2026: Sieben Standorte und ein Premium-Highlight an der Ostsee 26 LSV und LOTTO Schleswig-Holstein würdigen das Ehrenamt im Sport: Unsere „Vereinsheldin des Monats“: Katrin Schumacher vom Reit- und Fahrverein Germania Marne 28 Ausbildung zur DOSB-Vereinsmanagement- C-Lizenz 2026/27 beim KSV Herzogtum Lauenburg 30
Titelfoto: Frank Peter
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SPORTFORUM NR. 229 | MAI 2026
AKTUELLES
LSV-SPORTGALA 2025: ATHLET*INNEN IM VORDERGRUND – OLYMPIA IM BLICK
Die SportGala 2025 des Landessportverbandes Schleswig-Holstein (LSV), die am 13. April 2025 in den Holstenhallen Neumünster in feierlicher Atmosphäre stattgefunden hat, stand unter besonderen Vorzeichen. Denn nur sechs Tage später, am 19. April, sollte in Kiel mittels Bürgerentscheid ein Ergebnis erzielt werden, ob die Landeshauptstadt sich als Segelstandort im Rahmen der deutschen Bewerbung für olympische und paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 zur Verfügung stellen sollte. Eine Talkrunde dazu griff das Thema auf.
Bühne ab und demonstrierte dabei eindrucksvoll ihr großes Können. Für musikalische Unterhaltung sorgte das Jazz-Trio. Zum Abschluss der SportGala dankte die LSV-Präsidentin der Chefredakteu rin des NDR in Schleswig-Holstein,
In ihrer kurzen Begrüßung konnte LSV-Präsidentin Barbara Ostmeier mehr als 280 hochkarätige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft willkommen heißen. Neben Landtags präsidentin Kristina Herbst, Justiz- und Gesundheitsministerin Prof. Dr. Kerstin von der Decken, Innen-Staats sekretär Dr. Sönke Schulz sowie mehreren Landtagsabgeordneten waren auch weitere Vertreter*innen aus der Kommunalpolitik bei der LSV SportGala zugegen. Auch zahlreiche Mitglieder aus der großen Sport- familie − Vereine, Verbände und Aus schüsse − hatten wieder den Weg nach Neumünster gefunden.
Fotos: Frank Peter
Holstein“-Mitglied Momme Lorenz diskutiert wurde. Statements dazu kamen auch aus dem Publikum von der mehrfachen Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn, der Ruderin Frieda Hämmerling, die selbst an den Olym pischen Spielen in Tokio 2021 teilge nommen hat, sowie von dem jungen Segler Frederik Schwall, der den Traum einer eigenen Olympia-Teil nahme verfolgt. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden die besten Sportlerinnen, Sportler und Mann schaften des Jahres 2025 in Schleswig Holstein geehrt und auch die Namen des „Newcomers“ und der „Newcomerin“ des vergangenen Jahres bekanntge geben. Die Hip-Hop-Crew ‚Just 241‘ des Kieler TV lieferte bei einem Show Act eine mitreißende Tanzperformance auf der
Sabine Doppler, für die einmal mehr erfolgreiche Kooperation bei der Durchführung und medialen Beglei tung der Wahl der Sportlerinnen, des Sportlers und der Mannschaft des Jahres.
Stefan Arlt
Der Begrüßung der LSV-Präsidentin schloss sich eine von Moderator Finn-Ole Martins kompetent und kurz weilig moderierte Talkrunde an, in der die Kieler Bewerbung mit Kristina Herbst, Dr. Sönke Schulz, Barbara Ostmeier, dem seinerzeitigen Kieler Sportdezernenten und jetzigen Bürger meister Gerwin Stöcken sowie dem Beachvolleyballer und „Team Schleswig
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
AKTUELLES
SPORTLERIN, SPORTLER UND MANNSCHAFT DES JAHRES 2025 IN SCHLESWIG-HOLSTEIN SIND ELISA MEVIUS, RASMUS ANKERMANN UND DER THW KIEL • Bálint Köszegváry und Greta Amort sind „Newcomer“ und „Newcomerin“ des Jahres 2025“
Die 21-jährige Basketballerin Elisa Mevius (BBC Rendsburg/Oregon Ducks), im vergangenen Jahr Goldmedaillengewinnerin mit dem deutschen 3x3-Basketball Nationalteam bei den World University Games, und der 18-jährige Handballer Rasmus Ankermann (THW Kiel), Weltmeister mit der deutschen U19-National mannschaft, sind mit 30,2 Prozent (Mevius) bzw. 40,7 Prozent (Ankermann) aller in der jeweiligen Kategorie abgegebenen Stimmen die Titelträger in den Kategorien „Sportlerin“ und „Sportler“ des Jahres 2025 in Schleswig-Holstein. Die Handballer des THW Kiel, die im vergangenen Jahr den DHB-Pokal gewonnen haben, sicherten sich mit 41,5 Prozent aller abgegebenen Stimmen den Titel in der Kategorie „Mannschaften“.
bei den World University Games Gold gewonnen und in einem für sie nach einem Handbruch nicht ganz einfachen Sportjahr mit dieser Medaille einen unerwarteten Erfolg feiern können. Der erst 18-jährige Handball-Senk rechtstarter Rasmus Ankermann hat vor allem im letzten halben Jahr eine herausragende sportliche Entwicklung genommen und innerhalb kürzester Zeit den Schritt vom Nachwuchs-Talent zum Bundesliga-Spieler und Hoffnungs träger mit Perspektive gemacht. Damit haben zwei noch sehr junge, leistungs starke, erfolgshungrige und mit großem Entwicklungspotenzial ausgestattete Top-Athleten die Wahlen als Sportlerin und Sportler des Jahres 2025 in Schleswig-Holstein für sich entscheiden können. Und der deutsche Handball Rekordmeister THW Kiel hat zum Ende der Saison 2024/2025 bereits zum 13. Mal den DHB-Pokal gewonnen und sich dabei im Final Four in engen Spielen gegen die Konkurrenz aus der stärksten Handball-Liga der Welt durchgesetzt“, sagte die LSV-Präsidentin. Mit Blick auf alle für die Sportlerwahl Nominier ten ergänzte Ostmeier: „Sie alle sind hervorragende Botschafterinnen und Botschafter ihrer Sportarten und Vor bilder für die vielen talentierten
Preise nicht persönlich im Empfang nehmen. Während Elisa, die in den USA studiert, zeitgleich zur SportGala eine Klausur schreiben musste, weilte Rasmus bei einem Lehrgang der U20-Handballnationalmannschaft. Die Trophäen nahmen Elisas Mutter Antje Mevius-König und Viktor Szilágyi, Geschäftsführer des THW Kiel, entgegen. Für den THW Kiel waren der ehemalige Kapitän Patrick Wiencek, der inzwischen seine Handball-Karriere beendet hat und in der THW-Geschäftsstelle arbeitet, und der österreichische Rückraum spieler Nikola Bilyk in die Holstenhallen gekommen, um ihre Trophäe entgegen zunehmen.
Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden am 13. April bei der feierlichen LSV-SportGala in den Holstenhallen in Neumünster von der Präsidentin des Landessportverbandes Schleswig Holstein (LSV) Barbara Ostmeier, Landtagspräsidentin Kristina Herbst und Innenstaatssekretär Dr. Sönke Schulz ausgezeichnet. Elisa Mevius und Rasmus Ankermann konnten ihre
LSV-Präsidentin Barbara Ostmeier zu den Wahlergebnissen:
„Elisa Mevius hat gemeinsam mit ihren Team-Kolleginnen aus dem deutschen 3x3-Basketball-Team
Antje Mevius-König nahm die Trophäe für die Sportlerin des Jahres 2025 für ihre Tochter Elisa entgegen
Viktor Szilágyi nahm die Trophäe für Rasmus Ankermann in Empfang
Moderator Finn-Ole Martins mit den THW Kiel-Spielern Patrick Wiencek und Nikola Bilyk
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SPORTFORUM NR. 229 | MAI 2026
AKTUELLES
Nachwuchssportlerinnen und -sportler in unserem Land. Außerdem sorgen Sie mit Ihren herausragenden Leistungen dafür, dass das Sportland Schleswig Holstein überregional wahrgenommen wird.“
Die Plätze 2 und 3
Der 26-jährige Para-Judoka Lennart Sass (Rendsburger TSV) landete bei den Sportlern mit einem Rückstand von 21,3 Prozentpunkten auf Rasmus Ankermann auf dem zweiten Platz. Der Jura-Student wurde in Georgien Europameister in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm und gewann zudem in Brasilien einen World Grand Prix. Mit Vorfreude blickt Sass nun auf die Para-Judo Europameisterschaft, die im August an seinem derzeitigen Wohn- und Studienort Heidelberg
Ein klares „Jo!” für Olympische und Paralympische Spiele in Kiel – auch bei der LSV SportGala
Jahren hat sich der Wirtschaftsinfor matik-Student aus der Junioren-Klasse verabschiedet und den Sprung in das Seniorenfeld vollzogen.
klasse SB2 dabei einen neuen Welt rekord auf. Mit den Paralympischen Spielen 2028 in Los Angeles hat Tanja Scholz das nächste große sportliche Ziel bereits klar vor Augen. Auf dem dritten Platz landete mit einem Rück stand von 10,2 Prozentpunkten auf Platz zwei die Ruderin Greta Amort (Lübecker Ruder-Gesellschaft). Die 18-jährige Lübeckerin, die erst vor gut fünf Jahren zu Beginn der Corona Pandemie mit dem Rudern begonnen hat, gewann 2025 bei den U19-Welt meisterschaften in Litauen mit ihrer Team-Kollegin Anna Keller aus Halle die Bronzemedaille im Doppelzweier und feierte damit den bisher wohl größten sportlichen Erfolg ihrer noch jungen Karriere. In der Rubrik „Mannschaften“ landeten die ‚Fördenixen‘ des TSB Flensburg mit einem Rückstand von 21,2 Prozent punkten auf den siegreichen THW Kiel auf dem zweiten Platz. Die Synchron schwimmerinnen hatten sich 2025 als jüngstes an den Start gegangenes Team vollkommen unerwartet den deutschen Meistertitel für die beste technische Kür als Gruppe in der offenen Klasse gesichert. Auch der dritte Platz bei den Mannschaften ging nach Flensburg. Mit einem Vorsprung von 3,1 Prozentpunkten verwiesen die ‚Fördenixen‘ die Handballer der SG Flensburg-Handewitt auf den dritten Platz. Die SG-Handballer gewannen zum zweiten Mal in ihrer Vereinsge schichte den Titel in der European League und besiegten dabei im Finale
Sie alle sind hervorragende Botschafterinnen und Botschafter ihrer Sportarten und Vorbilder für die vielen talentierten Nachwuchssportlerinnen und -sportler in unserem Land. Barbara Ostmeier, LSV-Präsidentin
stattfindet. Der ILCA 7-Segler Ole Schweckendiek vom Kieler Yacht-Club belegte mit einem knappen Rückstand von nur 2,9 Prozentpunkten auf Lennart Sass den dritten Platz bei der Sportler wahl 2025. Der 20-Jährige krönte sein letztes Jahr als U21-Segler mit dem Welt meistertitel in Irland. Nach nun insge samt vier WM-Titeln in den vergangenen
Bei den Sportlerinnen belegte die Para-Schwimmerin Tanja Scholz (PSV Neumünster) mit nur 2,7 Prozent punkten Rückstand auf Elisa Mevius den zweiten Platz. Die 41-Jährige wurde 2025 in Singapur Weltmeisterin über 50 Meter Brust und über 150 Meter Lagen. Im Brustschwimmen stellte die Elmshornerin in der Start
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AKTUELLES
Preisträger und Preisträgerin in dieser Kategorie sind in diesem Jahr der Para- Schwimmer Bálint Köszegváry und die Ruderin Greta Amort. Der 17-Jährige vom SC Delphin Lübeck ist 2025 von den European Para Youth Games in Istanbul mit einer Silber- und einer Bronzemedaille zurückgekehrt, hat im vergangenen Jahr sechs Deutsche Jugend-Meistertitel gewonnen und zudem bei den Deutschen Kurzbahn meisterschaften einen neuen deutschen Rekord über 200 Meter Schmetterling aufgestellt. Die 18-jährige Greta Amort von der Lübecker Ruder-Gesellschaft gewann 2025 gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Anna Keller aus Halle Bronze bei der U19-Weltmeisterschaft im Doppelzweier. Zudem holte das Duo den deutschen Meistertitel im Doppelzweier. Der „Newcomer“ und die „Newcomerin“ wurden geehrt von Ulf Paetau, dem Vertreter der Volksbanken Raiffeisen banken. Sie erhielten von ihm symbo lische Schecks in Höhe von jeweils 1.000 Euro, von LSV-Präsidentin
Barbara Ostmeier gab es Trophäen zur Auszeichnung.
Die Volksbanken und Raiffeisenbanken sind seit Jahren Partner der LSV-Ehrungs veranstaltung „Sportler des Jahres“ und begleiten in diesem Rahmen exklusiv die Auszeichnung „Newcomer und Newcomerin des Jahres“: „Wir unterstützen neben vielen breiten sportorientierten Initiativen insbe sondere auch das „Team Schleswig Holstein“ mit Schleswig-Holsteins Top-Athletinnen und -Athleten. Ein besonderes Anliegen ist es uns dabei, erfolgreiche Nachwuchssportlerinnen und -sportler mit großem Leistungs potenzial auf ihrem Weg nach ganz oben zu begleiten. Wir freuen uns, in diesem Jahr mit Bálint Köszegváry und Greta Amort wieder zwei hochtalen tierte Zukunftshoffnungen auszeichnen und fördern zu können. Wir gratulieren beiden und wünschen ihnen persönlich alles Gute und für ihre weiteren sport lichen Karrieren viel Erfolg!“, so Ulf Paetau.
LSV Hauptgeschäftsführer Till Wöllenweber im Gespräch mit NDR-Chefredakteurin Sabine Doppler
das starke französische Team aus Montpellier.
Abgestimmt werden konnte auf der Webseite von NDR Schleswig-Holstein. In diesem Jahr wurde die Sportlerwahl mit Unterstützung von #NDRfragt durchgeführt. Die Umfrageplattform des NDR ist das Meinungsbarometer für den Norden. Mitmachen durften alle Menschen ab 16 Jahren, die sich bei der Plattform mit ihrem Namen und ihrer E-Mail-Adresse registriert haben. Am meisten Stimmen wurden in der Rubrik „Mannschaften“ abge geben (5.036), gefolgt von der Rubrik „Sportler“ (4.769) und der Rubrik „Sportlerin“ (4.602). Zuvor hatte eine Jury aus LSV-Vertreterinnen und -Ver tretern, der Vereinigung der Schleswig Holsteinischen Sportjournalisten und des Olympiastützpunktes Hamburg/ Schleswig-Holstein eine Vorauswahl zu den Nominierten getroffen. Zur Wahl standen jeweils fünf Sportler- innen, Sportler und Mannschaften. Para-Schwimmer Bálint Köszegváry und Ruderin Greta Amort sind „New comer“ und „Newcomerin“ des Jahres 2025“ Dieser von den Volksbanken Raiffeisen banken mit jeweils 1.000 Euro dotierte Preis wurde 2025 bereits zum zwölften Mal an erfolgreiche Nachwuchssportler- innen und -sportler mit großem Erfolgs potenzial verliehen. Ausgewählt wurden der „Newcomer“ und die „Newcomerin“ des Jahres 2025“ vom Fachausschuss Leistungssport des LSV.
LSV-Präsidentin Barbara Ostmeier und Ulf Paetau als Vertreter der Volksbanken Raiffeisenbanken freuen sich mit Greta Amort und Bálint Köszegváry
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SPORTFORUM NR. 229 | MAI 2026
AKTUELLES
Die Voting-Ergebnisse in der Übersicht:
Sportler des Jahres
Prozentualer Anteil
1. Rasmus Ankermann
40,7%
2. Lennart Sass
19,4%
3. Ole Schweckendiek
16,5%
4. Miklas Scheer
15,5%
5. Freddy Kiwitt
7,9%
Von links: Kristina Herbst, Lennart Sass, Miklas Scheer, Freddy Kiwitt, Ole Schweckendiek, Viktor Szilágyi, auf der Video-Wand: Rasmus Ankermann
Sportlerin des Jahres
Prozentualer Anteil
1. Elisa Mevius
30,2%
2. Tanja Scholz
27,5%
3. Greta Amort
17,3%
4. Julia Bröcker
16,2%
5. Rose Oatley
8,9%
Greta Amort
Mannschaft des Jahres
Prozentualer
Anteil
1. THW Kiel
41,5%
2. TSB Flensburg 20,3% 3. SG Flensburg-Handewitt 17,2% 4. Blau-Weiß Wittorf 12,2% 5. Iven Fromm/ Kjell Haschen 8,7%
Hintere Reihe: Patrick Wiencek, Nikola Bilyk, Holger Glandorf (SG Flensburg- Handewitt), Ralf Treptau, Jonathan Dresp (beide BW Wittorf) Vordere Reihe: Barbara Ostmeier, TSB Flensburg „Fördenixen” Auf der Video-Wand: Iven Fromm und Kjell Haschen
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AKTUELLES
Deutliche Mehrheit stimmt einer Bewerbung als Austragungsgort zu 63,93 PROZENT: KIEL SAGT „JO“ ZU OLYMPISCHEN UND PARALYMPISCHEN SPIELEN
Vertrauensbeweis in die Kraft des Sports und die Entwicklungspotenziale unserer Region und es zeigt auch, dass die Kieler Bürgerinnen und Bürger die Chancen erkennen, die in dieser Bewerbung liegen. Ich verspreche mir in der Folge der Bewerbung schon jetzt eine klare Positionierung und einen konkreten gemeinsamen Plan von Land und Kommunen, um den Sanierungsstau in der Sportstätten infrastruktur abzubauen und eine tägliche Stunde Sport und Bewegung auch im Bildungsbereich zu etablieren. Es ist eine Investition, die allen Berei chen der Gesellschaft zugutekommt. Ich hätte mir eine etwas höhere Wahl beteiligung gewünscht. Daher ist meine klare Botschaft in Richtung Hamburg: Es reicht nicht, dafür zu sein, man muss am Ende auch die Stimme abgeben! Ich wünsche Hamburg viel Glück für noch mehr positive Menschen, die tat sächlich ihre Stimme pro Olympische und Paralympische Spiele abgeben. Erfreulich ist es, dass es am 19. April auch in Köln/Rhein-Ruhr ordentlich Rückenwind für Olympische und Para lympische Spiele gegeben hat. Das nächste Ziel ist der 4. Juni. Bis dahin heißt es: Weiter Gas geben und mit einem starken und überzeugenden
Foto: Sönke Ehlers
Der Optimismus von Dirk Ramhorst, Barbara Ostmeier, Ulf Kämpfer, Magdalena Finke und Knud Hansen nach der Landespressekonferenz am 5. März für ein positives Ergebnis beim Bürgerent scheid in Kiel war berechtigt, denn wenige Wochen später sagten fast 64 Prozent der Kielerinnen und Kieler „JO!“ zu Olympischen und Paralympischen Spielen in Kiel.
Der erste Schritt für Olympische und Paralympische Spiele in Kiel ist getan: 63,93 Prozent haben beim Bürgerentscheid in Kiel dafür gestimmt, dass sich die Landeshauptstadt als Segelstandort bewirbt – sei es 2036, 2040 oder 2044. Die Entscheidung, mit welcher Stadt oder Region Deutschland ins internationale Rennen geht, fällt erst Ende September dieses Jahres.
LSV-Geschäftsführer Leistungssport Thomas Behr.
Die Wahlbeteiligung lag bei 29,1 Pro zent, was in etwa bedeutet, dass mehr als 35.000 Kielerinnen und Kieler ihre Stimme abgegeben haben. Für die Segelwettbewerbe gilt Kiel derzeit als aussichtsreicher Kandidat – allerdings mit starker Konkurrenz aus Rostock Warnemünde. Bis zum 4. Juni müssen die Hauptbewerber ihr finales Konzept beim Deutschen Olympischen Sport bund einreichen. Der Jubel im Kieler Rathaus war am 19. April angesichts des positiven Ab-stimmungsergebnisses groß. Zu den Anwesenden vor Ort gehörten neben zahlreichen weiteren Vertreter* -innen aus Politik, Sport, Wirtschaft und Gesellschaft auch LSV-Präsidentin Barbara Ostmeier, LSV-Vizepräsidentin Meike Evers-Rölver sowie LSV-Haupt geschäftsführer Till Wöllenweber und
Die Zustimmung von 63,93 Prozent ist ein sehr gutes Ergebnis. Die Kielerinnen und Kieler haben damit ein starkes Signal für den Sport und die Zukunft der Region gesetzt. Barbara Ostmeier, LSV-Präsidentin
Barbara Ostmeier sagte zum Ergebnis des Bürgerentscheides: „Die Zustim mung von 63,93 Prozent ist ein sehr gutes Ergebnis. Die Kielerinnen und Kieler haben damit ein starkes Signal für den Sport und die Zukunft der Region gesetzt. Es ist ein großer
Konzept aus Kiel so gut im Rennen zu sein, dass neben Hamburg auch Nordrhein-Westfalen, München und der DOSB am Ende nicht an uns vor beikommen.“
Stefan Arlt
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AKTUELLES
Startklar für die Spiele.
Olympia in Kiel. Dafür sein ist alles. Eine Initiative von Sportdeutschland
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FOTO: SASCHA KLAHN / SASCHAKLAHN.COM
AKTUELLES
LSV-Ehrung für langjährig erfolgreiche Absolvent*innen des Deutschen Sportabzeichens INSGESAMT 17.443 „SPORT-ORDEN“ IM JAHR 2025 IN SCHLESWIG-HOLSTEIN VERLIEHEN
Alfred Raczkowski aus Kiel (Mitte) und Peter Filter aus Kronshagen (2. von links) haben bereits 60 Mal (Raczkowski) bzw. 55 Mal (Filter) die Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen erfolgreich abgelegt. Zu dieser herausragenden Leistung gratulieren LSV-Vizepräsident Matthias Hansen (ganz links), der LSV-Sportabzeichenbeauftragte Jens Hartwig (2. von rechts) und Gyde Opitz als Vertreterin der Sparkassen in Schleswig-Holstein. Fotos: Frank Peter
102 Frauen und Männer aus Schleswig-Holstein, die das Deutsche Sportabzeichen bereits mindestens 35 Mal erlangt haben, standen am 17. April im Kieler „Haus des Sports“ im Mittelpunkt. Der Landessportverband Schleswig- Holstein (LSV) hatte sie zu einer Ehrungsveranstaltung nach Kiel eingeladen. Rund 70 von ihnen haben den Weg in die Landeshauptstadt gefunden. LSV-Vizepräsident Matthias Hansen beglückwünschte die zu Ehrenden während einer Talkrunde zu Beginn der Ver anstaltung zu ihren außergewöhnlichen Leistungen. Das Deutsche Sportabzeichen – der älteste deutsche „Sport Orden“ – sei für die Ausgezeichneten lebensbegleitend. Er dankte besonders den Sparkassen in Schleswig-Holstein,
die als langjähriger Partner des organisierten Sports auch das Sportabzeichen auf vielfältige Art und Weise unter stützen. Ein weiterer Dank galt den vielen ehrenamtlichen Prüfer*innen, die bei Wind und Wetter auf den Sportplätzen die Sportabzeichen-Prüfungen abnehmen sowie deren Helfer*innen. „Das Deutsche Sportabzeichen ist das einzige staatliche Ehrenzeichen weltweit, das für sportliche Leistungsfähigkeit und überdurchschnittliche Fitness verliehen wird. Es genießt nach wie vor eine große Akzeptanz in der Bevölkerung“, betonte Hansen den hohen Stellenwert des Deutschen Sportabzeichens. Der älteste „Deutsche Fitnessorden“ außerhalb des Wettkampfsports ist auch nach 114 Jahren noch aktuell. In Schleswig-Holstein ist die Begeisterung für die sportliche Herausforderung nach wie vor bemerkenswert. Insgesamt 17.443 Sportabzeichen wurden im nördlichsten Bundesland im vergangenen Jahr abgenommen – davon 6.736 Erwachsenensportabzeichen und 10.707 Jugendsport abzeichen. Alle Absolventinnen und Absolventen erbrach ten die dafür erforderlichen Leistungsnachweise innerhalb eines Kalenderjahres. Kernsportarten waren dabei unver ändert Leichtathletik, Schwimmen, Turnen und der Radsport. Die Sparkassen in Schleswig-Holstein, langjährige zuver lässige Partner des LSV, haben bereits in den letzten Jahren ihr Engagement für das Deutsche Sportabzeichen verstärkt und fördern hier insbesondere die Sportabzeichen-Wett bewerbe. Diese richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. Vor Kurzem konnten sich 45 erfolgreiche Teams über jeweils 500 Euro für die Mannschaftskasse freuen, 310 Teams hatten sich insgesamt beteiligt. Auch für Schulklassen war Sportabzeichen-Wettbewerbe kommen gut an
Auch zwölf langjährige Sportabzeichen-Prüfer*innen wurden in Kiel geehrt, um stellvertretend den zahlreichen ehrenamtlichen Helfer*innen zu danken, „ohne die der Klassiker „Deutsches Sportabzeichen“ nicht funktionieren würde“. Herausragend ist hierbei Dieter Paustian aus Lütjenburg, der seit 63 Jahren bei Wind und Wetter Sportabzeichen Prüfungen abnimmt. Er war in Kiel nicht persönlich dabei. Auch Egon Gustävel aus Nortorf und Holger Herbst sind schon seit mehr als fünf Jahrzehnten Sportabzeichen-Prüfer.
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wieder ein Wettbewerb ausgeschrieben und die Resonanz ebenfalls äußerst positiv: 153 Klassen aus dem ganzen Land haben mitgemacht, 15 von ihnen konnten sich über 500 Euro für die Klassenkasse freuen. Die Mittel für diese Sport abzeichen-Wettbewerbe stammen aus der Lotterie der Sparkassen, dem Los-Sparen. „Die schleswig-holsteinischen Sparkassen unterstützen die Sportvereine und das Deutsche Sportabzeichen aus Über zeugung, weil wir es für wichtig halten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis ins hohe Alter zum regelmäßigen Sport treiben zu animieren – ob allein oder im Team. Die Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen sind eine gute Gelegenheit, die eigene Fitness unter Beweis zu stellen“, sagte Gyde Opitz als Vertreterin der Sparkassen in Schleswig-Holstein im Rahmen der Ehrungsveranstaltung in Kiel. Die Ehrungen wurden vorgenommen von Matthias Hansen, Gyde Opitz und Jens Hartwig, dem Sportabzeichenbeauf tragten des Landessportverbandes Schleswig-Holstein. Durch den LSV wurden für das vergangene Jahr insgesamt 218 Absolventinnen und Absolventen des Deutschen Sport abzeichens geehrt. Herausragend sind dabei Klaus Bratz aus Burg/Dithmar schen und Günter Hoffmann aus Bad Bramstedt, die das Deutsche Sportabzeichen bereits zum 65. Mal erfolgreich abgelegt haben. Beide konnten leider nicht an der Ehrungs veranstaltung teilnehmen. Fast genauso außergewöhnlich ist die Leistung von Alfred Raczkowski aus Kiel und Werner Hohnholt aus Henstedt Ulzburg, die bereits 60 Mal die Prüfungen erfolgreich abgelegt Verdiente Ehrungen für jahrzehntelanges Durchhalte vermögen
haben. Auf 55 erfolgreiche Prüfungen blicken Harald Rospenk aus Schwarzenbek und Peter Filter aus Kronshagen zurück.
50 erfolgreiche absolvierte Deutsche Sportabzeichen können sieben Frauen und 16 Männer vorweisen. Auf 45 erfolgreiche Prüfungen können 19 Frauen und Männer stolz sein. 44 Frauen und Männer legten das Sportabzeichen 40 Mal und 32 Frauen und Männer 35 Mal ab. Darüber hinaus wurden auch zwölf langjährige Sport- abzeichen-Prüferinnen und -Prüfer geehrt, um stellver tretend den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu danken, „ohne die der Klassiker „Deutsches Sportabzeichen“ nicht funktionieren würde“, so LSV-Vize präsident Matthias Hansen. Herausragender Prüfer ist Dieter Paustian aus Lütjenburg, der seit 63 Jahren bei Wind und Wetter Sportabzeichen-Prüfungen abnimmt. „Wir wissen, dass diese Ehrungsveranstaltung in Kiel für unsere erfolgreichsten aktiven Sportabzeichen-Absolven tinnen und -Absolventen einen hohen Stellenwert hat, und möchten ihnen einen würdevollen Rahmen für diese heraus ragenden sportlichen Leistungen bieten und damit unsere Wertschätzung für das Geleistete auszudrücken. Wir freuen uns, dass viele von ihnen unserer Einladung in das „Haus des Sports“ gefolgt und persönlich zur Übergabe erschienen sind“, so der LSV-Sportabzeichenbeauftragte Jens Hartwig. Hinweis: Bei der Ehrung waren keine Sportlerinnen und Sportler aus den Kreisen Stormarn und Segeberg anwesend. Die dortigen Kreissportverbände führen eigene Ehrungs veranstaltungen durch. Stefan Arlt
Die von LSV-Pressesprecher Stefan Arlt (2. von rechts) moderierte Talkrunde mit (von links) Matthias Hansen, Gyde Opitz und Jens Hartwig (ganz rechts) drehte sich rund um das Deutsche Sportabzeichen und dessen Entwicklung.
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AKTUELLES
„Politik trifft Sport“ im Landeshaus: SPORT ALS MOTOR FÜR INKLUSION UND TEILHABE
Zum vierten Mal hatte Landtagspräsidentin Kristina Herbst zum 14. April 2026 zur Veranstaltungsreihe „Politik trifft Sport“ in den Schleswig-Holsteinischen Landtag eingeladen. Rund 100 Gäste aus Politik, Sport und Gesell schaft – unter ihnen LSV-Vizepräsidentin Doris Birkenbach, LSV-Vizepräsident Hans-Jürgen Kütbach sowie weitere LSV-Vorstandsmitglieder und LSV-Geschäftsführer – folgten der Einladung in den Schleswig-Holstein-Saal des Landes hauses, um über die Frage zu diskutieren, welchen Beitrag der Sport für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe leisten kann. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema Inklusion – ein zentrales gesellschaftspolitisches Anliegen, das sowohl im Sport als auch darüber hinaus eine immer größere Rolle spielt. Ziel der Reihe ist es, den Austausch zwischen Politik und organisiertem Sport zu stärken und gemeinsame Perspektiven für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln. In ihrer Begrüßung betonte Landtagspräsidentin Kristina Herbst die grundlegende Bedeutung des Themas: „Inklusion ist ein Menschenrecht und seit vielen Jahren fest in unserer Verfassung verankert. Sie betrifft nicht nur eine kleine Gruppe, sondern einen erheblichen Teil unserer Gesell schaft“, unterstrich Herbst. Gerade im Sport werde deutlich, wie vielfältig Menschen sind – und wie selbstverständlich sie zusammenkommen können. „Der Sport zeigt uns, was möglich ist, wenn wir Vielfalt als Stärke begreifen. Er steht für Zusammenhalt und für Begegnungen auf Augenhöhe. Dabei geht es nicht darum, Menschen nur mitzunehmen, sondern sie von Anfang an einzubeziehen. Echte Teilhabe bedeutet, dass alle ganz selbstverständlich dazugehören. Der Sport kann hier Brücken bauen und Vorurteile abbauen. Deshalb sollten wir auch in der Politik die bestehenden Strukturen immer wieder hinterfragen und weiterent- wickeln, damit sie für alle Menschen gerecht sind“, schloss die Landtagspräsidentin.
Auch der LSV-Vizepräsident Matthias Hansen hob die herausragende Rolle des Sports hervor: „Sport – und besonders der organisierte Sport im Verein – bringt Menschen zusammen. Er bietet gute Voraussetzungen für Inklusion und Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft. Und er zeigt auch, was möglich ist, wenn Vielfalt selbst- verständlich gelebt wird“, führte Hansen aus. Dabei spiele er eine wichtige gesellschaftliche Rolle als Motor für Inklusion, sensibilisiere die Menschen und leiste einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einer noch inklusiveren Gesellschaft. „In der Sportlandschaft Schleswig-Holsteins gibt es bereits viele gelungene Beispiele, die weiter aus gebaut werden sollten. Klar ist aber auch, dass die Um setzung von Barrierefreiheit und geeigneten Angeboten zur Teilhabe dem eigentlichen Bedarf noch nicht gerecht wird“, unterstrich Matthias Hansen.
Im Anschluss an die Grußworte folgten zwei Gesprächs runden, in denen Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Verbänden und aktivem Sport unterschiedliche Facetten von Inklusion und Teilhabe beleuchteten. In der ersten Runde diskutierten die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Michaela Pries, der Präsident des Rehabilitations- und Behinderten-Sportverbandes Schleswig-Holstein, PD Dr. Thorsten Schmidt, der stellver tretende Athletensprecher Special Olympics Christian Heesch sowie die Landestrainerin Para-Taekwondo Martina Lüdders unter der Moderation des Journalisten Andreas Käckell. Im Mittelpunkt standen grundlegende Fragen: Wie gut funktionieren Inklusion und Teilhabe in unserem Land und wie gut im Sport? Wie sehen Alltag und Sport mit einer Behinderung aus? Welche Hilfestellungen gibt es durch Verbände, Politik, Interessenvertretungen? Die zweite Gesprächsrunde richtete den Blick stärker auf die praktische Umsetzung von Inklusion im Sport. Hier diskutierten Fotos: Landtag SH/Sönke Ehlers
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SPORTFORUM NR. 229 | MAI 2026
AKTUELLES
Von links: Moderator Andreas Käckell, Michaela Pries, PD Dr. Thorsten Schmidt, Christian Heesch, Martina Lüdders
Von links: Moderator Andreas Käckell, Joachim Lehmann, Mareike Miller, Kirsten Bruhn
die mehrmalige Paralympics-Siegerin im Schwimmen und LSV-Vorstandsmitglied Kirsten Bruhn, die Rollstuhl-Basket ballerin und Aktivensprecherin des Deutschen Behinderten sportverbandes, Mareike Miller, sowie der Präsident von Special Olympics Schleswig-Holstein, Joachim Lehmann, mit dem Moderator unter anderem über die Bedeutung des Leistungssports für den Breitensport sowie die Rolle von sport lichen Großereignissen und überregionalen Wettbewerben für den Fortschritt von Inklusion und Teilhabe. Die Veranstaltung machte zugleich deutlich, dass bereits viele erfolgreiche Projekte und Initiativen existieren, die Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen.
Gleichzeitig besteht weiterhin Handlungsbedarf – etwa bei barrierefreien Sportstätten, inklusiven Angeboten und der gesellschaftlichen Wahrnehmung. Im Anschluss an die Veranstaltung gab es bei einem Imbiss einen regen infor mellen Austausch zu den diskutierten Themen. Die Reihe „Politik trifft Sport“ wird seit 2023 im Schleswig Holsteinischen Landtag durchgeführt und widmet sich jährlich wechselnden Schwerpunkten an der Schnittstelle von Sport und Gesellschaft. Stefan Arlt
Quelle: Pressemitteilung Landtag Schleswig-Holstein
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
AKTUELLES
AKTUELLES AUS DEM „TEAM SCHLESWIG-HOLSTEIN“ Während in einigen Sportarten bereits die ersten Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden, stehen andere Sportarten noch am Anfang ihrer Saison. Die Athlet*innen aus Schleswig-Holstein nutzten die unterschiedlichen Saison phasen für überzeugende Auftritte.
(TSB Flensburg) gewann gemeinsam mit seinem Hamburger Partner Kalle Pieper den blue:beach Cup in Witten, ein Turnier der höchsten Landes- kategorie „Premium“. Für das Duo war es der erste gemeinsame Turniersieg, verbunden mit wichtigen Punkten für die DVV-Rangliste. Ebenfalls auf dem Podium stand Hanna Lengkey (VSG Lübeck), die beim A-Turnier in Berlin gemeinsam mit Lisa Zornow den dritten Platz belegte. Doppelten Grund zur Freude gab es außerdem im Nachwuchshandball. Luk Hansen (TSB Flensburg) nutzte mit der U18-Nationalmannschaft den Heimvorteil in der EM-Qualifikation eindrucksvoll. In Frankfurt sicherte sich das deutsche Team mit drei Siegen aus drei Spielen souverän den Gruppen sieg und damit das Ticket für die Europameisterschaften, die vom 7. bis 18. Juli in Italien ausgetragen werden. Über einen wichtigen Karriereschritt durfte sich außerdem Handballer Tobias Dengler freuen. Der junge Torwart des THW Kiel erhält ab Sommer einen Profivertrag beim deutschen Rekordmeister. Damit bekommt er die Chance, als dritter Torwart hinter dem Weltklasse-Duo Andreas Wolff und Gonzalo Pérez de Vargas im Profiteam zu trainieren und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Tanja Scholz (PSV Neumünster) glückte ein erfolgreicher Einstieg in die World Series der Para-Schwimmerinnen. In Barcelona sicherte sie den ersten deutschen Sieg der Serie mit Gold über 50 Meter Brust. Zudem gewann sie Silber über 150 Meter Lagen. Den Wettkampf nutzte sie gleichzeitig zur Klassifizierung – ein notwendiger Schritt, um die Einteilung in die verschiedenen Startklassen vollziehen zu können. Bereits im Mai bietet sich die nächste Gelegenheit zur Medaillenjagd. Dann macht die World Series Station in Berlin, ehe im Anschluss die Internationalen Deutschen Meisterschaften ausge- tragen werden. Zum Saisoneinstieg international unterwegs waren auch die Segler* -innen „Team Schleswig-Holstein“ (Team SH). Bei der traditionsreichen Princesa Sofia Trophy gelangen Maru Scheel und Freya Feilcke (beide Kieler Yacht-Club) im 49er FX mit Platz acht das beste Ergebnis aus Sicht des Team SH. Anna Barth und Emma Kohlhoff (beide Kieler Yacht Club) belegten Rang 14. Im ILCA 7 überzeugte Ole Schweckendiek (Kieler Yacht-Club) mit einem starken zehnten Platz, wobei er zwischenzeitlich sogar eine Wettfahrt für sich entscheiden konnte. In der 49er-Klasse erreichten Simon Heindl und Conrad Jacobs (beide Kieler Yacht-Club) Platz 27, gefolgt von Kjell Haschen (Lübecker Yacht-Club) und Iven Anton Fromm (Kieler Yacht Club/41.), Johann und Anton Sach (beide Lübecker Yacht-Club/66.) sowie Per und Frederik Schwall (Kieler Yacht-Club/73.).
Nina Reck (TuS Tating) für die nächsten Titel im Team SH. Bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend U25 im Para-Tischtennis zog Mio Lukas Wagner, bereits mehrfacher Deutscher Meister, ohne Satzverlust ins Finale ein und sicherte sich dort mit einem souve ränen 3:1-Erfolg die Meisterschaft. Im Doppel gewann er gemeinsam mit Kai Skibbe die Silbermedaille. Nina Reck setzte sich in der Wettkampfklasse 8+9 durch und gewann nach drei über zeugenden Spielen den deutschen Meistertitel. Auch im Doppel stand sie auf dem Podium und holte gemeinsam mit Tiziana Oliv Bronze. Im Badminton standen gleich mehrere wichtige Wettbewerbe auf dem Pro gramm. Beim Final Four der deutschen Mannschaftsmeisterschaft verpassten Jonathan Dresp und Bjarne Geiss mit Blau-Weiß Wittorf Neumünster nur knapp eine Sensation. Gegen den amtierenden Deutschen Meister SV Fun-Ball Dortelweil unterlagen sie mit 2:4. Dresp und Geiss wehrten sich im Herren-Doppel nach Kräften, konnten ihr Spiel gegen ein starkes dänisches Duo aber nicht gewinnen. Besser lief es für Bjarne Geiss bei den dänischen Mannschaftsmeisterschaften. Mit seinem dortigen Verein Hvidovre BC gewann er die dänische Mannschafts meisterschaft und steuerte dabei selbst einen Sieg im Herrendoppel bei. Auch auf internationaler Bühne konnte er überzeugen. Bei den Europameister schaften erreichte er mit seinem Partner Jones Jansen das Viertelfinale, die beiden scheiterten dort aber an den an Nummer vier gesetzten Dänen.
Linda Gering
Auf nationaler Ebene sorgten Mio Lukas Wagner (Krummesser SV) und
Im Beachvolleyball konnten ebenfalls Erfolge gefeiert werden. Hennes Nissen
Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport
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SPORTFORUM NR. 229 | MAI 2026
AKTUELLES
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
DER LSV UND PROJEKTE
AKTUELLE ANGEBOTE DES BILDUNGSWERKS MAI/JUNI
WANN?
WAS?
19.05.2026
Grundkurs DOSB C Ausbildung − Blended Learning
20.05.2026 Online-Seminar: Mentale Strategien zum Umgang mit Leistungsdruck
29.05.2026 Online-Seminar: Ausgleichstraining für Rückschlagsportarten
01.06.2026 Online-Seminar: Ernährung und Leistungsfähigkeit
06.06.2026
Der aufrechte Mensch − Dysbalancen erkennen und Haltung korrigieren, Kiel
08.06.2026 Online-Seminar: Wasserhaushalt des Körpers
15.06.2026
Online-Seminar: Protein, Fett und Kohlenhydratstoffwechsel – wie hängt das zusammen?
22.06.2026
Online-Seminar: Ballaststoffe − alles andere als Ballast
29.06.2026
Online-Seminar: Ballaststoffe − alles andere als Ballast
Weitere Angebote von Kreissportverbänden und Landesfachverbänden finden Sie über das Bildungsportal: www.bildung.lsv-sh.de Anmeldung: bildung.lsv-sh.de • LSV Bildungswerk • Winterbeker Weg 49 • 24114 Kiel Ansprechpartnerin: Sandra Schmidt • Tel.: (0431) 64 86 – 114 • E-Mail: bildungswerk@lsv-sh.de
NEUE VEREINE IM LSV
Folgende Vereine wurden am 21. April 2026 in den LSV aufgenommen: • Blumenthaler Motorsport Verein e.V. • Karate Academy Shotokan Lübeck e.V. • Reitsportverein Havekost e.V.
EINFACH MAL VORBEISCHAUEN …
@LSV.SchleswigHolstein
@landessportverbandsh
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SPORTFORUM NR. 229 | MAI 2026
DER LSV UND PROJEKTE
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AKTUELLES
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SPORTFORUM NR. 229 | MAI 2026
SPORTJUGEND SCHLESWIG-HOLSTEIN
Aktiv im Kinder- und Jugendschutz NEUE MULTIPLIKATOR*INNEN AUSGEBILDET
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen in Vereinen und Verbänden spielt eine wichtige Rolle. Immer mehr Vereine und Verbände machen sich auf den Weg, um Strukturen zu schaffen und eine Haltung zu entwickeln, mit der sie Kinder und Jugendlichen vor Gewalt schützen können. Der Bedarf an Qualifizierung und Beratung steigt stetig an und mit dieser Schulung reagiert die Sportjugend Schleswig Holstein (sjsh) darauf. An einem Wochenende wurden elf Personen in der Jugend herberge am Westensee als Multiplikator*innen für Aktiv im Kinder- und Jugendschutz (AiKJ) ausgebildet. Was bedeutet das? Die Sportjugend bietet monatlich ein kosten loses Online-Basismodul AiKJ an. Die Multiplikator*innen übernehmen als Fachreferent*innen nun diese Module. Außerdem erweitern wir unser Angebot im Bereich AiKJ um eine Fortbildung „Starthilfe-Schutzkonzept“ . Diese soll künftig alle zwei Monate stattfinden und den Vereinen und Verbänden einen Anschub geben, um in die Entwicklung eines eigenen Schutzkonzeptes zu starten. Auch diese Inhalte wurden den neuen Multiplikator*innen näher- gebracht, sodass die Multiplikator*innen auch hier als Fach referent*innen die sjsh unterstützen können. Abgerundet wurde das Wochenende durch den intensiven Austausch mit der Leiter*in der Fachberatungsstelle N.I.N.A. e.V., Tanja von Bodelschwingh. Die Multiplikator*in nen konnten hier Fragen loswerden und haben gezielte Einblicke in die Arbeitsweise und Beratung von N.I.N.A. e.V. bekommen.
Die ausgebildeten Multiplikator*innen Foto: sjsh
unseres Referent*innen-Pools im Bereich AiKJ. Außerdem hoffen wir, dass wir mit unserer neuen Fortbildung „Start hilfe-Schutzkonzept“ den Bedarf der Vereine und Verbände gezielt erreichen. Josephine Aukstien
Nächste Fortbildungen
21.05.2026 Starthilfe-Schutzkonzept (online) 23.07.2026 Starthilfe-Schutzkonzept (online) 22.10.2026 Starthilfe-Schutzkonzept (online)
Insgesamt schauen wir auf ein intensives und informatives Wochenende zurück und freuen uns über die Erweiterung
SPORTJUGEND-TERMINKALENDER
FORTBILDUNG MIT FREIEN PLÄTZEN
ORT
DATUM
FB 39/26 – Die richtige Ernährung – Worauf muss ich als Sportler*in achten? – Online-Seminar
09.05.2026 9.30 – 15.30 Uhr
SportCampus Nord
21.05.2026 18.00 – 21.00 Uhr 26.05.2026 18.00 – 21.00 Uhr
AiKJ 5/26 – „Aktiv im Kinder- und Jugendschutz" – Schutzkonzept-Starthilfe
SportCampus Nord
AiKJ 5/26 – Basismodul „Aktiv im Kinder- und Jugendschutz" – Online-Seminar
SportCampus Nord
Landesturnschule Trappenkamp
FB 15/26 – „Integration durch Sport: Fit für die Vielfalt"
29. – 31.05.2026
30.05.2026 9.00 – 17.00 Uhr
AiKJ 16/26 – „Aktiv im Kinder- und Jugendschutz" – Qualifizierung von Ansprechpersonen Kiel, Haus des Sports
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LANDESSPORTVERBAND SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.
SPORTJUGEND SCHLESWIG-HOLSTEIN
VERANSTALTUNGEN
ORT
DATUM
„Kinder in Bewegung” – Aktivtag
Sportzentrum Kronshagen 05.06.2026
„Tag des Sports” in Schleswig-Holstein mit Charity Lauf
Kiel
06.09.2026
AUSBILDUNG MIT FREIEN PLÄTZEN
ORT
DATUM
Juleica-Zusatzmodul für Julas
Kiek in! Neumünster
18.–20.09.2026
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.sportjugend-sh.de/anmeldung
JUGENDLEITERASSISTENT*INNEN-AUSBILDUNG
Foto: Bottervogel
Fackelkanutour auf dem Kellersee
In den Osterferien 2026 durften wir wieder junge Engagierte im Rahmen unserer Ausbildungen in Scharbeutz und Malente begrüßen.
und auf dem bereits Gelernten aufzu bauen.
Ultimate Frisbee oder Akrobatik kennen zulernen. Besonders die eigene Rolle als zukünftige Jugendleiterassistent* -innen stand im Mittelpunkt der Woche. Die abendliche Fackelkanutour bot somit nicht nur einen traumhaften Sonnen untergang, sondern auch einen Moment der Reflektion. Wir freuen uns über die neu ausge- bildeten Engagierten und wünschen ihnen eine ereignisreiche und lehr reiche Zeit als Jugendleiterassis tent*innen. Anschließend stellen wir allen Teilnehmenden auch die Jugend leitercard Ausbildung (Juleica) in Aus sicht. Mit Beginn des 16. Lebensjahres freuen wir uns euch wiederzusehen
Bereits die jungen Mitglieder unserer Vereine und Verbände zeigen ihre Begeisterung für den organisierten Sport und haben ein hohes Interesse an der Partizipation zur Gestaltung des Vereinslebens. Um ihnen bereits ab zwölf Jahren das richtige Handwerk näherzubringen, gibt es unsere Jugend leiterassistent*innen-Ausbildung (Julas). Unter anderem widmen sich die Teilnehmenden Themen wie Gruppen pädagogik, Erste Hilfe oder Kommu nikation. Damit sich die zukünftigen Jugendleiterassistent*innen so richtig auspowern können, bieten wir prakti sche Workshops zum Ausprobieren und Lernen an. In diesem Jahr hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit,
Benedikt Hasler
Solltest du oder dein Verein Interesse an einer Ausbildung zur Jugendleiterassistent*in haben, dann kannst du dich jetzt schon für die nächsten Termine anmelden: www.sportjugend sh.de/anmeldung
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SPORTFORUM NR. 229 | MAI 2026
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