LSV-Sportforum
AKTUELLES
FÜR MEHR SPIELRAUM: SIEBEN PUNKTE FÜR EIN STARKES SPORTLAND Der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) hat im Rahmen einer Pressekonferenz am 10. September im Kieler „Haus des Sports“ zentrale sportpolitische Forderungen vorgestellt und seine drängendsten Hand lungsbedarfe vorgestellt, um die politischen Entscheidungsträger bei den Haushaltsberatungen und auch dem anstehenden Landtagswahl kampf aktiv zu begleiten und für Unterstützung zu werben.
POSITIONIERUNG: FÜR MEHR SPIELRAUM: SIEBEN PUNKTE FÜR EIN STARKES SPORTLAND
Das vom LSV vorgestellte Positions papier „Für mehr Spielraum: Sieben Punkte für ein starkes Sportland“ benennt sieben Kernforderungen, die der LSV für zwingend erforderlich hält, damit Breiten- und Leistungs sport mit verlässlichen Rahmenbedin gungen auch zukunftsfähig aufgestellt sind und der organisierte Sport seiner gesellschaftlichen Bedeutung und Verantwortung weiterhin gerecht werden kann. „Mehr denn je braucht das Ehrenamt Unterstützung. Starke Vereine brau chen starke Strukturen im Hinter grund, ein starkes, serviceorientiertes Verbandssystem. Und sie brauchen eine Sportstätte“, sagte LSV-Präsidentin Barbara Ostmeier bei der Vorstellung des neuen Positionspapiers. Sie unter strich, dass der Bedarf steigt und gleichzeitig der finanzielle Spielraum 1. Sportpolitik ressortübergrei fend gestalten 2. Sport verlässlich fördern und strategisch entwickeln 3. Bewegung von Anfang an, ein Leben lang 4. Ehrenamt stärken und Engagierte qualifizieren 5. Sportstätten sichern, moder nisieren und zukunftsfähig gestalten 6. Talente fördern, Leistungs sport stärken 7. Sport als gesellschaftspoliti schen Partner stärken Die Positionierung umfasst sieben sportpolitische Hand lungsfelder:
der Vereine und Verbände kleiner wird – dies zeige der Evaluierungs bericht des Landes zum Sport fördergesetz Schleswig-Holstein. „Mit unseren sieben Punkten zeigen wir konkret, was aus unserer Sicht notwendig ist, damit der Sport in Schleswig-Holstein auch in Zukunft stark, eigenständig und gesellschaftlich wirksam bleiben kann“, so Ostmeier weiter. Besonderen Handlungsbedarf sieht der LSV bei der Sport- förderung, der Sportstätten- infrastruktur und den Rahmenbedin gungen für das Ehrenamt. Die wach senden Aufgaben des Sports erforderten eine langfristige Planungssicherheit und die konsequente Umsetzung der landesweiten Sportentwicklungs- planung. Zugleich müsse Sportpolitik ressortübergreifend gestaltet werden. Der Sport sei mehr als die Aufgabe eines einzelnen Ministeriums und müsse in allen Politikfeldern von Anfang an mitgedacht werden. Barbara Ostmeier betonte: „Wir legen damit keine Wunschliste vor. Gerade beim Thema Sportstätten und bei der Sportförderung sehen wir einen erheb lichen Handlungsbedarf. Der Sport braucht Planungssicherheit und Inves titionsmöglichkeiten – und er braucht die notwendige Beinfreiheit, um seine Verantwortung auch weiterhin eigen ständig wahrnehmen zu können. Wir wollen gemeinsam mit dem Land und den kommunalen Spitzenverbänden auf Augenhöhe nach tragfähigen
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Lösungen suchen, um den Sportland Prozess erfolgreich voranzubringen.“
Beim außerordentlichen Landessport verbandstag am 20. Juni 2026 hatten sich der LSV und seine Mitgliedsorga nisationen darauf verständigt, den organisierten Sport im Vorfeld der Landtagswahl 2027 in Schleswig- Holstein gemeinsam und geschlossen sportpolitisch zu positionieren. Auf dieser Grundlage hat der LSV das neue Positionspapier entwickelt. Das LSV-Positionspapier „Für mehr Spielraum: Sieben Punkte für ein starkes Sportland“ ist unter www.lsv-sh.de/mehrspiel raum zu finden.
Stefan Arlt
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SPORTFORUM NR. 233 | OKTOBER 2026
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