SCHWEIZER GEMEINDE 2 l 2017
62
AUS DEN GEMEINDEN/LES BRÈVES DES COMMUNES
Meyrin (GE)
Victoire contre le CO
2
Le Prix Energo CO
2
a été décerné à la
Ville de Meyrin, qui a réussi à réduire de
20% les émissions de gaz carbonique de
son parc immobilier, par rapport à 2008.
Jusqu’à aujourd’hui, seule une autre
commune suisse, Onex, avait obtenu
cette distinction. Energo, partenaire de
SuisseEnergie, encourage les collectivi-
tés publiques à faire baisser leurs émis-
sions. Dans le cas de Meyrin, l’effort a
porté sur le remplacement de chaudiè-
res à mazout par le chauffage à distance.
Prochain défi pour Meyrin, faire baisser
de 20% la consommation énergétique
du parc, et atteindre le 20% de consom-
mation d’énergies renouvelables, dans
un délai de trois ans. La municipalité
juge cet objectif réalisable.
vb
Bogis-Bossey (VD)
Sus au capricorne!
Bogis-Bossey et Chavannes-de-Bogis
sont rentrés en guerre contre le capri-
corne asiatique. Ce coléoptère décou-
vert l’été dernier de l’autre côté de la
frontière, à Divonne, est désormais la
cause et la cible d’importantes mesures
de quarantaine, pour une durée mini-
male de quatre ans. Laissée libre de ses
mouvements, une population de ce ra-
vageur peut décimer une forêt de feuil-
lus. Sur place, la tactique de la terre
brûlée a été engagée, avec la destruction
d’arbres infectés, et des abattages pré-
ventifs. Un périmètre sous surveillance
d’un rayon de 2 kilomètres a été défini,
et le transport de végétaux dans le sec-
teur est réglementé. Les deux commu-
nes doivent assumer 20% de la charge
financière des mesures.
vb
Vevey (VD)
Repenser la place du marché
La plus grande place d’Europe, la place
du marché deVevey, va faire peau neuve.
La volonté de supprimer 200 des 450
places de parcs en surface semble faire
l’unanimité. Mais l’hypothèse d’un par-
king souterrain n’est en revanche pas
totalement … enterrée. Déterminées, les
autorités ont alloué une enveloppe de
441000 francs pour un mandat d’étude
parallèles – concours d’urbanisme sur
invitation dans lequel les concurrents
devront composer avec les réflexions et
éventuelles démarches participatives
menées par les autorités et au sein de la
population. L’objectif est de pouvoir lan-
cer la réalisation au terme de la Fête des
vignerons de 2019.
vb
Magglingen (BE)
Der Bund braucht mehr Platz
Das Bundesamt für Sport braucht mehr
Platz für das Nationale Sportzentrum in
Magglingen. Um zusätzliche Unterbrin-
gungsmöglichkeiten und die Erweite-
rung einer Sporthalle planen zu können,
braucht es aber zuerst die Zustimmung
der Stadt Biel. Die Stadt Biel besitzt in
Magglingen und Leubringen verschie-
dene Grundstücke, die sie dem Bundes-
amt für Sport (BASPO) im Baurecht oder
zur Miete abgibt. Der Gemeinderat hat
demVorhaben zugestimmt, als Nächstes
braucht es aber auch noch die Zustim-
mung des Stadtrates. Der Buchgewinn
für die beiden Baurechte würde sich auf
gegen 5,4 Mio. Franken belaufen.
sda
Thun (BE)
Elektro-Kehrichtfahrzeug
In der Stadt Thun wird spätestens ab
Frühling 2018 ein elektrisches Kehricht-
fahrzeug seine Runden in der Innenstadt
und den Quartieren drehen. Es ersetzt
ein altes, dieselbetriebenes Fahrzeug
das ausgemustert wird. Der «e-Kehricht-
wagen» produziert weniger Schadstoffe
und ist leiser. DieThuner Stadtregierung
sprach Ende Januar einen Kredit von
920000 Franken für den Kauf des Fahr-
zeugs. Bei diesem handelt es sich um
einen von vier Prototypen eines Schwei-
zer Herstellers, wie dieThuner Gemein-
debehörden amMittwoch mitteilten. Das
Projekt wird vom Bundesamt für Energie
und von der Energie Thun AG unter-
stützt.
sda
Uster (ZH)
Der Bund und die Stadt bauen
Was lange währt, wird endlich gut: Der
Gestaltungsplan «Zeughausareal» in Us-
ter wird nach zwölf Jahren Planung am
4. Februar rechtskräftig. Das rund 26000
Quadratmeter grosse Zeughausareal im
Zentrum von Uster gehört dem Bund,
wird aber von der Armee nicht mehr ge-
nutzt. Der Gestaltungsplan ermöglicht
nun eine Aufteilung: Die Stadt kauft die
Hälfte des Areals, die andere bleibt im
Besitz des Bundes. Auf ihren 13595 Qua-
dratmetern will die Stadt ein Kulturzen-
trum bauen als Ersatz für den Stadt-
hofsaal und das Kulturhaus Central. Die
Immobilienabteilung desVerteidigungs-
departements (VBS) lässt auf der ande-
ren Hälfte des Zeughausareals im Bau-
recht etwa 130Wohnungen erstellen. Die
Hälfte davon sind als Mietwohnungen
von gemeinnützigen Wohnbauträgern
zu bauen.
sda
Bern (BE)
Banderolenwerbung im Fokus
Der Berner Gemeinderat will prüfen, ob
er Werbebanderolen im öffentlichen
Raum auch nach 2018 zulassen will. Das
gibt er in seiner Antwort auf eine Inter-
pellation der SP-Fraktion bekannt. Die SP
befürchtet, die von der Allgemeinen Pla-
katgesellschaft (APG) ausgehängten
Werbebanderolen könnten dieVerkehrs-
sicherheit gefährden und das Stadtbild
beschädigen. Sowieso sei es störend,
dass der öffentliche Raum, der allen ge-
höre, durch dieAPG profitabel vermietet
werde. Im Rahmen der Neuausschrei-
bung der Konzession will der Gemein-
derat nun generell prüfen, ob er künftig
noch Banderolenwerbung zulassen will.
Einen sofortigen Verzicht lehnt er ab.
Eine solche Massnahme erscheint ihm
unverhältnismässig.
sda
Aargauer Gemeinden
Lob für Zusammenarbeit
mit Kanton imAsylwesen
Die Aargauer Kantons- und Gemeinde-
behörden wollen im Asyl- und Flücht-
lingswesen weiter zusammenarbeiten.
Darauf haben sich der Kanton und die
Gemeindeammänner-Vereinigung (GVA)
geeinigt und ein entsprechendes Über-
einkommen unterzeichnet. Die neue
Kommission, der je vier Vertreter des
Kantons und der Gemeinden angehören,
übernimmt die Aufgaben und Ziele der
Ende 2015 vom Regierungsrat eingesetz-
ten «Taskforce Flüchtlingswesen». Mit
dieserTaskforce hatte der Regierungsrat
eine Forderung der Gemeinden erfüllt.
Die Gruppe beschäftigt sich mit Fragen
der Bildung, Beschäftigung, Arbeits-
marktintegration, Freiwilligenarbeit und
Kommunikation. Es geht auch darum,
dass die Gemeinden mit ihren Anliegen
und Fragen direkte Anlaufstellen in der
Kantonsverwaltung finden. Die Bilanz




