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GOLF TIME

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4-2016

59

Es darf also auch auf Geschäftsreise

gefahren werden. Allerdings sollte man

zuvor seine Route gut planen. Denn die

Reichweiten der Batterien betragen,

je nach Fahrstil und Geschwindigkeit,

zwischen 360 und 450 Kilometer. Dann

muss wieder geladen werden. Und das

dauert deutlich länger als ein herkömm-

licher Tankstopp: Der Ladevorgang

an einer der 55 Tesla-Supercharger-

Stationen, die es aktuell in Deutschland

gibt, dauert rund eine Stunde und zehn

Minuten. Das große Plus: Für Teslakunden ist

die Nutzung der Supercharger kostenfrei. Das

wird sicherlich nicht immer so bleiben, ist zur

Zeit jedoch ein echtes Argument, schließlich

fallen dadurch keine laufenden Kosten an.

Denn auf die Batterie-Aggregate gibt Tesla acht

Jahre Garantie und eine Motorwartung ist ent-

sprechend nicht nötig.

Insgesamt liefert das laut Forbes „innova-

tivste Unternehmen 2015“ mit seinem Model S

P90D eine elegante und vor allem umwelt-

freundliche Sportlimousine, die sich besonders

für die Kurz- bis Mittelstrecke eignet. Für lange

Strecken sollten Ladezeiten eingeplant werden.

Nimmt man die in Kauf, reist man komfortabel

und sicher, wo immer es einen hintreibt.

Gt

ElEgANz uNd TEchNIK

Von außen

überzeugt der Tesla Model S P90D mit

seinem stilvollen Anblick (oben).

Im Interieur wird es dann modern und

es dominiert der 17-Zoll-Touchscreen-

Monitor (rechts)

Zum Beispiel den Innenraum. Hier wird es

hochtechnisch: Über einen 17-Zoll-Touch-

screen-Monitor lässt sich das gesamte Fahr-

zeug konfigurieren. Von der Justierung des

Fahrwerks über die Steuerung der Beleuchtung

bis zur Auswahl der Lieblingssongs über den

Streaming-Dienst Spotify.

Ein weiterer Pluspunkt für die Elektro-Limou-

sine ist ihr Platzangebot: Fünf Erwachsene

haben auf Vorder- und Rückbank ausreichend

Bewegungsfreiheit. Zudem gibt es in beiden

Kofferräumen insgesamt 894 Liter Stauraum.

So lässt sich ein Golfbag problemlos im hin-

teren Kofferraum verstauen. Öffnet man die

vordere Kofferraumklappe, findet man Platz für

eine Laptop- oder Aktentasche.

MIt alleR hInGaBe

GeFIGhtet

gAsTKOmmENTAr

Marcel Schneider über

einen intensiven Turniermonat, in dem so

einiges ins Wasser fiel...

Bei der Turkish Airlines Challenge in Belek

kam das Set-up meinem Spiel sehr entgegen,

denn der Platz eröffnet viele Möglichkeiten,

und trotz der zahlreichen Bäume kann man

auch aus misslichen Lagen oft noch einen

vernünftigen Score retten. Zudem waren die

Grüns richtig gut präpariert – pfeilschnell

und absolut treu. Am Ende kam ich auf

Rang 12 ins Ziel.

Dementsprechend hochmotiviert bin ich

zur Montecchia Open in Padua, Italien,

gereist. Doch das Wetter war wirklich

katastrophal und der Platz stand teilweise

komplett unter Wasser. Wirklich bitter war,

dass schon nach 17 Löchern meiner zweiten

Runde klar war, dass ich den Cut verpassen

würde, doch dann wurde abgebrochen. Also

musste ich noch mal übernachten, nur um

am Sonntag das finale Loch fertigspielen zu

können.

Bei der D+D Real Czech Challenge östlich

von Prag wollte ich nach einem verkorksten

ersten Turniertag (75 Schläge) unbedingt

noch ins Wochenende kommen. Deshalb

habe ich am Freitag mit aller Hingabe

gefightet – mit Erfolg! Meine 64 katapul-

tierte mich das Leaderboard hinauf. Doch

leider ist mein Eisenspiel momentan

insgesamt nicht gut genug. Oft verpasse ich

die Grüns selbst aus Distanzen zwischen

90 und 140 Metern. Doch bei diesem Turnier

habe ich immerhin bei 17 Up-and-Downs

nur einmal einen Schlag verloren. Mein

Kurzspiel ist also auf der Höhe!

Vor der Swiss Challenge in Sempachersee

lege ich auf halber Strecke noch einen

Zwischenstopp bei meinem Coach in

Niederreutin ein, um die Eisen wieder

„unter Kontrolle“ zu bekommen. Hoffentlich

klappt es dann wieder regelmäßiger mit den

tiefen Scores.

Ihr

mArcEl schNEIdEr

Tour-Pro