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GOLF TIME
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4-2016
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Es darf also auch auf Geschäftsreise
gefahren werden. Allerdings sollte man
zuvor seine Route gut planen. Denn die
Reichweiten der Batterien betragen,
je nach Fahrstil und Geschwindigkeit,
zwischen 360 und 450 Kilometer. Dann
muss wieder geladen werden. Und das
dauert deutlich länger als ein herkömm-
licher Tankstopp: Der Ladevorgang
an einer der 55 Tesla-Supercharger-
Stationen, die es aktuell in Deutschland
gibt, dauert rund eine Stunde und zehn
Minuten. Das große Plus: Für Teslakunden ist
die Nutzung der Supercharger kostenfrei. Das
wird sicherlich nicht immer so bleiben, ist zur
Zeit jedoch ein echtes Argument, schließlich
fallen dadurch keine laufenden Kosten an.
Denn auf die Batterie-Aggregate gibt Tesla acht
Jahre Garantie und eine Motorwartung ist ent-
sprechend nicht nötig.
Insgesamt liefert das laut Forbes „innova-
tivste Unternehmen 2015“ mit seinem Model S
P90D eine elegante und vor allem umwelt-
freundliche Sportlimousine, die sich besonders
für die Kurz- bis Mittelstrecke eignet. Für lange
Strecken sollten Ladezeiten eingeplant werden.
Nimmt man die in Kauf, reist man komfortabel
und sicher, wo immer es einen hintreibt.
Gt
ElEgANz uNd TEchNIK
Von außen
überzeugt der Tesla Model S P90D mit
seinem stilvollen Anblick (oben).
Im Interieur wird es dann modern und
es dominiert der 17-Zoll-Touchscreen-
Monitor (rechts)
Zum Beispiel den Innenraum. Hier wird es
hochtechnisch: Über einen 17-Zoll-Touch-
screen-Monitor lässt sich das gesamte Fahr-
zeug konfigurieren. Von der Justierung des
Fahrwerks über die Steuerung der Beleuchtung
bis zur Auswahl der Lieblingssongs über den
Streaming-Dienst Spotify.
Ein weiterer Pluspunkt für die Elektro-Limou-
sine ist ihr Platzangebot: Fünf Erwachsene
haben auf Vorder- und Rückbank ausreichend
Bewegungsfreiheit. Zudem gibt es in beiden
Kofferräumen insgesamt 894 Liter Stauraum.
So lässt sich ein Golfbag problemlos im hin-
teren Kofferraum verstauen. Öffnet man die
vordere Kofferraumklappe, findet man Platz für
eine Laptop- oder Aktentasche.
MIt alleR hInGaBe
GeFIGhtet
gAsTKOmmENTAr
Marcel Schneider über
einen intensiven Turniermonat, in dem so
einiges ins Wasser fiel...
Bei der Turkish Airlines Challenge in Belek
kam das Set-up meinem Spiel sehr entgegen,
denn der Platz eröffnet viele Möglichkeiten,
und trotz der zahlreichen Bäume kann man
auch aus misslichen Lagen oft noch einen
vernünftigen Score retten. Zudem waren die
Grüns richtig gut präpariert – pfeilschnell
und absolut treu. Am Ende kam ich auf
Rang 12 ins Ziel.
Dementsprechend hochmotiviert bin ich
zur Montecchia Open in Padua, Italien,
gereist. Doch das Wetter war wirklich
katastrophal und der Platz stand teilweise
komplett unter Wasser. Wirklich bitter war,
dass schon nach 17 Löchern meiner zweiten
Runde klar war, dass ich den Cut verpassen
würde, doch dann wurde abgebrochen. Also
musste ich noch mal übernachten, nur um
am Sonntag das finale Loch fertigspielen zu
können.
Bei der D+D Real Czech Challenge östlich
von Prag wollte ich nach einem verkorksten
ersten Turniertag (75 Schläge) unbedingt
noch ins Wochenende kommen. Deshalb
habe ich am Freitag mit aller Hingabe
gefightet – mit Erfolg! Meine 64 katapul-
tierte mich das Leaderboard hinauf. Doch
leider ist mein Eisenspiel momentan
insgesamt nicht gut genug. Oft verpasse ich
die Grüns selbst aus Distanzen zwischen
90 und 140 Metern. Doch bei diesem Turnier
habe ich immerhin bei 17 Up-and-Downs
nur einmal einen Schlag verloren. Mein
Kurzspiel ist also auf der Höhe!
Vor der Swiss Challenge in Sempachersee
lege ich auf halber Strecke noch einen
Zwischenstopp bei meinem Coach in
Niederreutin ein, um die Eisen wieder
„unter Kontrolle“ zu bekommen. Hoffentlich
klappt es dann wieder regelmäßiger mit den
tiefen Scores.
Ihr
mArcEl schNEIdEr
Tour-Pro




