Previous Page  111 / 221 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 111 / 221 Next Page
Page Background

108

Museen und Kunstsammlungen.

groBte GefåB aus Nordeuropa.

Opferfunde:

401—405. + GroBer silberner

Kessel, Oberteil aus viereckigen Platten bestehend, mit Darstellungen

von Gottern, Kriegern usw. BronzegefåBe, darunter das groBte in

Danemark gefundene Exemplar von romischer Arbeit mit zwei Henkeln,

die Henkelbeschlåge in Form von Herkuleskopfen mit Lowenhåuten.

Romische Bronzestatuetten. 406— 408. TongefåBe (,,Tischgefåfie“ ),

Beclier, Nåpfe usw.

C. Die Vdlkerwanderungszeit

(3. bis zur Hålfte des 5. Jahrh. n. Chr.).

Grabfunde:

409— 426. Waffen, Schmucksachen u. Geråte. Bronze-

u. GlasgefåBe, besonders ein mit Tierfiguren gemaltes GlasgefåB, meh­

rere Goldringe. Aus einem Frauengrab: GefåBe aus Bronze u. Silber,

ein GefåB aus terra sigillata mit figuralen Darstellungen, Spielsteine,

Biigelnadeln. Bronze- u. GlasgefåBe, mehrere mit aufgemalten Dar­

stellungen. Schmucksachen u. dgl. Funde aus Gråberfeldern auf Born­

holm. 427. + Kostbare goldene und silberne Schmucksachen. Aus

einem Frauengrab: 7. Schmucksachen mit getriebenen Lowenkopfen,

eine Nadel und ein Fingerring mit eingefaBten Steinen, alles aus Gold.

Eine Kugel aus Bergkristall mit magischen Zeichen.

Wohnplatzfunde:

430— 431. Verkohlte Getreidekorner und Tonsclierben. 432. Handmiihle

mit Oberstein und Unterteil.

Opferfunde:

433. Kopien der zwei im

Jahr 1802 gestohlenen

HfGoldhorner

mit zahlreichen Figurendarstel-

lungen. Das kurze unvollståndige Horn tragt auBerdem die Runen-

inschrift: „Ich Hlevagastir der Hylting maclite das Horn“ . 434. + Der

groBe Goldschatz: Schwere Zahlungsringe, verschiedene Hångezierate

und romische Goldmiinzen zum Tragen an Schniiren. Ein groBer Ring

aus silberhaltigem Gold. Ein Miinzfund aus Bornholm: romische Silber-

denare, die alle in einem TongefåB lagen.

Die groPen Moorfunde:

435

bis 462. Nordischer Krieger aus der Volkerwanderungszeit. Die Klei-

dungs- und Ausriistungsstiicke sind moglichst getreue Kopien der Ori­

ginale aus den groBen Moorfunden. Schwerter, z. T. von romischer

Arbeit mit Fabrikmarken. Reste von Schwertscheiden und Ortbån-

dern (eine mit Runeninschrift). Waffen und Ausriistungsgegenstånde.

Skelett eines Pferdes. Waffen, verschiedene Holzsachen. Unterteil

eines Wagens und einige Wagenrader. Beschlagstiicke. Zahlreichc

Waffen, Reitzeuge nebst Beschlågen, Kleidungsstiicke, personliche Aus-

stattungsgegenstånde, romische Silbermiinzen. Verschiedene groBere

Holzsachen, darunter Joche fiir Zugtiere.

Typen:

463— 465. Zur Tracht

gehorende Gegenstånde: Spangen, Nadeln. Perlen, besonders aus Glas.

Spielsteine u. Wiirfel. GlasgefåBe romischer und griechischer Herkunft.

Steine zum Feuerschlagen.

D. Die nachromischc Eisenzeit

(5 .-8 . Jahrli. n. Chr.).

Grabfunde:

466— 471. Aus Frauengråbern (Bomholm): Perlenbånder

und Bronzespangen, eine in Form eines stilisierten vierfiiBigen Tieres.

Bronzegegenstånde. Aus Månnergråbern (Bornholm): Waffen u. Wetz-

steine. TongefåBe.

Goldfunde:

472. + Der groBte Kollektiv-Goldfund,

bestehend aus 52 Stiicken: Hals- u. Armringe, Ketten, Ringgold und

Barren. Einzeln gefundene

Hf-Halsringe aus Gold.

473. +

Goldbrakteaten

nnd

fremde Goldmiinzen,

als Hångesclimuck benutzt. 474. +

Kostbare

groPe Biigelnadeln

aus vergoldetem Silber, einzeln oder in Verbindung

mit Goldbrakteaten, Goldmiinzen, Glasperlen. 475.

if.Goldene Hals-,

Arm- u. Fingerringe. Goldbarren und Ringgold.

+

Goldene Schwertknnufe

und

Mundbleche

von Schwertschneiden. Perlen.