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Aktuell
Gesund ernähren
besser als Intervallfasten
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Intervallfasten, also der regelmäßige Wechsel
zwischen unbeschränktem Essen und Fasten,
hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der
populärsten Ernährungsformen entwickelt. Von sen-
sationeller Gewichtsabnahme berichten Teilnehmer
und Vertreter. Meist wechseln sich fünf Essenstage
mit zwei Fastentagen ab. Aber auch den täglichen
Wechsel oder den 16-stündigen Nahrungsverzicht
innerhalb eines Tages praktizieren viele Anhänger.
Sie möchten meist gesünder und schlanker werden
bzw. bleiben.
Doch bisherige Studiendaten belegen weder Vor-
teile für den Stoffwechsel noch für das Gewicht im
Vergleich zur kontinuierlichen Kalorienreduktion.
Auch ist Intervallfasten
nicht leichter durchzu-
halten als andere Diäten.
Auch das Risiko einer neuerli-
chen Gewichtszunahme (Jo-Jo-
Effekt) ist vergleichbar. Nach einem
Tag Fasten steigen zudem kurzfristig
Gesamtcholesterin, Leberfett und Insulinresistenz
an, die Stoffwechselflexibilität nimmt ab. Daher ist
eine langfristig gesunde, frische, abwechslungsrei-
che und fettbewusst ausgewählte Kost ohne Verbo-
te und Hungern, begleitet von regelmäßiger Bewe-
gung im Alltag, dem Intervallfasten vorzuziehen.
Kinder und Jugendliche sind im-
mer früher und intensiver elektro-
nischen Medien wie Smartphone,
Tablet, PC oder TV ausgesetzt.
Während Schulen den Einzug von
Tablets in den Unterricht feiern,
steigt die Zahl medienabhängiger
Heranwachsender rasant: Etwa
6 % gelten bereits als internet-
abhängig. So sind Jugendliche
im Alter von 12–17 Jahren pro
Woche im Durchschnitt etwa 22
Stunden mit Computerspielen
oder Internetnutzung beschäftigt.
„Wenn der Umgang mit Me-
dien andere Lebensbereiche
einschränkt oder/und keinen
Raum mehr für andere Aktivitäten
zulässt, u. a. weil der Heranwach-
sende nur am Umgang mit Me-
dien Freude hat, handelt es sich
um ein gesundheitsgefährdendes,
dysreguliertes Verhalten“, erklärt
Dr. Uwe Büsching, Kinder- und
Jugendarzt sowie Medienexperte
des Berufsverbands der Kinder-
und Jugendärzte (BVKJ).
Folgende Symptome deuten
auf eine Mediensucht hin: Das
Kind kann den Mediengebrauch
nicht mehr aus eigener Kraft
einschränken oder gar darauf
verzichten. Elektronische Medien
sind das Einzige, was es noch zu
motivieren scheint. Nutzungszei-
ten steigen. Die Gedanken kreisen
überwiegend um Medien. Diese
füllen alle Lücken und Pausen.
Aufmerksamkeit, Zeit und Inter-
esse für andere(s), auch Freizei-
taktivitäten, gehen zurück – und
damit auch soziale Kontakte. Leis-
tungen in Schule oder Beruf las-
sen nach. Schlechte Laune führt
direkt zur Mediennutzung. Über-
müdung, Haltungsschäden (z. B.
krummer Rücken) und Sehstörun-
gen folgen. Gespräche über den
Umgang mit dem Internet werden
vermieden, Schuldgefühle sind
selten vorhanden. Lange Online-
zeiten werden geheim gehalten.
Ohne Mediennutzung treten
Unruhe und Frustration auf.
„Bei einem Verdacht oder Un-
sicherheiten sollten sich Eltern
frühzeitig an ihren Kinder- und Ju-
gendarzt wenden“, rät Büsching.
Quelle:
www.kinderaerzte-im-netz.deIst mein Kind
mediensüchtig?
Quelle: Dr. Lioba Hofmann,
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