Aktuelle Orell Füssli Kommentare
zum Strafrecht
Thomas Fingerhuth / Stephan Schlegel /
Oliver Jucker
BetmG Kommentar
Betäubungsmittelgesetz mit weiteren Erlassen
3., vollständig überarbeitete Auflage, 2016
751 Seiten, gebunden
Fr. 168.– | 978-3-280-07271-4
Marc Spescha / Hanspeter Thür / Andreas Zünd /
Peter Bolzli / Constantin Hruschka / Fanny de Weck
Migrationsrecht Kommentar
Schweizerisches Ausländergesetz (AuG),
Asylgesetz (AsylG) und Freizügigkeits-
abkommen (FZA) mit weiteren Erlassen
4. Auflage, 2015
1312 Seiten, gebunden
Fr. 174.– | 978-3-280-07322-3
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3. Auflage
Inklusive
Kommentierung
nStGB 66a ff.
1400-165/16
Wie weiter mit der Verschärfung des Strafrechts?
Strafen ohne Augenmass –
Punition sans concession
Strafrecht im Spannungsfeld zwischen
Einzelfallwürdigung, Opferschutz und Nulltoleranz
Franz Riklin (Herausgeber)
Juli 2016, CHF 44.–
Caritas, Fachgruppe Reform im Strafwesen, 9, 99 Seiten,
broschiert, 978-3-7272-3225-1
Medien und Politik geisseln die angebliche Kuscheljustiz. Sie fordern eine
Verschärfung des Strafrechts: Straferhöhungen, lebenslänglich und Verwahrung
im Wiederholungsfall die automatische Verwahrung. Entscheidungsträger sollen
zudem für rückfällig gewordene Straftäter persönlich haften.
Damit werden die Unabhängigkeit der Gerichte und das Gewaltenteilungsprinzip
fundamental angegriffen. Die Legislative schafft Gesetze; die Exekutive vollzieht
diese; die dritte Gewalt, die Judikative, richtet im konkreten Einzelfall. Hierzu
prüft sie alle relevanten Umstände. Sie darf nicht nach Automatismen richten.
Nun soll die Judikative durch die Gesetzgebung ausgeschaltet werden. Richter-
innen und Richtern soll verboten werden, den Einzelfall nach pflichtgemässem
Ermessen und relevanten Faktoren zu würdigen und angemessene Sanktionen
zu verhängen. Damit droht eine Beschädigung des Rechtsstaates.
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