Table of Contents Table of Contents
Previous Page  54 / 56 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 54 / 56 Next Page
Page Background

SCHWEIZER GEMEINDE 7/8 l 2015

54

Erfreulich – aber

mit Fragezeichen

Der Regierungsrat des Kantons Zürich will Rahmenbedingungen

schaffen, die die Gemeinden unterstützen. Jörg Kündig vom

Gemeindepräsidentenverband ortet Interessenkonflikte.

Am 1. Juli hat der neu gewählte Regie-

rungsrat des Kantons Zürich seine Legis-

laturziele für die Amtsdauer 2015/2019

vorgestellt. Diese werden vom Verband

der Gemeindepräsidenten des Kantons

Zürich mit gemischten Gefühlen aufge-

nommen.

Erfreulicherweise ist in einem Langfrist-

ziel festgehalten, dass die kantonalen

Rahmenbedingungen den Gemeinden

und Städten ermöglichen sollen, ihre

Aufgaben im Interesse der Bevölkerung

selbstständig, demokratisch, rechtmäs-

sig und wirtschaftlich zu erfüllen.

Das Erreichen dieser Zielsetzung ist nur

direktionsübergreifend möglich. Ange-

sichts der aktuellenThemen wie steigen-

der Soziallasten, Planungsbeschränkun-

gen für Gemeinden und Städte oder der

Umsetzung des neuen Gemeindegeset-

zes darf man gespannt sein, wie der Re-

gierungsrat diese Ziele erreichen will.

Die Interessensunterschiede sind doch

beträchtlich, auf konkrete Massnahmen

warten wir gespannt.

Zusätzlich will die Regierung strukturelle

Veränderungen bei den Gemeinden mit

Rat,Tat und wenn erforderlich mit finan-

ziellen Mitteln unterstützen. Zwar ist dies

ebenfalls positiv zu werten, es ist aller-

dings klar festzuhalten, dass der Zusam-

menschluss von Gemeinden und Städ-

ten als höchste Form der gemeinsamen

Aufgabenerfüllung zweier Gemeinwe-

sen weder auf kantonale Anweisung er-

folgen, noch Selbstzweck sein darf. Ge-

rade hier gilt es, die oben erwähnte

basisdemokratische Eigenständigkeit zu

respektieren.

Diskussion und Einbezug

Der Gemeindepräsidentenverband aner-

kennt den guten Willen der Regierung.

Sowohl die Stärkung der Eigenständig-

keit der Gemeinden als auch die Diskus-

sion von Strukturen müssen jedoch

zwingend unter Einbezug der Gemein-

den und Städte erfolgen. Geeignete In-

strumente und Massnahmen müssen

fundiert und unabhängig vomTagesge-

schäft diskutiert werden. Der Verband

der Gemeindepräsidenten wird sich ver-

nehmbar einbringen und sieht den wei-

teren Schritten der Regierung mit Span-

nung entgegen.

Jörg Kündig, Präsident

Gemeindepräsidentenverband

Kanton Zürich

 Vorschau

In der nächsten Ausgabe zeigen wir,

welche Auswirkungen der Klima-

wandel auf die Schweiz und na-

mentlich die Gemeinden hat.

MOSAIK

Impressum

52. Jahrgang / Nr. 526 / August/août

Herausgeber/éditeur

Schweizerischer Gemeindeverband

Association des Communes Suisses

Partnerschaften/partenariats

Fachorganisation Kommunale Infrastruktur

organisation Infrastructures communales

Konferenz der Stadt- und Gemeindeschreiber

Conférence des Secrétaires Municipaux

Verlag und Redaktion/éditions et rédaction

Laupenstrasse 35, Postfach, 3001 Bern

Tel. 031 380 70 00

www.chgemeinden.ch www.chcommunes.ch

Peter Camenzind (czd), Chefredaktor

Philippe Blatter (pb), Redaktor

Beatrice Sigrist (bs), Layout/Administration

info@chgemeinden.ch

Christian Schneider, Redaktion SKSG

Nachdruck

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck nur mit

Genehmigung der Redaktion. Verlinkung erwünscht.

Druck und Spedition/impression et expédition

Anzeigenmarketing/marketing des annonces

Stämpfli AG, Postfach, 3001 Bern

Tel. 031 300 63 82, Fax 031 300 63 90

inserate@staempfli.com

Die nicht autorisierte und ohne gewichtige Eigenleis-

tung erfolgende Bearbeitung und Verwertung von ab-

gedruckten oder in elektronische Datenbanken einge-

spiesenen Inseraten durch Dritte ist unzulässig und

wird vom Inserenten untersagt. Dieser überträgt der

Werbegesellschaft insbesondere das Recht, nach

Rücksprache mit dem Verlag mit geeigneten Mitteln

dagegen vorzugehen.

Auflage/tirage (WEMF/REMP 2014/2015)

Verkaufte Auflage/tirage vendu 2063 Ex.

Gratisauflage/tirage gratuit

1156 Ex.

Total/total

3627 Ex.