So simpel wie effektiv
Endoskopisches Verfahren jetzt auch für größere Darmpolypen
Die Darmkrebsvorsorge ist Dank der bundesweiten Aufklärungskampagne der Burda Stiftung,
die von zahlreichen Prominenten unterstützt wird, in aller Munde. Und spätestens seit es
Bücher wie „Darm mit Charme“ gibt, ist die Vorsorge kein Tabuthema mehr.
In Zeiten, in denen Ernährungsratgeber, Kochzeitschriften
und Lifestyle-Magazine boomen, denken Viele: „Ich esse
doch sehr gesund und beuge damit vor“. Doch leider ist
gesunde Ernährung allein nicht ausreichend, um sich vor
Darmkrebs zu schützen und lange Zeit verläuft die Erkran-
kung unbemerkt. Deshalb ist es so wichtig, zur Früherken-
nungsuntersuchung zu gehen. Denn die gute Nachricht
lautet: Bei frühzeitiger Diagnose ist Darmkrebs zu 100
Prozent heilbar.
Im Gegensatz zu anderen Krebsarten entwickelt sich
Darmkrebs aus gutartigen Vorstufen, sogenannten Polypen.
Mit einer Darmspiegelung, der Koloskopie, können diese
Vorstufen frühzeitig entdeckt und einfach entfernt werden,
und zwar bevor sie zu Krebs werden.
Polypen sollten entfernt werden
In manchen Fällen ist es aber nicht mehr möglich, den
Polypen im Rahmen einer regulären Darmspiegelung zu
entfernen, weil er beispielsweise zu groß ist, vernarbt oder
bereits in tiefere Darmschleimhautschichten wächst. In
solchen Fällen musste der Polyp bisher operativ entfernt
werden. Ein Bauchschnitt mit Vollnarkose war dann meist
St. Vinzenz-Hospital
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Tel 0221 7712-351 (Sekretariat)
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inneremedkardio.kh-vinzenz@cellitinnen.de www.vinzenz-hospital.deKlinik für Innere Medizin I – Allgemeine
Innere Medizin und Gastroenterologie
Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Fehske
(li.)
Leitender Oberarzt Klaus Weiß
(re.)
Ab einem Alter von 55 Jahren sollte man regel
mäßig zur Darmkrebsvorsorge gehen.
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Vitamin
K
– Das Gesundheitsmagazin für Köln – Ausgabe 1.2017
Fit werden, fit bleiben




