Festschrift

Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum

Inhalte der Festschrift

• Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2018 • Neues Vereinsemblem • Grußworte • Gedenken an die verstorbenen Mitglieder • Dankesworte der Verwaltung • Unser heutiges Modellfluggelände • Die Verwaltung im Jubiläumsjahr • Gründungsprotokolle • Vereinschronik • Sponsorendank • Die Modellbau Arbeits-Gemeinschaft • Modellflugzeuge der Modellfliegergruppe • Die Springertruppe der Modellfliegergruppe • Fernsteuertechnik • Chronik der Antriebstechnik • Gesetzliche Vorgaben zum Modellflug • Impressum • Spaß, Gaudi und Geselligkeit • Mitglieder aus unseren Reihen • Flugmodellbau - „Das Hobby der vielen Berufsbilder“

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Festschrift mit Bildimpressionen zum Jubiläumsjahr 2018

der Modell-Flieger-Gruppe Graben-Neudorf 1968 e.V. aus den 50 Jahren ihrer Tätigkeit

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Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2018

Jubiläums Modellausstellung 17. März 2018 13:00 - 17:00 Uhr 18. März 2018 10:00 - 17:00 Uhr Pestalozzihalle Graben Neudorf

Vereinsinternes Festbankett 17. März 2018 Pestalozzihalle Graben Neudorf

17:30 Uhr - Open End

Jubiläums Modellflugtag 19. Mai 2018

10:00 - 18:00 Uhr

20. Mai 2018 10:00 - 18:00 Uhr Modellflugplatz der MFG Graben Neudorf

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Neues Vereinsemblem zum 50-jährigen Jubiläum

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Samstag

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Grußwort des Bürgermeisters

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum 50jährigen Bestehen der Modellfliegergruppe Graben-Neudorf e.V. darf ich Ihnen im Namen der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderates die besten Glückwünsche übermitteln! Seit einem halben Jahrhundert ist die Modellfliegergruppe aus dem Gemeindele- ben nicht mehr wegzudenken. Besonders der jährliche Flugtag der Modellfliegergruppe zieht mit seinem attrak- tiven Programm seit Jahren viele Gäste aus Nah und Fern nach Graben-Neudorf und ist fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders unserer Gemeinde ge- worden. Der Modellflug kam zeitgleich und gemeinsam mit der bemannten Luftfahrt auf. Und so wie der technische Fortschritt die Luftfahrt revolutionierte, so hat sich auch das Hobby des Modellflugs rasant weiterentwickelt. Die Begeisterung für Technik und Fortschritt, das Tüfteln und die Suche nach immer besseren technischen Lösungen für die Flugmodelle sowie die liebevolle und detaillierte Gestaltung machen den Modellflug zu einem abwechslungsreichen wie auch fortschrittlichen Freizeitvergnügen. Fortschrittlich war die Gründung der Modellfliegergruppe als Verein mit einer Versammlung im Gasthaus „Hirsch“ am 14. März 1968 aber auch aus einem anderen Blickwinkel: Bereits vier Jahre vor dem Zusammenschluss zur Gemein- de Graben-Neudorf versammelten sich Modellflug-Begeisterte aus den damals noch eigen-ständigen Gemeinden Graben und Neudorf, um zur Pflege ihres Ho- bbies einen gemeinsamen, ortsübergreifenden Verein, die „Modellfliegergrup- pe Graben-Neudorf.e.V.“ zu gründen. Somit haben die Modellflug-Begeisterten auch in diesem Punkt echte Weitsicht bewiesen. Der Modellfliegergruppe Graben-Neudorf e.V. wünsche ich ein gelungenes Jubi- läum sowie viele weitere Jahre erfolgreicher Arbeit.

Mit freundlichen Grüßen Ihr Christian Eheim Bürgermeister

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Grußwort vom Deutschen Modellflieger Verband e.V.

Liebe Modellfliegerfreunde, sehr geehrte Damen und Herren,

Der Traum vom Fliegen hat die Menschen schon immer in den Bann gezogen. Nicht umsonst ist das Lied von Reinhard Mey „Über den Wolken muss die Frei- heit wohl grenzenlos sein„ für sehr viele immer noch präsent und bekannt. Um diesem Traum ein Stückchen näher zu kommen, gründeten ein paar Modellflug- begeisterte am 14.03.1968 die Modellfliegergruppe Graben-Neudorf e.V.. Uns freut ganz besonders, dass Sie jetzt Ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum feiern können. Zeigt es doch, dass in all den Jahren das Modellfliegen im Vereinsrah- men nach wie vor Begeisterte findet und das Engagement Ihrer Vereinsmitglie- der von Erfolg gekrönt ist. Im Namen des Deutschen Modellflieger Verbandes e.V. möchten wir Ihnen allen auf das herzlichste gratulieren und zu Ihrem Jubi- läum beglückwünschen. Seit dem 01. Mai 1994 gehört die Modellfliegergruppe Graben-Neudorf der gro- ßen Modellfliegergemeinschaft, dem DMFV e.V., an. Wie Sie sicher alle wissen, gab es in der jüngsten Vergangenheit große Herausforderungen zum Erhalt des Modellflugsportes zu meistern. Gemeinsam mit vielen Modellfliegern, vor allem aus den Vereinen, wurde dabei sehr deutlich, welch großes Gewicht und wel- cher Einfluss, der Arbeit und dem Engagement von Vereinen beizumessen ist. Der Modellflug ist so in die breite Öffentlichkeit gerückt und von Verantwortli- chen in Politik und Wirtschaft wahrgenommen worden. Der DMFV e.V. möchte Ihr Jubiläum auch zum Anlass nehmen, Ihnen für Ihren Einsatz zur Stärkung der Modellfluggemeinschaft recht herzlich zu danken. An Ihrem Verein wird ersicht- lich, dass das wunderbare Hobby Modellflug kein Auslaufmodell ist. Die Faszina- tion und Leidenschaft dafür ist generationenübergreifend. In diesem Sinne wünschen wir Ihrem Verein und allen Ihren Mitgliedern weiter- hin viel Erfolg, Freude und Spaß am Modellflug. Gerhard Balzarek DMFV-Gebietsbeauftragter im Gebiet Baden-Württemberg IV

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Wir gratulieren zum 50-jährigen Jubiläum

der Modellfliegergruppe Graben-Neudorf 1968 e.V.

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Grußwort des 1. Vorsitzenden

Willkommen bei der Modellfliegergruppe Graben-Neudorf

Unser Modellfliegergruppe Graben-Neudorf 1968 e.V. feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Ein solches Jubiläum ist ein Grund für alle Mitglieder, stolz auf ihren Verein und das bisher Geleistete zu sein.

Als Vorsitzender der Modellfliegergruppe Graben-Neudorf 1968 ist es mir eine besondere Ehre und ein Bedürfnis, Sie alle recht herzlich willkommen zu heißen.

Es ist mir wichtig, dieses Jubiläum gebührend zu feiern, um all jenen Danke zu sagen, die sich in der Vergangenheit in den Dienst der Vereinsführung gestellt haben. Nicht zu vergessen sind auch alle Beteiligten bei verschiedenen Baumaß- nahmen und alle Helferinnen und Helfern bei unzähligen Vereinsveranstaltun- gen, ihnen gilt ebenfalls mein Dank und die Anerkennung für ihre geleistete Arbeit. Das Jubiläumsjahr möge auch der Kameradschaft, dem Zusammenhalt und dem gegenseitigen Kennenlernen der Vereinsfamilie untereinander dienen. Wie das gesellschaftliche Leben insgesamt, so haben sich auch die Ansprüche des Vereins und seiner Mitglieder in den letzten 50 Jahren stark verändert. Den Anforderungen zukünftig gewachsen zu sein, wird unsere ganze Kraft in An- spruch nehmen. Herzlichst bedanken möchte ich mich auch bei den Unternehmen und Perso- nen, die uns auf verschiedenste Weise materiell und finanziell unterstützt haben, denn ohne deren Zuwendungen wäre Vereinsarbeit auf dem erreichten Niveau in Zukunft nicht möglich. Ich hoffe, dass sich auch weiterhin viele Ehrenamtliche finden werden, damit alle Mitglieder die vielfältigen Facetten der Modellfliegerei bei uns ausüben können. Ich wünsche allen Modellfliegern weiterhin einen guten Start, einen erfolgrei- chen Flug und eine sichere Landung, unseren Gästen wünsche ich einen unter- haltsamen Aufenthalt und viele schöne Stunden im Kreise der Modellflieger- gruppe.

Holm und Rippenbruch Jürgen Fuchs

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Grußwort von Gründungsmitglied Rudi Süß

Im Jahr 2018 jährt sich zum fünfzigsten mal der Gründungstag der MFG Graben-Neudorf

Fünf Jahrzehnte auf die unsere Modellfliegergruppe mit Stolz zurückblicken kann. Angefangen hat alles im Jahr 1968 mit 12 „Gründungsvätern“ und hat sich bis zum heutigen Tage zu einem Verein mit einer Mitgliederzahl von rund 75 entwickelt. Viele haben in der zurückliegenden Zeit mit dazu beigetragen unsere Ziele in sportlicher sozialer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht zu erreichen. Allen Mitgliedern und Gönnern die dies auch durch ihren persönlichen Einsatz ermöglicht haben, spreche ich meinen herzlichsten Dank aus. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass auch weiterhin der Zusammenhalt da ist, welcher erfor- derlich ist, die sportliche und soziale Aufgabe unserer Modellfliegergruppe er- folgreich wahrzunehmen. Allen Mitgliedern und Gästen wünsche ich anlässlich unserer Festtage frohe und gesellige Stunden in Graben-Neudorf. Rudi Süß

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Grußwort von Gründungsmitglied Jürgen Herrmann

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein herzlicher Willkommensgruß an alle unsere Gäste, Flugkameraden, Freunde und Gönner unserer Modellfliegergruppe Graben-Neudorf e.V.. Als wir nach langen Jahren der sonntäglichen Treffen auf verschiedenen flugtauglichen Wiesen am 14.3.1968 im Gasthaus zum Hirschen in Graben unsere Modellfliegergrup- pe gründeten, konnten wir uns natürlich nicht vorstellen, wie wir uns nach 50 Jahren darstellen würden. Gibt es uns dann überhaupt noch und wenn ja, wer darf dieses Jubiläum von den Gründern noch mitfeiern? Dieses Jahr ist es soweit. 50 Jahre sind seit der Gründung vergangen und was aus uns, der Modellfliegergruppe und unserem Fluggelände geworden ist, ist beachtlich und sehenswert. Ein Fluggelände, eines der schönsten weit und breit, um welches uns viele Flugkamera- den aus anderen Vereinen beneiden, ist erworben und mit Clubhaus, Zuschauerüber- dachung, Geräteschuppen und Toilettenanlagen entsprechen bebaut worden.

Ausstellungen und Flugtage wurden durchgeführt, wobei der Flugtag am 22.8.1976 zu Gunsten der „Aktion Sorgenkind“ mit einem Reingewinn von 6303,93 DM zur da- maligen Zeit sicherlich ein Highlight darstellte und unsere Modellfliegergruppe durch die im Fernsehen übertragene Danksagung weit über unsere Grenzen hinaus bekannt machte - um nur ein Beispiel aus unserem Vereinsleben zu nennen. Auf der technischen Seite haben wir eine Entwicklung erleben dürfen, die aus damaliger Sicht Science Fiction war. Am Anfang ließen wir Modelle ohne Fernsteuerung fliegen, dann bauten wir die ersten einfachen Fernsteuerungen ein - und heute? Da haben wir Hightech-Anlagen, bei denen man Stunden braucht, um sie entsprechend programmieren und verstehen zu können, bevor man fliegen kann. Heute fliegen wir sogar Flächenmodelle, die automatisch landen können. Zu unserer Anfangszeit unvorstell- bar. Damals waren wir froh, wenn wir die Modelle gut in der Luft halten und sicher landen konnten. Die früheren Abstürze, das Suchen der Trümmerteile im Kornfeld oder das Besteigen von Bäumen, um das Modell aus der Baumkro- ne zu holen, gehören nun weitgehend der Vergangenheit an. Sollte dennoch z. B. ein ferngesteuerter Fallschirmspringer in einem unübersichtlichen Feld landen oder „aufbatschen“ (abstürzen und aufschlagen), so können wir ihn heute über seinen eingebauten GPS-Sender und die entsprechende Anzeige auf dem Handy orten und leicht finden. All das haben wir miterleben dürfen. Und wie geht es weiter? Sitzen wir in der Zukunft im Clubhaus bei Fachgesprächen und lassen unsere Modelle alleine über unserem Flugplatz fliegen? In diesem Jahr dürfen wir nun das 50-jährige Bestehen mit Ehrenabend und Flugfestival feiern. Dies alles war nur möglich durch die Kameradschaft und den Gemeinsinn aller Mitglieder. Nach wie vor ist die Modellfliegerei ein Hobby, das handwerkliches Geschick und technisches Wissen fördert und so für Jung und Alt eine ideale Freizeitbeschäftigung darstellt. Ich wünsche unserem Verein für die nächsten Jahre eine interessante Weiterentwicklung, vor allem eine gute und vertrauensvolle Kamerad- schaft und den Piloten allzeit „Gut Flug und sichere Landung“, damit in weiteren 50 Jahren das 100-jährige Bestehen gefeiert werden kann. Jürgen Herrmann

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Grußwort Ehrenmitglied Horst Weber

Als Ehrenmitglied eines erfolgreichen Vereins möchte ich zum 50-jährigen Bestehen Gäste, Freunde und Kameraden recht herzlich begrüßen.

Bei erfolgreichen Flugtagen und Seglerwettbewerben es eigenen Vereines und auch bei befreundeten Vereinen wurden viele Freundschaften geschlossen, dabei praktisches und technisches Wissen ausgetauscht. Seit Gründung des Vereins haben wir einen schönen Modellflugplatz, der in un- zähligen Stunden gepflegt werden muss. In meiner Zeit als langjähriger Platzwart wurden viele Arbeitseinsätze zum Erhalt der Gebäude, sowie der gesamten Außenanlage durchgeführt. Unzählige Jahre lang wird schon, während der Hauptsaison, der Flugplatzrasen wöchentlich gemäht und die angrenzenden Grünflächen, Büsche und Sträucher gepflegt. Unserem Vereinsziel entsprechend haben wir uns schon früh der Aufgabe der Jugendförderung gewidmet. In Zusammenarbeit mit der Schule haben wir in einer Schul-AG unser interes- santes und vielschichtiges Hobby den jungen Menschen angeboten. Das Bauen eines eigenen Flugzeuges in der Schule und das Fliegen auf dem Fluggelände der Modellfliegergruppe Graben-Neudorf konnte viele Schüler erreichen. Viele Jugendliche aus der Schul-AG sind in unseren Verein eingetreten und haben seitdem im Kreise der Vereinsmitglieder viel Spaß an dem Hobby „ Modellfliegen“. Auch in den Leistungsbereich sind mache vorgestoßen. Zunächst in den internen Vereins-Flugwettbewerben, nachfolgen dann auch Teilnahme an offenen Wett- bewerbs-ausschreibungen. Unter Anleitung erfahrener Wettbewerbspiloten konnten Jugendliche beim „Enzkreis-Segelflugwettbewerb“ den Wanderpokal dreimal gewinnen und mit „nach Hause“ nehmen, welcher einen würdigen Platz im Clubhaus fand. Ich hoffe, dass unser Hobby auch in Zukunft Anklang findet. Für unsere Gäste, Freunde und Flugkameraden wünsche ich viel Spaß bei der Jubiläums-Ausstellung, dem Jubiläumsflugtag und den Nachfolgenden Veranstal- tungen. Horst Weber

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„Für alles, was war – danke!“

Wir gedenken in Dankbarkeit unseren verstorbenen Mitgliedern.

50 Jahre Faszination für Jung und Alt Die Braun Unternehmensgruppe gratuliert der Modellfliegergruppe Graben-Neudorf recht herzlich zu ihrem Jubiläum. Allzeit guten Flug!

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Dankesworte der Verwaltung

Einen besonderen Dank möchte ich all jenen Mitgliedern aussprechen, die über viele Jahre hinweg die Auf- gaben und die Verantwortung des 1. Vorstands übernommen haben und unseren Verein zu dem gemacht haben was er heute ist:

1968 – 1972 Ernest Kappe 1972 – 1982 Jürgen Herrmann 1982 – 1989 Helmut Nagel 1989 – 1992 Ernest Kappe 1992 – 1997 Heinz Rastätter 1997 – 2010 Michael Nagel 2010 - Jürgen Fuchs

Ein herzliches Dankeschön an alle Vereinsmitglieder und Helfern, die für ihren Spaß am Modellbau, am Fliegen und am teilnehmen des Vereinslebens unzählige Stunden geopfert haben. Ein besonderes Dankeschön gilt natürlich unseren Frauen, die dieses tolerieren und unterstützen. Solche Idealisten sehen ihre Arbeit als selbstverständlich an, sie werden nur entschädigt durch das Ergebnis ihrer geleisteten Arbeit. Ohne solche Menschen könnte ein Verein nicht überleben, denn sie erwarten keinen besonderen Dank! In den vielen Jahren hat die Erfahrung gezeigt, dass jeder Einzelne mehr Freude und Spaß an unserem Hobby und unserer Gemeinschaft hat, je mehr sich in diese Gemeinschaft einbringen. Zusammen haben wir alle weniger Arbeit aber viel mehr Spaß! Die großen Augenblicke sind die, in denen wir das getan haben, was wir uns alleine nie zugetraut hätten.

Die Verwaltung der MFG

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Unser heutiges Modellfluggelände

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Die Verwaltung im Jubiläumsjahr

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Chronik mit Bildband der Modellfliegergruppe

Einführung

Eine Chronik über 50 Jahre Vereinsgeschichte der „Modellfliegergruppe Graben-Neudorf“ zu schreiben bedeutete, ein Buch mit mehr als 1000 Seiten zu verfassen und es würden trotzdem noch wichtige, aufregende und unvergessliche Geschichten und gegebenenfalls Personen fehlen. Um dies auszublenden, habe ich versucht, wesentliche Dinge zusammenzufassen und hoffe, dass die in den 50 Jahren vielen, namentlich nicht genannten, fleißigen Helferinnen und Helfer nicht traurig sind. Sie alle sind in den Gedanken und Herzen der Mitglieder verankert.

Was macht aber einen Modellflugverein aus?

Vor allem die ewige Sehnsucht der Menschen selbst, wie ein Vogel fliegen zu können. Dies als Leitgedanke führte zu den mannigfaltigsten Aktivitäten der Menschheit, zum Beispiel dem Bau von Heißluftballons, Zeppelinen, Flugzeugen, Hubschraubern, Raketen, Weltraumstationen und eben auch Modellflugzeugen. Im Unterschied zu den meisten mann -/frautragenden Fluggeräten werden Modellflugzeuge meist vom Erbauer selbst vom Erdboden aus ferngesteuert. Der Reiz des Hobbies liegt in der Vielfältigkeit der zu erledigenden Aufgaben, den notwendigen Kenntnissen und der Fähigkeit, ein solches Modell in der Luft zu bewegen und vor allem es unversehrt wieder auf dem Fluggelände zu landen, sowie den unzähligen Geschichten darüber. An dieser Stelle entsteht erneut der Gedanke über dieses Buch mit den 1000 Seiten und ich will es bei dieser klei- nen Einführung, mit Ihren Erlebnissen anlässlich unserer Festtage und mit der folgenden Chronik über 50 Jahre belassen.

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Chronik mit Bildband der Modellfliegergruppe

Chronik

Gerl, Walter Notheis, Edmund Geier, Herrmann Becker, Jürgen Hermann und Karl Spies) traf sich im Gasthaus „Hirsch“ in Gra- ben, um die Gründungsversammlung abzuhalten, den ersten 1. Vorsitzenden Ernest Kappe zu wählen und dem Verein einen Na- men zu geben:

50 JahreModellflug bedeuten eine lange Kette von Erinnerungen an Gründerjahre, an erste Flugversuche, an Flugtage, an Wettbe- werbe, an Erfolge im Wettstreit mit anderen, an langjährige Ka- meradschaft bis in die heutige, vom Wertewandel geprägte Zeit.

Aber nun der Reihe nach:

Die „Modellfliegergruppe Graben-Neudorf“ war geboren.

Schon um die Jahre 1963/64 fand sich eine Handvoll Gleichge- sinnter aus den damaligen eigenständigen Gemeinden Graben und Neudorf zusammen, die sich dem uralten Menschheitstraum vom Fliegen verschrieben hatten. Nach dem Motto „Probieren geht über Studieren“ und der Erfahrung von Piloten der mann- tragenden Fliegerei wurden Modellflugzeuge gebaut und auf verschiedenen Geländestücken, die für diesen Zweck nicht im- mer gerade ideal waren, in die Lüfte entlassen. Runter kommen sie ja bekanntlich immer. Der Flugbetrieb auf diesen Arealen wurde mehr oder weniger, meist jedoch weniger, geduldet. Im Jahre 1964 wurde diesen „Feld- und Wiesenfliegern“ von der Gemeinde ein Bruchgrund- stück angeboten. Nur dem schnellen Zugreifen des damaligen Modellpiloten und späteren Gründungsmitgliedes Heinrich Ga- mer senior ist es zu verdanken, dass dieses Grundstück heute unser Fluggelände ist. Er nahm das Angebot beim „Schopfe“, pachtete auf eigenen Namen und Risiko dieses Gelände und stellte es den Modellfliegern selbstlos zur Verfügung.

Ausdauer und Erfindungsreichtum führten bald zu immer bes- seren Erfolgen und brachten das Interesse der Öffentlichkeit. So wagte man sich am 24. und 25. März 1973 an die erste Ausstel- lung in der Festhalle. Selbst ein Fernsehteamwar gekommen und so sah man Graben-Neudorf zum ersten Mal auf dem Bildschirm. Da diese Ausstellung in der Öffentlichkeit sehr gut ankam, wur- de am 11. August 1974 der erste Flugtag durchgeführt. Trotz des damals schlechten Wetters fand auch dieser Flugtag bei der Bevölkerung sehr große Beachtung. Gekrönt durch diese beiden Erfolge entschied man sich nun jährlich einen Flugtag und alle zwei Jahre eine Ausstellung durchzuführen. Ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte war die Erstel- lung einer Satzung und die Eintragung als e.V. in das Vereinsre- gister beim Amtsgericht in Bruchsal, dies geschah am 24. April 1976. Im selben Jahr bekam man auch die Baufreigabe für unser heu- tiges Clubhaus und es wurde ein Flugtag zu Gunsten der Aktion Sorgenkind durchgeführt. 1978 war es dann soweit, es wurde das zehnjährige Bestehen der Modellfliegergruppe Graben-Neudorf mit einem Jubiläums- flugtag am 26. und 27. August gebührend gefeiert. Am 19. März 1982 wurde zusammen mit dem damaligen Rek- tor der Pestalozzi Gemeinschaftsschule Gerd Hartmann eine Mo- dellbau AG für die Klassen 7 bis 9 ins Leben gerufen und mit vollem Erfolg durchgeführt. Hier wurde den Schülern in circa 60

Damit war der Grundstein für eine Vereinsgründung gelegt.

Nachdem die Anfänge mehr oder weniger erfolgreich verlaufen waren und man nun auch ein eigenes Grundstück hatte, verfolg- te man den Gedanken, einen Verein zu gründen. Am 14.03.1968 war es dann soweit: Die bis dahin auf 12 Kame- raden angewachsene Gruppe (Heinrich Gamer senior, Heinrich Gamer junior, Helmut Nagel, Rudi Süß, Ernest Kappe, Werner

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Chronik mit Bildband der Modellfliegergruppe

Stunden unter fachkundiger Anleitung einiger Mitglieder auf leichte Weise viele handwerkliche Dinge beigebracht, die in der späteren Berufsausbildung von Nutzen waren. 1990 nahm die Modellfliegergruppe an dem Landesfamilienfest in der Nancyhalle in Karlsruhe teil. Hier wurden mehr als 100 Modelle sowie einige Baustudien der Modellbau AG ausgestellt. Im selben Jahr wurde auch mit dem Bau einer Toilettenanlage auf dem Vereinsgelände begonnen, die pünktlich zum Flugtag 1991 fertiggestellt werden konnte. Natürlich muss ein Verein aktiv sein, und so konnten wir 1993 unser 25-jähriges Jubiläum mit einer Ausstellung und einem Flugtag feiern. Durch die Teilnahme an den Wettbewerben und Flugtagen wur- den zahlreiche persönliche Freundschaften und Verbindungen geknüpft, die den Namen Graben-Neudorf mit dem Modellflug- sport stark verbinden und den Bekanntheitsgrad vergrößern. Die langjährigen Aktivitäten wie die Flugtage, der jährliche Seg- lerwettbewerb und neuerlich das Großseglertreffen, sowie die jährlich wiederkehrende Beteiligung an dem Ferienspaß der Ge- meinde geben dem Verein einen festen Platz im Gemeinwesen von Graben-Neudorf.

Dies zeigt sich auch in der Unterstützung durch die Gemeinde. Wenn wir zurückblicken und den Wandel im Flugmodellbau vom Basteln mit Balsaholz bis zu den „High-Tech“ Modellflug- zeugen von heute betrachten, betreiben die Modellflieger ei- nes der vielseitigsten und anspruchsvollsten Hobbies mit immer neuen Herausforderungen, ob in der Technik, der Elektronik, der Funkfernsteuerungstechnik oder des Fliegens der Modelle. Für die Modellflieger der Modellfliegergruppe Graben-Neudorf 1968 e.V. ist es das schönste Hobby der Welt ohnehin und wird es bleiben. Selbst das Wetter kann uns nicht am Fliegen hindern!!! Der Reiseflug durch 50 Jahre Modellfluggeschichte der Modell- fliegergruppe Graben Neudorf haben wir nachfolgend in Bild und Wort dargestellt.

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Zeitreise durch 50 Jahre MFG „Höhepunkte“

Vor 1965 Bereits Anfang 1960 waren vereinzelte modellflugbegeisterte Personen auf dem Areal zwischen Graben und Dettenheim im Aufbruch, die erstellten, bereits mit Verbrennungsmotoren und Fernsteuertechnik ausgestatteten Modellflugzeuge, zum Fliegen zu bringen.

Vor 1965 Die Fernsteuertechnik , zum damaligen Zeitpunkt noch so- Genannte Tip-Tip Anlagen steckte noch in den Kinderschuhen so dass die Stromversorgung des Senders und Empfängers eine Herausforderung war.

Vor 1965 Das erste komplett in Balsa-Sperrholzbauweise erstellte Baukastenmodell des ehemaligen Marktführers „Graupner“, ausgestattet mit Verbrennungsmotor und Tip-Tip Fernsteuerungsanlage.

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Chronik mit Bildband

ik mit Bildband er Modellfliegergruppe

1966 Modellflug auf dem 1964 gepachteten Bruchgrundstück, zu diesem Zeitpunkt noch Wiesengrundstück, ohne Begrenzung Und Infrastruktur.

1970 Erste Aktivitäten zur Erstellung optimaler Flugplatzverhätnisse inklusive der Errichtung der Abgrenzung Start- und Landebahn zum Zuschauerbereich.

1973 Erste Modellausstellung der Modellfliegergruppe Graben- Neudorf e. V. . Bereits 1973 wurden auch 2-motorige, mit Verbrennungsmotoren erstellte Modellflugzeuge, gebaut und zum Fliegen gebracht.

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Zeitreise durch 50 Jahre MFG „Höhepunkte“

Vor 1974 Erster Modellflugtag der Modellfliegergruppe Graben-Neudorf e.V., auf dem mittlerweile präparierten Modellflugplatz. Die Zuschauer stehen dicht gedrängt an der Flight-Line.

1975 Zweite Modell-Ausstellung der Modellfliegergruppe mit der zusätzlichen Präsentation eines manntragenden Segelflugzeuges. Ab diesem Zeitpunkt wurde alle zwei Jahre eine Ausstellung durchgeführt.

1976 - 1978 Beginn der Erstellung eines Clubhauses mit den erforderlichen Fundamentarbeiten. Auf Grund des Moorbodens standen die Mitglieder während den Grabungsarbeiten teilweise kniehoch im Grundwasser.

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Chronik mit Bildband der Modellfliegergruppe

1976 Modellflugtag der Modellfliegergruppe Graben-Neudorf e.V., zu Gunsten der Aktion „Sorgenkind“ . Die Reportage eines anwesendes Fernsehteams machte die Modellfliegergruppe über unsere Grenzen überregional bekannt.

1977 Dank der vielen tatkräftigen , permanent aktiven Mit- gliedern ist der Clubhaus-Rohbau erstellt.

1978 Stolz konnte das fertiggestellte Clubhaus präsentiert werden. Zum gleichen Zeitraum war auch schon mit dem Bau eines Unterstandes begonnen worden, um Veranstaltungen optimaler durchführen zu können und um Modelle bei Regen unterzustellen. Auch die Flugplatzeingrenzung ist mittlerweile erstellt.

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Zeitreise durch 50 Jahre MFG „Höhepunkte“

1982 Der Start der Kooperation „ Schule und Verein“ führte zur Einrichtung einer Modellbau AG an der Pestalozzischule unter Führung der Modellfliegergruppe Graben-Neudorf

1990 Teilnahme der Modellfliegergruppe am

Landesfamilienfest in der Nancyhalle in Karlsruhe mit der Ausstellung von mehr als 100 Exponaten.

1991 Fertiggestellte Toilettenanlage mit Anbindung an das zentrale Abwassernetz der Gemeinde Graben-Neudorf. Damit konnte bei internen Varanstaltungen und Flugtagen den Besuchern und den eigenen Mitgliedern eine vernünftige „Örtlichkeit“ zur Verfügung gestellt werden.

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Chronik mit Bildband der Modellfliegergruppe

1993 25-jähriges Vereinsjubiläum in der Aula der Pestalozzi-Schule Graben-Neudorf. Der Festabend wurde gestaltet durch Ehrungen, Beiträge, Magie und Musik. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war das Buffet, welches von der „Kuchi Eggenstein“ exzellent Erstellt wurde.

1998 Stromleitungsverlegung zum Aufbau der zentralen Benutzung in allen Gebäudeteilen. Dies führte zur Vereinfachung der Elektrizitätsnutzung an Veranstaltungen.

2013 Renovierung der Gebäude unter Einsatz von vielen Mitgliedern, um den Erhalt zu gewährleisten.

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Zeitreise durch 50 Jahre MFG „Höhepunkte“

2016 Unter Einsatz vieler Mitglieder wurde unser Clubhaus Vorplatz neu erstellt. Dazu waren Aushubarbeiten, Drainageerstellung , Verfesti- gung und Pflasterarbeiten erforderlich.

2017 Erstellung eines Sicherheitszaunes über die fast komplette Länge der Start- und Landebahn. Die wurde erforderlich auf Veranlassung des Regierungspräsidiums zum Schutz von Piloten und Zuschauer.

bis 2018 Alljährlich an Pfingsten veranstaltet die MFG schon über Jahrzehnte hinweg ihre Modellflugtage. Diese Veranstaltungen sind jährlich einer der Höhepunkte im Vereinsgeschehen und präsentieren den Verein, auch mit der Teilnahme an externen Flugtagen über die Gemeindegrenzen hinweg.

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Worte des Dankes

Firmen, Sponsoren, Freunde und die Geschäftswelt haben durch Werbung, Sach- und Geldspenden und Beiträgen zu dem Gelingen und der Verbreitung dieser Festschrift beigetragen.

Herzlichen Dank !

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Die Modellbau Arbeits-Gemeinschaft

Freundschaftliche Beziehungen zwischen der Pestalozzischule und der Modellfliegergruppe Graben Neudorf, welche bereits seit 1981 bestanden, führte auf Initiierung der Schulleitung mit Unterstützung der Vorstandschaft der Modellfliegergruppe zur Einrichtung einer Modellbau AG.

Viele der Schüler der Modellbau AG sind mittlerweile Mitglieder der Modellfliegergruppe und waren bereit auch verantwortungs- volle Positionen im Verein und der Verwaltung zu übernehmen. Mehrere Jahre schon begleiten ehemalige Schüler der Modellbau AG Ämter in der Verwaltung der Modellfliegergruppe. Auf Anlass der Oberschulbehörde wurde 2012 festgelegt, dass auf Grund von Verantwortungsrichtlinien, die Modellbau Ar- beitsgemeinschaft innerhalb der offiziellen Schulzeiten durchge- führt werden müssen. Die Modellbau AG, welche wöchentlich in den Abendstunden von 17:30-19:00 durchgeführt wurde konnte durch die Berufs- tätigkeit der betreuenden Mitglieder der Modellfliegergruppe, nicht mehr aufrecht erhalten werden. Der Wandel der Zeit führte auch in den letzten Jahren des Beste- hens der Modellbau AG zu Veränderungen in der Interessenlage der Jugendlichen. Die Hinwendung der Jugendlichen zu anderen Arbeitsgemein- schaften ( z.B. Computer AG etc.) führte zu einem Schwund der Modellbau AG-Teilnehmer. Aus weiteren oben genannten Gründen endete nach vielen Jahr- zehnden die Kooperation zwischen Schule und Verein, welches wir sehr bedauern, da die Modellbau AG ein Garant für neue Mitglieder innerhalb der Modellfliegergruppe Graben-Neudorf war. Aus Stolz diese Einrichtung über 2 Jahrzende gepflegt zu haben und um die Erinnerung an diese erlebnisreiche, schöne Zeit auf- recht zu erhalten, sind auf den nachfolgenden Seiten Impressio- nen und Bilder der Modellbau AG aufgeführt.

Mit Genehmigung der Mitgliederversammlung wurde dieser Plan im Schuljahr 1982 verwirklicht.

Zur Freude der Schüler, welche alljährlich mit großer Begeiste- rung und Einsatz bei den Baustunden tätig waren, wurden diese in die Künste, Bau- und Verfahrensweisen und Geheimnisse des Modellbaus eingeführt.

Wöchentlich leiteten mindestens 3 Vereinsmitglieder die Schüler bei den technischen und handwerklichen Tätigkeiten an.

Mit großem Erfolg nahmen einige Schüler dieser Arbeitsgemein- schaft an mehreren überregionalen Veranstaltungen, wie z. B. den „Hauptschultagen“ in Heidelberg, Flug-wettbewerben und Ausstellungen mit den fertiggestellten Modellen teil. Jahreshöhepunkt jeder Arbeitsgemeinschaft war der Probeflug bzw. Jungfernflug der neuen Modelle. Die in den vorangegan- genen Wochen und Monaten in teilweise mühevoller Arbeit mit Stolz und Freude erstellten Modelle wurden unter Anleitung auf dem Modellflugplatz dem Luftraum übergeben. In den meisten Fällen war der Jungfernflug der neue erbauten Modelle ein voller Erfolg, was auf die ausgezeichnete Betreuung während der Bauphase zurückzuführen war. Dieser Erfolg wurde durch die technische, handwerkliche Grund- und Fortbildung der Schüler ermöglicht mit dem selbstlosen Ein- satz der Mitglieder der Modellfliegergruppe Graben-Neudorf. Über viele Jahre hinweg wurden wöchentlich, außerhalb den Ferienzeiten, die Modellbau AG durchgeführt.

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Bilder und Impressionen der Modellbau AG

Schüler der Modellbau AG bei den Schleif- und Klebearbeiten zur Erstellung, eines aus unterschiedlichen Holzarten bestehenden , Baukastenmodelles.

Teamarbeit leistet einen hohen Beitrag beim Erfahrungsaustausch und fördert gleichzeitig den Umgang miteinander in der Gemeinschaft.

Unter sachkundiger Anleitung durch ein Mitglied der Modellfliegergruppe entstehen Baugruppen eines Flug- modelles. Die Unterstützung des „Lehrlinges“ gilt der Fehlervermeidung und leistet einen hohen Beitrag im Erfahrungsaustausch und dem Erlernen verschiedener handwerklicher- und technischer Fähigkeiten.

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Bilder und Impressionen der Modellbau AG

Guter Rat ist teuer!, was beginne ich zuerst? Dies sind wahrscheinlich die Überlegungen des Schülers. Die Unterstützung eines Erfahrenen ist erforderlich.

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Alljährlicher Höhepunkt ist das Einfliegen der in den vorangegangen Wochen und Monaten erbauten Modelle. Der Jungfernflug mit anschließender heiler Landung war alljährlich der krönende Ab-schluss des Betreuungsjahres.

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Bilder und Impressionen der Modellbau AG

Teamwork, des Rätsels Lösung. Gemeinsam finden Betreuer und Schüler die beste Lösung beim Vorliegen einer schwierigen Angelegenheit und legen die Arbeits- schritte fest.

Information über den in GFK-Technik erstellten Flugzeugrumpf und Erklärung, dass für dieses Material bei Klebeverbindungen spezielle 2K-Klebstoffe erforderlich sind.

Stolz präsentieren die 2 Schüler ihre fertigestellten Flug- modelle die mit Fernsteuertechnik zum Erstflug auf dem Gelände der Modell-fliegergruppe bereit sind. Für den Erstflug allseits Holm- und Rippenbruch.

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Spaß, Gaudi und Geselligkeit

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Flugmodellbau „Das Hobby der vielen Berufsbilder“

Sicher muss niemand aus der Familie eines Modellbauers in tie- fe Gebete versinken, wenn der Vater im Bastelkeller an seinem neuen Flugzeug-, Hubschrauber- oder Drohnenprojekt arbeitet. Bei genauerem Hinsehen ist es jedoch überraschend, wie viele Verbindungen zu Berufssparten oder Berufsbildern und damit unterschiedlichsten Kenntnissen beim Hobby Flugmodellbau be- stehen. Über die Jahre schnuppert der Modellbauer in die ver- schiedensten Berufsbilder hinein, wie die nachfolgenden Zeilen eindrucksvoll darstellen Ausgehend von einem klassischen Holz- baukasten bis hin zur Verarbeitung von Faserverbundwerkstof- fen wären das Kenntnisse aus dem Bereich des: • Technischen Zeichners , um Skizzen, Pläne und Bauanleitungen zu interpretieren: nicht wenige Modellbauer erstellen oder skalieren Baupläne selbst, um Modelle verschiedener Größen zu bauen • Schreiners für den Aufbau der Flächen, des Rumpfes und der Leitwerke aus unterschiedlichen Holzsorten, das Nutzen ver- schiedener Klebstoffe, die Nutzung von Fräsmaschinen für Holz und Metall. • Mechatronikers / Blechners für Hartlötearbeiten z.B: am Fahrwerk, am Auspuff • Elektriker / Elektronikers für Kabelverbindungen unter- schiedlichster Art von beispielsweise Fernsteuerempfängern hin zu den Servomotoren, der Ruder und Akkus, Ladetechniken für die verschiedensten Typen von Akkus modernster Technologie, Spannungsversorgung von Elektroantrieben • Mechatronikers im Bereich Verbrennungsmotoren mit Zwei- und Viertakt-Technik, Vergaser- und Ventileinstellungen, Gemischaufbereitung, (Motoren mit Anlasser gibt es mittler- weile auch) • Designer und Lackierers : Erstellt ein Design und Farbkon- zept, oder setzt die Vorlage des Originals auf die Modellgegeben- heiten um. Durch die handwerklichen Fähigkeiten entsteht unter Anwendung verschiedener Techniken ein repräsentatives Objekt. • Hausmanns: Ja, auch das! Wie kommt nämlich die Bespannfolie auf Rumpf, Flächen und Leitwerke geübten? Mit dem Bügeleisen!

• Luft – und Raumfahrttechnikers für verschiedene aerody- namische Erfordernisse wie Schwerpunkt, Ein- und Anstellwin- kel, Beurteilung, Einstellung und Korrektur der Flugtüchtigkeit von Flugmodellen sowie Wetterkunde, besonders der Thermik für die ‚Termikschleicher‘ • Kameramanns und Aufnahmetechnikers : Nicht wenige der Modelle - speziell Drohnen - sind mittlerweile mit Kameras bis hin zur Liveübertragung vom fliegenden Modell hin zum Bo- den ausgerüstet, anschließender Schnitt und ggf. Vertonen der Filme und Bildserien inklusive. • Verfahrenstechnikers: Betrachtet man weiter den Bau von Modellflugzeugen mit neuester Technologie im Bereich Faserver- bundwerkstoffen (z.B: Glas- und Kohlefaser) summieren sich Tei- le weiterer hochmoderner Berufsbilder dazu. Viele der heute auf- gebauten Modellflugzeuge wie auch zahlreiche Komponenten der Flugzeuge in der Großfliegerei bestehen bereits heute aus Faserverbundwerkstoffen. Eine weitere Technik : Schaum – und Schäumen - auch aus diesen Werkstoffen werden Modellflug- zeuge hergestellt. • ITlers zum Programmieren der Fernsteuersender, -empfän- ger und Servomotoren , der Steuerungstechnik von Jet-Turbi- nen und Drohnen. Steuerung und Auswerten von Telemetrie Daten, von GPS-Systemen sowie Stromversorgung der Model- le in einfacher oder redundanter Auslegung, Programmierung von Elektroantrieben; Programmierung von Fräsmaschinen, Druck- und Schneideplottern sowie jüngst die Programmie- rung von 3 D-Druckern. Und – natürlich - nicht zu vergessen, der wichtigste Mann der Szene, der: • Pilot: Die in mühevoller Kleinarbeit erstellten Motor- und Se- gelflugzeuge, Hubschrauber, Motordrachen, Drohnen und Fall- schirmspringer sollen ja auch geflogen bzw. pilotiert werden. Etwas schwieriger zumTeil, weil der „POPOMETER“ der Großfliegerei fehlt.

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Flugmodellbau „Das Hobby der vielen Berufsbilder“

• Anmerkung zum manntragenden Flug: Nicht wenige Piloten der manntragenden Zunft, die heute mit Motor- und Segelflugzeugen über unsere Häuser fliegen, entstammen dem Hobby Modellflug. Modellflieger sind meist gerne gesehene Talente, wenn es um den Erwerb einer Pilotenlizenz für Segel- oder Motorflug dreht. Ferner sollte der Modellbauer (wie bei vielen anderen Hobbys auch) über einige psychologische Kenntnisse verfügen. Immer hin muss ja der Etat für das Hobby, die vielen, vielen Stunden im Bastelkeller oder dem Modellflugplatz und die Tatsache, dass der ganze Keller mit Flugzeugen belegt ist, an den Ehepartner/die Freundin gebracht werden. Fazit : Flugmodellbau bildet doch wirklich überraschend viele Bestand- teile aus verschiedensten Berufssparten ab. Natürlich haben nicht alle Modellflieger alle hier aufgeführten Kenntnisse. Das wäre wohl auch zu schön, um wahr zu sein – jedoch ist gerade das Schöne an diesem Hobby: Modellflieger sind hilfsbereite Kollegen. Ein Vereinskame- rad ist sicher dabei, der auch Vater beim Löten hilft. Und – die ausgebildeten Profis der jeweiligen Berufe gibt’s ja zur Sicherheit allemal. Wofgang Wipfler

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Hobby der vielen Berufsbilder

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Modellflugzeuge der Modellfliegergruppe

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Kleine Auswahl der unzähligen Exponate

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Modellflugzeuge der Modellfliegergruppe

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Kleine Auswahl der unzähligen Exponate

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Modellflugzeuge der Modellfliegergruppe

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Kleine Auswahl der unzähligen Exponate

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Die Springertruppe der Modelfliegergruppe

Equipe Uffbatscher Eine Coole Truppe der MFG Graben-Neudorf Lange Zeit Neuland und damit ein interessantes Thema für uns: Was lag da näher als die Springer im Modellformat nachzubauen. Natürlich Freifall fähig und steuerbar. In den Anfängen 2013 hatte als erster von uns Roger Hirn, er war auch die hauptsächliche Triebende Kraft zu dieser Zeit den Obifix 1 von Udo Straub gezimmert. Ein Bericht mit Bauplan vom DMFV ging dem voraus. Die ersten Schirme nähten Roger Hirn und Ronald Wussow anfangs noch selbst. Als Schleppmaschinen dienten über die Jahre die gute alte Miss Traktor von Christian Zimmer und der Sportsmann von Pe- ter Kopf. Nachdem die Anfänge mehr oder weniger erfolg- reich verlaufen sind und das Modellfallschirmspringen immer mehr an Beliebtheit unter den Mitgliedern der Modellflieger- gruppe fand, entschloss man sich Springer im Maßstab 1:4 und rund 40 Zentimeter Größe zu bauen. Sie haben wirklich alles, was einen Springer auszeichnet: Helm, Springerkom- bi, Springerstiefel, Packsack mit Gurtzeug und Steuerleinen. Häufig sehen die Springer ihren Piloten täuschend ähnlich. Unsere Uffbatscher werden mit einem Schleppmodell, der so genannten Absetzmaschine, auf Höhe gebracht, und von dort geht es dann im freien Fall der Erde entgegen. Absetz- flugzeug und Fallschirmspringer tragen jeweils eine eigene Steuerung in ihrem Inneren. Der Pilot des Springers kann nun den Matratzenschirm öffnen und über die Bewegung der Arme exakt steuern sowie zielgenau landen. Kein lan- ges besonderes Training, gutmütiges Flugverhalten und ein schnelles Erfolgserlebnis sind die Hauptgründe für jede Men- ge Spaß auf dem Modellflugplatz. So wurden aus 2 Tüftlern von 2013 heute 9 Modellflugbegeisterte die sich dem Mo- dellfallschirmspringen annahmen. Auf Flugtagen sind wir im- mer gern gesehene Gäste mit unseren kleinen Springer, die

von den Zuschauern bestaunt werden. Bei einem doch ver- gleichsweise geringen finanziellen Aufwand finden Jugend- liche und vor allem Frauen schnell Freude an dieser Art einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung, Modellfallschirmspringen ist ein Hobby für die ganze Familie.

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Die Springertruppe der Modelfliegergruppe

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Fernsteuertechnik

Erste Modellfunkfernsteuerungen (alte Technologie)

Der Physiker Nikola Tesla stellte bereits 1898 auf der Weltausstel- lung in New York ein von ihm entwickeltes funkferngesteuertes elektrisches Modellboot vor. Das erste mit einer Röhrenfunkfern- steuerung ausgerüstete Flugmodell wurde zu Pfingsten 1936 auf der Wasserkuppe auf der Rhön von Alfred Lippitsch und Egon Sykora erfolgreich vorgeführt. Das Modell flog nach einem Bericht einwandfreie Rechts- und Linkskurven und landete glatt neben dem Startfeld. Die ersten Funkfernsteuerungen für Flug- modelle gab es damit in der zweiten Hälfte der 1930er-Jahre, damals noch wohl ausschließlich in Eigenbau mit Röhrensender und -Empfänger hergestellt. Nachdem im damaligen Deutsch- land nach 1936 die Funkfernsteuerung von Flugmodellen aus militärischen Gründen verboten worden war, verlagerten sich die heute bekannten diesbezüglichen Aktivitäten mehr auf Nordamerika. Ab Anfang der 1950er-Jahre waren in Deutschland die ersten serienmäßig hergestellten Röhrenfernsteuerungen erhältlich – technisch sehr einfache Geräte mit Trägertastung; die Hochfre- quenz des Funksenders wurde lediglich an- bzw. ausgeschaltet. Dadurch konnte nur ein einziger Steuerbefehl (Einkanalsender) übermittelt werden, wobei in der Regel die Modellsteuerung über eine Befehlssequenz erfolgte: beispielsweise bedeutet ein- mal Tippen Links-, ein weiteres Tippen wieder Neutralstellung, das nächste Tippen Rechtsruder usw. Durch die Auswertung der Signaldauer mit Hilfe komplizierter Techniken (die Rudermaschi- ne „Kinematik“ war ein Beispiel dafür) waren Zusatzfunktionen wie Motorsteuerung ebenfalls möglich. Eine für die Weiterentwicklung der Funksteuerung wichtige – aber wenig verbreitete – Entwicklung der frühen Fernsteuer- technik war die damals höchst innovative elektromechanische Einkanal-Proportionalanlage der Firma Webra, die auch unter der Bezeichnung „Flattersteuerung“ bekannt wurde: mit Hil- fe eines mechanisch betriebenen Impulsgebers ließ sich das

Tastverhältnis HF-Impuls-Pause senderseitig verändern. Das Aus- wertungsprinzip im Empfänger-Servo beruhte auf der mechani- schen Balance einer Feder-Rückstellkraft und einer Gegenkraft durch einen vom senderseitigen Tastverhältnis gesteuerten Elek- tromotor. Die Einführung der Tonmodulation – einer einfachen Amplitu- denmodulation der Sendefrequenz mit niedrigen Tonfrequenzen –, aber vor allen Dingen die zunehmende Transistorisierung der Fernsteuerelektronik in der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre, re- volutionierte die Möglichkeiten der Modellsteuerung: von den funktionssicheren Einkanalanlagen bis hin zur Königsklasse der Zehnkanalanlage, die mit mehreren Tongeneratoren sogar eine Simultansteuerung von bis zu drei Ruderfunktionen erlaubte, reichte die Palette der industriell hergestellten Fernlenkanlagen. Die besseren Fernsteuersender erhielten nun trotz der immer noch vorhandenen Ein/Aus-Beschränkung richtige Steuerknüppel statt einfacher Tipp-Tasten und mit Hilfe der Mehrkanaltechnik war eine realistischere und auch betriebssichere Modellsteuerung möglich. Die von Graupner vertriebene tonmodulierte Einkanalanlage mit Sender Bellaphon B und Empfänger Ultraton

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