Museen und Kunstsammlungen.
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Besuch ist besonders am Sonntag zu empfehlen, wenn sich
hier ein buntes Volksleben entfaltet. An diesen Park
grenzt der fiir alle Arten des Sports eingerichtete Sportpark
Idråtsparken.
Von hier entweder mit der StraBenbahn, Linie 10, von
Tagensvej nach Kongens Nytorv oder wieder zuriick bis
an die Kirche und von da durch den Fålledvej (Exerzier-
Feldweg) nach der Norrebrogade. Auf dem Weg zur Stadt
gelangt man iiber di
vDronning Louises Bro
(IIL4Uc; Konigin
L.s Briicke) in das neue Kopenhagen, das auf dem ehemaligen
Festungsterrain entstanden ist.
L.
geht die Oster-Farimags-
gade ab; hier liegt die
St. Andreaskirche,
ferner ein
groBer Komplex von Gebåuden, das
Kommunehospital
(III. 42 a). Gegeniiber der
Botanische Garten
(s. S. 50).
Man kehrt durch die Frederiksborggade (III. 41 d) nach
der inneren Stadt zuriick und durch die Kjobmagergade
und Ostergade nach dem Kongens Nytorv (S. 47).
Museen und Kunstsammlungen.
A. = Alabaster; G. = Gips; M. = Marmor; Brz. — Bronze; T. = Ton;
B. — Biiste; St. = Statue; Stte. = Statuette; R. = Relief.
♦Thorvaldsen-Museum.
III. 47r, auf Slotsholm; Eintr. s. S. 40.
Das Museum ist von der Stadt Kopenhagen aufgefiihrt
worden und enthålt die Werke des groBten nordischen
Bildhauers,
Bertel Thorvaldsen
(1768— 1844), welche dieser
seiner Vaterstadt vermachte. Zur Unterhaltung des Museums
schenkte Thorvaldsen der Stadt ein Kapital von 50000 K.
Das Gebåude wurde 1839— 48 von
Bindesboll
errichtet.
Auf drei Seiten trågt es einen von
Jorgen Sonne
ausgefiihrten
Fries in farbigem Zement, der den Empfang des Kunstlers
in Kopenhagen am 17. September 1838 nach 18jåhriger
Abwesenheit und den Transport seiner Werke ins Museum
darstellt.
Uber dem Portal eine pråchtige
Victoria,
in Bronze, nach
einem Modell Thorvaldsens (die Gottin und ein Pferd) und
nach Modellen von Bissen sen. (die anderen drei Pferde),
von Kånig Christian VIII. dem Museum geschenkt.




