Previous Page  80 / 221 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 80 / 221 Next Page
Page Background

Museen und Kunstsammlungen.

77

Besuch ist besonders am Sonntag zu empfehlen, wenn sich

hier ein buntes Volksleben entfaltet. An diesen Park

grenzt der fiir alle Arten des Sports eingerichtete Sportpark

Idråtsparken.

Von hier entweder mit der StraBenbahn, Linie 10, von

Tagensvej nach Kongens Nytorv oder wieder zuriick bis

an die Kirche und von da durch den Fålledvej (Exerzier-

Feldweg) nach der Norrebrogade. Auf dem Weg zur Stadt

gelangt man iiber di

vDronning Louises Bro

(IIL4Uc; Konigin

L.s Briicke) in das neue Kopenhagen, das auf dem ehemaligen

Festungsterrain entstanden ist.

L.

geht die Oster-Farimags-

gade ab; hier liegt die

St. Andreaskirche,

ferner ein

groBer Komplex von Gebåuden, das

Kommunehospital

(III. 42 a). Gegeniiber der

Botanische Garten

(s. S. 50).

Man kehrt durch die Frederiksborggade (III. 41 d) nach

der inneren Stadt zuriick und durch die Kjobmagergade

und Ostergade nach dem Kongens Nytorv (S. 47).

Museen und Kunstsammlungen.

A. = Alabaster; G. = Gips; M. = Marmor; Brz. — Bronze; T. = Ton;

B. — Biiste; St. = Statue; Stte. = Statuette; R. = Relief.

♦Thorvaldsen-Museum.

III. 47r, auf Slotsholm; Eintr. s. S. 40.

Das Museum ist von der Stadt Kopenhagen aufgefiihrt

worden und enthålt die Werke des groBten nordischen

Bildhauers,

Bertel Thorvaldsen

(1768— 1844), welche dieser

seiner Vaterstadt vermachte. Zur Unterhaltung des Museums

schenkte Thorvaldsen der Stadt ein Kapital von 50000 K.

Das Gebåude wurde 1839— 48 von

Bindesboll

errichtet.

Auf drei Seiten trågt es einen von

Jorgen Sonne

ausgefiihrten

Fries in farbigem Zement, der den Empfang des Kunstlers

in Kopenhagen am 17. September 1838 nach 18jåhriger

Abwesenheit und den Transport seiner Werke ins Museum

darstellt.

Uber dem Portal eine pråchtige

Victoria,

in Bronze, nach

einem Modell Thorvaldsens (die Gottin und ein Pferd) und

nach Modellen von Bissen sen. (die anderen drei Pferde),

von Kånig Christian VIII. dem Museum geschenkt.