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Drei Wanderungen durch Kopenhagen.
Raadh ispl idsen (III. 4 2 t; S. 59) 8. „Zweite Wanderung",
S. 58. Am Axeltorv erhebt sich eine groBe Gebåude-
gruppe,
„National11,
nach Zeichnungen des Architekten
Brinkopf vollendet. Sie umschlieBt auBer dem National-
Café und einer Reihe Kauflåden die
Scala
(III. 4l)u; Eintr. s.
S. 35), das groBte und vornehmste Revue-Theater Kopen
hagens, dessen Vorfiihrungen sehr beliebt sind. Gegen-
iiber dem National-Komplex das riesige Geschåftshaus
„
Axelborg“ .
Auf der anderen Seite der Jernbanegade
liegt ein groBer
Zirkus,
der im Winter ein Lichtbild-
theater in Verbindung mit Variété-Vorstellungen enthålt.
Das groBte und vornehmste Lichtspieltheater Kopenhagens,
Paladsteatret,
das 2000 Plåtze enthålt (s. a. S. 35), liegt dem
Zirkus gegeniiber. Nahebei, in der Studiestråde, die groBe
Badeanstalt
„Kobenhavn" (s. S. 34), gegeniiber die Haupt-
station der
Stådt. Wasserwerke.
V^m Axeltorv iiber die unterirdisch fahrende Boule-
vardbahn hinwee, wo an Stelle des friiheren Eisen-
bahnparks eine Reihe groBer Gebåude errichtet worden ist,
und
l.
in die Gyldenlovesgade;
r.
ein groBes Gebåude
aus roten Backsteinen, welches die Inschrift trågt:
„Fre
derik den Syvendes Stijtelseu
(Frederiks VII. Stiftung).
Dies Gebåude errichtete die Gråfin
Danner,
die mor-
gan tische Gemahlin dieses Konigs, 1874 zugunsten
armer Frauen, namentlich bediirftiger Dienstmådchen.
Daneben, an der Ecke der N o r te -S o g ^ d e , die
eng-
lisch-bischofliche Kirche
(Irvingianer), 1871 eingeweiht.
R.
ein gutes Restaurant (Seepavillon), von wo man eine
pråchtige Aussicht iiber die Seen hat.
Kehrt man zum Vesterbro-F oulevard zuriick, so erblickt
man
r.
die
Freiheitssaule
(Frihedsstotten), zur Erinne-
rung an die Bauernbefreiung unter Konig Christian VII.
1792— 1797 errichtet. An den Ecken des Sockels vier Fi
guren: dieTreue, von Wiedewelt; die Tapferkeit und Vater-
landsliebe, von Dajon; der BauernfleiB, von Weidenhaupt.
L.
das groBe neue
Hauptbahnhofsgebåude
(III.40x)m it
Giiterbahnhof
und
Sudhafen.
Weiterhin der
Viehmarkt,
die
Stådt. Gaswerke
und die groBen Hafenanlagen des
Gas
vårks-Havnen.
In der Stenosgade,
r.
von der Vesterbrogade, liegt die kath.
Herz-Jesu-Kirche
(III. 31- x) mit schonen Glasgemålden; die
Kanzel
(von Holz, mit 4 biblischen Darstellungen) und der




