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einander mit aller Zubehor und Treppen, wie auch den Thurm mit

den KlockenstUhlen zu Klocken behorig und verwahrlich aufzu-

bauen und zu verbinden.

6) An Bleydeckerarbeit, die Frontone, Tachwinkel und die Thiiren

bestandig vor Regen zu verwahren und den Thurm mit Kupfer zu

bedecken.

7) An Tischlerarbeit zu der Kirchen in dem langen Ende bis an

die Fltigel die Banke mit Lehnwerck, im Kreutze der Kirchen nach

dem Abriss die Kirchstuhle und dazu gehorige Thuren von Paneel-

werck und in solehen Sttihlen oder Banken den Boden von Brettern,

die Thiiren-Eingang oder Balustrade vor dem Chor alles von Holtz,

item eine holzerne Bank umb das Altar flir die Communicanten,

item die Pulpitur-Bekleidung, die Treppen und dergleichen tiichtig

zu verfertigen.

8) An Schmiedearbeit, als die Fenstern mit eisern Stangen und

Zubehor zu verwahren, wie auch die Beschlage und Schlosser zu

den Pfoi ten, Sttihlen, Tach- und Thurm-Lucken, item die Anckers,

Bolten, eiserne starke Standers unter die Pulpitur und ander notiges

Eisenwerck anzuschaffen.

9) An Glaserarbeit, die Fenstern umb der Kirchen herumb durch-

gehents mit Glas und Bley behorig einzurichten.

10) In denen dreyen Frontispicen des Konigs Chifre oder Bildniss,

wie es alsdann wird resolviret werden, von Bremersteinen verfertigen

und einsetzen zu lassen.

11) Auf denen Frontispicen låsset er auch von Holtz runde Knopfe

setzen, auf dem Thurm aber eiu eisern Kreutz oder Fahne.

12) Die Mahlei arbeit, als an den Thuren, Cornicen, Frontons,

Pulpitur, Sttihlen, Balustraden, Knopfe und das Kreutz oder Fahne,

und was sonst noch vorkombt, låsset er mit behorigen Oelfarben

tiberstreichen und theils an den Chifres, Knopfen und Kreutz, wo

es notig ist, verguiden.

13) Das Kirchengewolbe låsset er auch mit Gibswerck nebst einer

gibsernen Cornice tiberziehen.

14) Verpflichtet er sich auch, den Fussboden in der Kirche zu

verfertigen, absonderlich die Gånge darin, auch das Chor mit

Fliessen, wie auch die Zugånge nach und umb die Kirche mit

Briickensteinen 10 Fuss breit zu belegen.

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