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GOLF TIME
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7-2017
85
»DON’T PRACTISE PRACTISE,
PRACTISE GOLF!«
„Driving is funny,
Putting is money“
SINNVOLLES ÜBEN
Nur auf die Bälle
draufschlagen, egal
ob auf der Driving
Range oder dem
Putting-Grün, macht
wenig Sinn
G
anz so ist es natürlich auch
wieder nicht. Wenn man von
der Abschlagsbox nicht run-
terkommt, bringt einem das
Weltklasse-Putten auch nichts.
Aber wir wissen, auch der Zentimeter-Putt ist
genauso viel wert wie ein langer Schlag. Den
meisten ist das schon bewusst, aber Putten
üben, das ist fad und öde. Lieber eimerweise
Bällekloppen, ob mit sinnvoller Intension
oder nicht, egal, Hauptsache draufhauen –
das macht Spaß. Es gibt aber auch diejenigen,
die das Ganze schon durchschaut haben und
sich doch ab und an auf das Puttinggrün stel-
len und „versuchen“ zu üben. Versuchen des-
wegen, weil es viele nicht sinnvoll machen.
Das Beispiel, den Eimer auf der Range auszu-
leeren, einen Ball nach dem anderen zu schla-
gen, ohne Ausrichtung, ohne Blick zum Ziel,
ohne Schwunggedanken oder Rhythmus –
da versteht jeder, dass es nicht viel bringt
und mit dem Spiel auf dem Platz wenig zu tun
hat.
Aber drei Bälle auf das Grün zu
werfen und wild umherzuput-
ten, vielleicht noch die gesteck-
ten 18 Loch abzuputten, dass
das nicht sinnvoll ist, realisie-
ren die wenigsten.
Wie schaut das Putten
auf dem Platz aus?
Zuerst wird die Linie ange-
schaut, meistens zumindest. Dann
wird ein Break festgestellt. Ein
Ziel wird genommen. Ambi-
tionierte Golfer legen sich,
ob akkurat oder nicht sei
dahingestellt, eine auf
den Ball gemalte Linie
… dieser Spruch ruft bei manchem Zocker, der gerade wieder das Loch durch
einen langen gelochten Putt des Gegners verloren hat, Zorn hervor. Verständlich.
zum Ziel bzw. auf die Ziellinie. Dann wird die
Linie gecheckt (hoffentlich), ein Probeputt
gemacht oder sogar viiiiiiiiele. Dann ist es
soweit: Der Putter wird an den Ball gesetzt,
nochmal zum Ziel geschaut, und dann
wird geputtet.
So und jetzt sagen Sie mir,
wie viele das so üben????
An sich wird simples Putten geübt,
aber so wie es wirklich gemacht
wird, das wird eigentlich nie geübt,
von 80 % nicht, erlaube ich mir zu
behaupten.
Wie Sie Ihr Training noch ab-
wechslungsreicher
gestalten,
zeige ich Ihnen gerne per-
sönlich, wenn Sie mich
besuchen kommen.
Bis zum nächsten Mal,
Ihre Martina
MARTINAS
ECKE




