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82

GOLF TIME

|

7-2017

www.golftime.de

TRAINING |

PLAY BETTER GOLF

JONATHAN TAYLOR

Der Engländer und

GOLF TIME-Buch-

autor hat zunächst

„The Move“ und

schließlich „Swing

Simply“ entwickelt,

ist Fellow of the

English PGA sowie

G1 Class Professional

der PGA of Germany

POWER

CHIP

DER

KURZES SPIEL

Wie Sie den Chip

zu Ihrem vielleicht verlässlichsten

Golfschlag machen.

MORE

Weitere Tipps und

Tricks von Jonathan

Taylor sowie alle bishe-

rigen Folgen finden Sie

unter

www.golftime.de

in der Rubrik

Training.

I

n der Theorie ist der Chip der zweitleichteste

Golfschlag nach dem Putt – zumindest technisch.

Umso erstaunlicher finde ich es, wie viele Golfer

Probleme mit dem Chippen haben. Wenn Sie die

Prinzipien des Power Swings, den ich Ihnen in den

vergangenen Ausgaben 2017 (s.

www.golftime.de

)

vorgestellt habe, auf den Chip übertragen, sollte der

Chip auch für Sie das werden, was er ist: Ein einfacher,

verlässlicher Schlag.

KONTROLLE

Das wichtigste Prinzip des Power Swings

lautet: Die Schultern kontrollieren die Schaftebene,

indem sie den Winkel des Schlägers in der Ansprech-

position beibehalten. Das Drehen und Neigen des

Oberkörpers sowohl bei der Ausholbewegung als auch

dem Downswing ist dafür verantwortlich, dass sich

die Brustwirbelsäule abwinkelt und neigt und somit

den Schultern erlaubt, sich auf der steilen Ebene des

Schlägers zu drehen.

Wenn Sie das beim Chippen wie beschrieben tun

möchten, sollten Sie dabei das Gefühl haben, dass

sich mit dem Beginn der Ausholbewegung die lin-

ke schräge Bauchmuskulatur kontrahiert und so die

linke Schulter nach unten zieht, während

Hüfte und Beine der Drehung wider-

stehen. So werden die Ausholbewegung

und damit die Power des Schlages

begrenzt.

POWER CHIP

Nie wieder toppen,

nie wieder hacken

Fotos: Marcel Brunnthaler