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GOLF TIME
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1-2018
35
Martin Kaymer gewinnt
ein Turnier
Jason Day spielt eine Saison
ohne Verletzung
Solheim Cup bekommt eine
würdige Berichterstattung
Marcel Siem qualifiziert sich
für das Masters
Mehr echte Rivalitäten in
den Duellen um große Titel
Make the European Tour
Great Again
Mehr Profis
mit Profil
Eine Open
ohne Regen
Sergio García gewinnt
ein Major
Mehr Events wie
die Hero Challenge
Mehr alternative
Turnierformate
Rory McIlroy komplettiert
als erster Europäer den
Karriere-Grand-Slam
Bernhard Langer gewinnt
in Deutschland
Bryson DeChambeau setzt
sich auf der PGA Tour durch
Jemand spielt
eine 57
Alle deutschen Spieler
erhalten sich die Tourkarte
Ständige Wechsel an der
Weltspitze
Team International gewinnt
den Presidents Cup
Mehr Launch Monitore bei
Golfübertragungen
Tiger erlebt ein echtes
Comeback – oder lässt es
ganz bleiben
RÜCKBLICK
Im letzten Jahr äußerten wir schon
einmal 20 ganz konkrete Wünsche
an die Golfsaison. In immerhin 50
Prozent der Fälle bewiesen wir den
richtigen Riecher!
Im Saisondurchschnitt spielt Bernhard Langer seit
2008 (sofern er keine Verletzung erleidet wie 2011)
etwas mehr als 20 Turniere auf der amerikanischen
Champions Tour. Dabei übersteht er immer (!) den
Cut, kommt in über 70 Prozent der Fälle unter
die Top 10 und von fünf Turnieren gewinnt
Langer mindestens eines (im letzten Jahr
sogar sieben Siege bei 22 Starts).
Er verdient zwischen 2,5 Mio. bis
3,5 Mio. Dollar Preisgeld und ge-
winnt im Schnitt in jedem zweiten
Jahr die Jahreswertung der Ü50-
Profis. So sieht ein durchschnitt-
liches Jahr für Bernhard Langer
aus, der mit 60 Jahren noch
lange nicht ans Aufhören denkt.
Genauso eine Saison wünschen
wir ihm! Muss man da wirklich
noch die Daumen drücken?
Jack Nicklaus und Tiger Woods haben den
Karriere-Grand Slam schon dreimal vollendet,
Ben Hogan, Gary Player und Gene Sarazen
gewannen je einmal alle vier Majortitel im
modernen Profigolf. In diesem Jahr bietet sich
gleich drei Spielern die Chance, mit „nur“
einem Sieg in diesen exklusiven Kreis aufge-
nommen zu werden. Rory McIlroy fehlt der
Masters-Titel im Trophäenschrank, Jordan
Spieth würde gerne die PGA Championship
gewinnen und Phil Mickelson kann zwar sechs
zweite Plätze bei einer U.S. Open vorweisen,
doch gewinnen konnte er sein Lieblings-
Major noch nie. Der diesjährige Austragungsort
Shinnecock Hills liegt dem fünffachen Major-
Champion jedenfalls. 1995 wurde er hier ge-
teilter Dritter, 2004 sogar Zweiter. Wir und der
Rest der Golfwelt gönnen Mickelson, der am
Samstag der U.S. Open 48 Jahre alt wird, dieses
einmalige Geburtstagsgeschenk.
DER KARRIERE GRAND SLAM FÜR
RORY, PHIL ODER JORDAN
BERNHARD LANGER
SPIELT EIN DURCHSCHNITTLICHES JAHR




