Previous Page  34 / 100 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 34 / 100 Next Page
Page Background

34

GOLF TIME

|

1-2018

www.golftime.de

JUSTIN THOMAS

WIRD BESTER U.S.-GOLFER

2017 war für den „Celtic Tiger“ Rory McIlroy rein sport-

lich gesehen eine Saison zum Vergessen. Als Nr. 2

der Welt und Gewinner der Tour Championship war

er ins Jahr gestartet, doch eine Rippenverletzung,

die er monatelang verschleppte, sorgte dafür, dass er

erstmals seit seiner Rookie-Spielzeit 2008 kein Turnier

gewinnen konnte. 2018 begann immerhin schon viel-

versprechend. In Abu Dhabi wurde er geteilter Dritter,

in der Folgewoche vergab er bei der Dubai Desert

Classic kurz vor Schluss einen Vorsprung von zwei

Schlägen und belegte den alleinigen zweiten Platz.

Wir wünschen uns im Ryder Cup-Jahr einen top-

fitten Rory, der große Siege feiert und die Konkurrenz

das Fürchten lehrt.

COVER |

VORSCHAU 2018

Wenn man innerhalb eines Jahres

fünf Titel auf der PGA Tour einsacken

und sich zudem als Major-Sieger feiern

lassen kann, wachsen die Erwartun-

gen in den Himmel. Damit muss ein

24-jähriger Golfer, der gerade mal

seine dritte Toursaison spielt, erst ein-

mal klarkommen. Doch viele Experten

(darunter auch wir ) glauben, dass

Justin Thomas Motivation aus seinen

Erfolgen schöpft. Und nach wie vor

steht sein bester Freund Jordan Spieth

vor ihm in der Weltrangliste, ebenso

Dustin Johnson. Wir gehen davon aus,

dass Justin Thomas da weitermachen

kann, wo er 2017 aufgehört hat und

zumindest für eine Woche als bester

U.S.-Golfer gelistet wird.

14. EIN

DEUTSCHER

SIEGER

AUF DER PGA TOUR

ODER DER EUROPEAN TOUR

Meist sucht man vergebens nach deut-

schen Fahnen an der Spitze der Leader-

boards der European oder PGA Tour.

Während unsere Vertreter Cuts verpassen

oder Top-70-Platzierungen sammeln,

durften sich allein im letzten Jahr 27

neue Namen aus aller Herren Länder in

die internationalen Siegerlisten eintra-

gen. Egal ob Österreich, Italien, Spanien,

Frankreich, Dänemark, Schweden, Eng-

land, Schottland oder Irland, sie alle

bejubelten 2017 wenigstens einen Sieger

aus ihren Reihen. Der letzte deutsche

Sieger war übrigens Alex Cejka bei der

Puerto Rico Open – im Jahr 2015.

Unser Wunsch: ein Sieger, egal ob in

Europa oder in den USA. Zeit wird’s!

16. GROSSES FINALE

BEI DEN

MAJORS

Nennen Sie es Intuition oder einfach nur eine

Schnapsidee nach einem zu üppigen Abend-

essen, doch wir halten Rickie Fowler für den

Top-Favoriten in Carnoustie. Der Sieger der

Scottish Open 2015 weiß trotz kalifornischer

Wurzeln, wie man die schottischen Links

erfolgreich spielt. Sollte Rickie sich während

der drei Events der Rolex Series vor der Open

Championship ausreichend in Europa

akklimatisiert haben, wird ihm der Griff nach

dem Claret Jug gelingen.

Vier großartige Bühnen stehen für die

Major-Turniere 2018 bereit. Los geht

es am 5. April in Augusta. Im letzten

Jahr erlebten die Zuschauer hier einen

echten Thriller, als ein Stechen zwi-

schen Justin Rose und dem späteren

Sieger Sergio Garcia über die Vergabe

des Green Jacket entscheiden musste.

Nach der enttäuschenden U.S. Open

2017 bekommt die USGA als Ausrichter

des Spektakels ab dem 14. Juni die

Gelegenheit, in Shinnecock Hills vor den

Toren New Yorks wieder alles richtig zu

machen. Am 19. Juni schlägt der inter-

nationale Golfzirkus dann im schotti-

schen Carnoustie seine Zelte auf, wo es

bei den letzten drei Opens immer ein

Play-off gab. Die Abschlussveranstal-

tung der Major-Saison findet ab dem

9. August in der Nähe von St. Louis,

Missouri, auf dem Bellerive CC statt.

Wir wünschen uns heiße Duelle über

72 Löcher und gerne auch darüber

hinaus.

RICKIE FOWLER

GEWINNT DIE OPEN IN CARNOUSTIE

RORY MCILROY

FINDET ZU ALTER STÄRKE ZURÜCK