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GOLF TIME
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5-2017
77
FLOP SHOTS
Viele Amateurspieler sind beeindruckt davon, wie viel Spin die weltbesten
Golfer generieren. Um ehrlich zu sein, versuchen wir bei den meisten kurzen Schlägen
jedoch eher weniger Ballspin zu erzeugen. Ich bin sehr auf der Seite von Steve Stricker,
indem auch ich es mag, meine Hände beim Chippen und Pitchen weitestgehend aus dem
Spiel zu nehmen und diese Schläge durch meine Oberkörperrotation und das Schläger-
blatt zu kontrollieren. Hier erkläre ich Ihnen, wie ich einen Flop Shot nahe des Grüns
spiele. Der Schlag scheint schwierig, bis Sie merken, dass die Hände nichts zu tun haben.
THOMAS PIETERS
»Flop Shots sehen schwierig aus, bis Sie erkennen,
dass man die Hände nicht benutzt«
SCHAFT NEIGT SICH
VOM ZIELWEG
Wenn man den Ball schnell in die Luft
bekommen möchte, sollte man die Schlag-
fläche öffnen. Der Ball liegt vorne, bei
breitem Stand. Der Schaft wird leicht vom
Ziel weg nach hinten geneigt.
HANDGELENK-WINKEL GIBT
EXTRA-HÖHE
Wenn ich davon spreche, die Aktion der Hände
zu reduzieren, ist dies auf den Treffmoment
bezogen. Für einen höheren Ballflug müssen
die Handgelenke im Aufschwung angewinkelt
werden, um mehr Loft zu erzeugen. Ein halber
Schwung reicht für den Flop Shot aus.
HANDPOSITION
WIE IM SET-UP
Man beachte meine Handposition im
Treffmoment: Sie ist dieselbe wie in der
Ansprechposition. Ich habe lediglich meinen
Oberkörper rotiert, um den Schläger wieder
zurück zum Ball zu führen. So bekommt
man eine Menge Loft ohne zu viel aggres-
siven Backspin.
WINKEL IMHANDGELENK
HALTEN
Mein Oberkörper hat rotiert, um den Schlag zu
kontrollieren. Meine Brust zeigt Richtung Ziel,
obwohl ich den Ball nur wenige Meter bewegt
habe. Der Schlüssel liegt darin, den Winkel
im rechten Handgelenk (für Rechtshänder)
während des Durchschwungs und nach dem
Treffmoment zu halten.
FALSCH
Vermeiden Sie zu viel Beugung in den
Knien und eine niedrige Position des
Kopfes.
RICHTIG
Stehen Sie aufrecht, mit Platz unter dem
Kinn, damit die Schultern darunter auf einer
flachen Ebene schwingen können.
Fotos: Howard Boylan




