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GOLF TIME

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1-2018

79

Die Qualität Ihres Puttings hängt

zu großen Teilen von der Qualität

Ihrer Basics ab. Sie werden bemerkt

haben, dass ich nicht viel über die

Puttbewegung an sich gesprochen

habe. Denn wenn Ihre Haltung,

Ausrichtung und Augenlinie gut

sind, ist der Putt relativ einfach.

Es geht nur um einen guten Rhyth-

mus und darum, den Kopf ruhig

zu halten. Dann trifft man Putts

konstant und kontrolliert. Auf die

folgenden Punkte konzentriere ich

mich vor einem Putt.

EINFACH ÜBER DEM BALL

Ein Grund, warum ich ein konstant

guter Putter bin, ist mein simples

Set-up. Ich stehe in Standard-

Position zum Ball, mit den Füßen,

Knien, Hüften und Schultern paral-

lel zur Ziellinie.

DEN SCHAFT VERTIKAL HALTEN

Ich mag es, meine Hände in einer

neutralen Position zu halten,

sodass sie nicht zu sehr nach vorne

vor den Ball gezwungen werden

oder zu weit nach hinten. Das führt

den Schaft beim Ansprechen des

Balls in eine vertikale Position.

Deshalb nutze ich einen Putter mit

weniger Loft als die meisten ande-

ren Spieler. Wo die meisten Spieler

3° oder 3,5° Loft haben, spiele ich

einen Putter mit 2° bis 2,5°. Es ist

wichtig, dass das Set-up und die

Loftzahl des Putters zu Ihrer An-

sprechposition und Puttbewegung

passen.

TREUER BALLROLL

Das Letzte, was man will, ist, dass

der Ball von der Schlagfläche

rutscht. Das ist entscheidend auf

schnellen Grüns. Es ist schwierig,

die Distanz richtig einzuschätzen,

wenn der Ball mit einem Hüpfer

startet. Um einen reinen Ballroll zu

erzeugen, spiele ich den Ball von

einer Position, die in meinem Stand

leicht vorne liegt. Das hilft mir, den

Ball in einer leichten Aufwärts-

bewegung zu treffen.

FOKUS AUF DIE GRIFFSTÄRKE

Ich halte den Putter mit genug

Kraft, dass er sich in meinem Griff

nicht bewegt. Schon minimale

Bewegungen können den Putter

beim Ansprechen oder während

des Putts leicht verdrehen. Ich

möchte den Putter aber gleichzeitig

auch nicht so fest greifen, dass

sich meine Arme und der Rest des

Körpers anspannen.

GT

AUGEN-AUSRICHTUNG VERFEINERN

Weil Sie seitwärts und mit dem Kopf nach

vorn gebeugt über einem Putt stehen, können

Ihnen die Augen einen Streich spielen, wenn

Sie die Linie rauf- und runterschauen.

Finden Sie die Position, die für Sie am besten

funktioniert.

HALTEN SIE DIE HANDGELENKE RUHIG

Um ungewollten Bewegungen des Handge-

lenks vorzubeugen, trainiere ich häufig mit

einem Ball zwischen meinem rechten Hand-

gelenk und dem Puttergriff. So merke ich

sofort, ob sich mein Handgelenk während

des Putts bewegt. Wenn ich es falsch mache,

drücken meine Hände entweder kräftiger

gegen den Ball oder der Ball fällt herunter.

EINE BEWEGUNG FÜR ALLE PUTTS

Tiger sagt, er habe zwei Puttbewegungen,

je nachdem, auf welchem Grün er puttet.

Ich habe nur eine Bewegung, die ich im Tempo

anpasse, je nachdem, ob das Grün schnell

oder langsam ist. Es ist einfacher, nur ein

Element anzupassen.

D

E

R

P

R

O

F

I

S

T

O

U

R

T

I

P

P

S

PERFEKTIONIEREN SIE IHRE HALTUNG

UND DAS SET-UP

„Ich habe Jason am besten putten sehen bei

der PGA Championship 2015 und der Players

2016. Das waren zwei komplett unterschied-

liche Puttoberflächen, aber er brauchte

bei beiden Turniersiegen nur 107 Putts.“

Colin Swatton, Ex-Caddie und

Schwungtrainer von Jason Day