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GOLF TIME

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4-2016

85

sicH in unangeneHmen

siTuaTionen woHl füHlen…

Mit meinen Trainern Pete Cowen

und Mike Walker ist es nicht

immer angenehm. Wenn man mit

ihnen auf die Range geht, dann

nicht, um sich Applaus abzuholen,

weil man so gut ist. Man trainiert,

um immer ein bisschen besser zu

werden. Perfektion erreichen zu

wollen, führt dazu, dass man sich

automatisch unwohl fühlt. Sich in

Aspekte des Spiels zu vertiefen, die

man nicht wirklich mag, ist kein

Spaß. Niemand mag es,

wenn er gesagt

bekommt, dass

er in mancher-

lei Hinsicht einfach nicht gut

genug ist und noch härter arbeiten

muss.

Das masTers gewinnen…

Nach der Vorbereitung hatte ich

das Gefühl, jeden erforderlichen

Schlag ausreichend oft wiederholt

zu haben. Bei jedem Schlag, den ich

in der Finalrunde spielen musste,

wiederholte ich meine Routine und

stellte mir vor, wie ich diesen Schlag

auf der Range gemeistert hatte.

golf unD familienzeiT…

So wundervoll dieses Spiel

auch ist und trotz der vielen

schönen Dinge, die Golf mir gibt,

Ich mag das Gewicht im Set-up mehr auf der linken

Seite. Es fühlt sich stabiler und athletischer an und

die Gewichtsverlagerung wird dynamischer

Jetzt befindet sich das Gewicht auf der Innenseite

des rechten Fußes. Die Arme sind vorne und auf

der Seite – ganz so, als würde ich aufrecht stehen

Wenn meine Hüften zu dominant agieren, ziehen

sie meine Arme hinter den Körper. Wenn sie

„ruhig“ bleiben, fallen meine Arme ganz natürlich

in die richtige Position

Um sicher zu gehen, dass sich mein Gewicht auf

der Ziellinie bewegt, halte ich die rechte Ferse im

Treffmoment so lange wie möglich tief oder ganz

auf dem Boden

2. EIsENspIEl

Die ricHTige eBene

finden sie die korrekte mischung aus

rotation sowie auf-und-ab-Bewegung

für perfektes Ballstriking.

Viele Verbesserungen der letzten Jahre

gehen auf ein besseres Verständnis für

meinen Körper zurück. Ich habe eine

chronische Verletzung, die meine Hüft-

rotation einschränkt, was zu schädlichen

Kompensationsbewegungen führen kann.

Die rotierenden Elemente im Schwung

entstehen normalerweise durch Körper-

verwindung, doch meine verletzte rechte

Hüfte schränkt diese ein. Deshalb ver-

suchen meine Arme, dies auszugleichen,

indem sie im Rückschwung hinter den

Körper schwingen – keine gute Idee! Dies

müsste ich durch extremes Beugen der

Handgelenke ausgleichen, um eine Auf-

wärtsbewegung zu generieren, und käme

dadurch viel zu steil von innen an den

Ball. Mein weiter, viel neutralerer Take-

away erlaubt es mir hingegen, eine koor-

dinierte Bewegung auszuführen, die den

Schläger entlang der idealen Schwung-

ebene hoch und wieder herunter führt.

Ich habe zudem das Gefühl, dass sich

der Schläger neben und vor mir bewegt,

jedoch niemals in meinem Rücken.

Danny Willett spricht

über seinen Sieg beim

Masters, seine Jugend

und seine College-Zeit

in den USA.

aufDIERaNGE,

»IchGEhENIcht

zubEkommEN!«

umapplaus