ToUr-TippS miT Alex CejkA
| TRAINING
Tour-Tipp von peTer Karz
Diese trainings-tipps kommen direkt
von der tour – und ich bin sicher,
sie können auch ihr spiel verbessern!
VeräNDeruNg
ist immer
schwierig
e
ine Schwungveränderung ist immer
wieder eine Herausforderung für uns alle
– ganz unabhängig von der Spielstärke.
ob Tour-pro oder Amateur, Spieler oder Trai-
ner – alle sind frustriert, wenn die Bewegung
nicht so funktioniert, wie man es gerne hätte.
Sogar Tourspieler kämpfen immer wieder mit
diesem phänomen.
dER SCHWUNg IST FLIESSENd
Wo liegt das problem? Zum einem ist der
Schwung kein festes Gebilde. er verändert
sich immer wieder. Und leider bewegt er sich
meistens von einem extrem ins andere. Das
heißt: Falls der Ball mal tendenziell nach links
geflogen ist, wird sich nach korrektur und
genügend Training leise und schleichend ein
rechtsdrall entwickeln. Wenn dazwischen keine
erneute korrektur erfolgt.
Doch Training ist nur ein Teil des problems
bzw. der lösung. meine, zugegeben wenig mut
machende, Beobachtung ist: meistens steht
uns bei Bewegungsänderungen hauptsächlich
der eigene körper im Weg. Denn ganz grund-
los kommen die Defizite im Schwung ja nicht.
Besonders ausschlaggebend sind bei jedem
Spieler sowohl die Beweglichkeit in der Brust-
wirbelsäule als auch die Beweglichkeit der
Hüfte. Beide körperteile sind sehr wichtig, um
einen wiederholbaren und kraftvollen Schwung
zu erzeugen.
SPANNUNgSFELd ZWISCHEN
BRUST UNd HüFTE
Sicherlich kennen Sie das Thema nur zu gut:
eine schlechte Beweglichkeit der Brustwirbel-
säule verhindert, dass Sie ihre Schultern im
rückschwung gut drehen können, um dann
die Arme in der richtigen position zu halten.
erkennen lässt sich dies oft schon an einer
schlechten Ansprechposition: meistens etwas
gerundeter rücken, die Schultern fallen leicht
nach vorne.
Die Unbeweglichkeit in der Hüfte haben wir
leider unserem sitzenden Alltag zu verdanken:
Der mensch hat noch nie soviel Zeit im Sitzen
verbracht wie heute, Tendenz steigend! Die
Folge: Das Sitzen verursacht eine Verkürzung
des Hüftbeugers. Der Hüftbeuger ist ein zen-
traler muskel, der den oberschenkel mit dem
Becken und der unteren Wirbelsäule verbindet.
Seine Funktion ist, für Stabilität im rumpf zu
sorgen. Gleichzeitig ist er der Ausgangspunkt
aller rotations- und Schleuderbewegungen
des rumpfs.
Sie merken schon, die Hüftbeweglichkeit
ist eigentlich ein kapitel für sich, aber ich ver-
suche es auf den punkt zu bringen: eine
Schwungumstellung hängt also wesentlich auch
mit der Beweglichkeit der Hüfte zusammen.
Falls es ihnen trotz ausreichendem Training
immer noch schwerfällt, den körper in der
richtigen Abfolge zu bewegen oder mit dem
Schläger die richtige Schwungbahn einzu-
halten, testen Sie doch mal, wie beweglich Sie
in Hüfte und Schultern sind.
Nur mit einer beweglichen Hüfte und einer
freien Schulterbewegung kann ihnen die Ver-
änderung des Schwungs gelingen. Daher
würde ich ihnen empfehlen, diese beiden
körperteile etwas genauer unter die lupe zu
nehmen und mit den sicherlich bekannten,
einschlägigen Übungen zu trainieren; ent-
weder zu Hause oder auch im Fitness-Studio.
Danach gehen Sie frei und locker an die
Umstellung ihres Schwungs! ich wünsche
ihnen viel erfolg!
GT
PeTer KarZ
Jahrgang ’68, Fully
Qualified PGA
Professional mit
Stützpunkt im
Golfpark München-
Aschheim. Seit 1996
Trainer von
Alex Cejka.
www.peter-karz.deBEWEgLICHkEIT
Das „A“ und „O“
bei der Durch-
führung eines kraft-
vollen, dynamischen
Schwungs
Maximale Rotation der Schulter…
...wie auch der Hüfte sind
zwingend erforderlich
www.golftime.deGOLF TIME
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4-2016
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