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GOLF TIME

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4-2016

89

W

enn Sie den golfschwung wirklich verstehen wollen,

müssen Sie zunächst die Kollision zwischen Schläger

und ball verstehen. Im treffmoment sollte der

Schlägerkopf in richtung Ziel unterwegs sein, das

Schlägerblatt sollte im rechten Winkel zur Ziellinie sein und ab-hän-

gig vom Schläger (eisen oder Holz) sollte der Schläger den ball noch

in der abwärtsbewegung (eisen) bzw. am Umkehrpunkt bzw. kurz

danach (Hölzer) treffen. Je schneller sich dabei der Schläger-

kopf bewegt und je präziser der ball getroffen wird (in der Mitte

des Schlägerblatts), desto weiter fliegt der ball.

Das ist gar nicht so einfach, wie es sich anhört, bedankt man, dass

der Schläger bei der ausholbewegung einem pfad nach oben und

um den Körper herum und im Downswing (und Durchschwung)

einem ähnlichen pfad nach unten und um den Körper herum folgt.

Stellen Sie sich dafür vor, Sie stünden innerhalb eines großen

Kreises, der sich entsprechend geneigt hat, sodass der Schlägerkopf

auf der Kreislinie schwingt (s. foto).

graskonTakT

Wenn Sie sich um eine fixe achse inmitten dieses Kreises drehen,

so kann der Winkel, auf dem der Schläger zurück zum ball schwingt

durch die ballposition in relation zum Stand und die länge des

Schlägers kontrolliert werden. Normalerweise wird der ball mit

einem eisen kurz vor dem tiefsten punkt im Schwung getroffen; der

Driver trifft den ball kurz danach, wenn der Schläger bereits wieder

auf dem Weg nach oben ist.

Wir reden hier, unabhängig davon, ob der Schlägerkopf noch auf

dem Weg nach unten oder bereits wieder nach oben unterwegs

ist von einem Winkel um die vier bis fünf grad. Wenn Sie sich die

fotosequenz vom ballkontakt ansehen werden Sie erkennen, dass

die Sohle des Schlägerkopfs zuerst auf das gras und dann den ball

trifft. Und er ist auch nach dem treffmoment noch in Kontakt mit

dem gras.

Diesen Kontakt mit dem boden fürchten viele golfer. Sie versuchen

vor dem treffmoment jeglichen Kontakt mit der gras zu vermeiden,

da sie fürchten, sie könnten in den boden hacken. Das führt bewusst

oder unterbewusst dazu, dass diese golfer versuchen, den ball direkt

zu treffen und der Schlägerkopf somit anstelle eines flachen „U“s ein

steiles „V“ beschreibt.

Und genau das ist der grund dafür, dass diese golfer tatsächlich

häufig in den boden hacken – oder den ball toppen. Somit führt

dieser „plan“ dazu, dass aus angst exakt das eintritt, was befürchtet

wird. akzeptieren Sie den flachen Winkel im treffmoment als

physikalisches erfordernis und lernen Sie diesen mit einer soliden

technik zu kontrollieren. eine Kollision in einem flachen Winkel ist

zudem viel verzeihender als eine Kollision in einem steilen Winkel.

Wenn Sie sich das verdeutlichen und dementsprechend an Ihrer

technik arbeiten, wird das Spiel für Sie spürbar einfacher.

MEhr

Weitere tipps und alle bisherigen folgen von Jon taylor

finden Sie im Internet unter

www.golftime.de

in der rubrik

„Training“

. Wenn Sie sich unter

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