Schlofi Sorgenfri.
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Umgebung von Lyngby.
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penborg, Charlottenlund, Fortunen, Oidrup, das Dorf
Gjentofte, das BernstorffschloB, das Dorf Jågersborg, die
Guter Frederiksdal und Dronninggaard an dem herrhchen
Furesee, die Dorfer Bagsvård und das reizende Sollerod so-
wie das SchloB Sorgenfri (Sorgenfrei) einen Halbkreis von
Anmut und Schonheit um Lyngby herum. Das kleine
SchloB
Sorgenfri,
1705 von
Fr. Diennart
errichtet, 1743 von
L.
de Thura
erneuert, ist jetzt Sommerresidenz des Konigs
Christian X . und nicht zu besichtigen. Der
Park
des
Schlosses ist nur innerhalb einer gewissen Entfernung vom
SchloB zugånglich; an dem Lieblingsplatz der verstorbenen
Konigin Caroline Amalie steht ein von den Bewohnern des
Dorfes errichtetes
Denhmal,
eine Såule aus rotem Granit
mit dem Medaillon der Konigin, in Marmor von
Evens
ausgefiihrt.
In der Nåhe von Lyngby neben dem Sorgenfri-Park
das
Landwirtschaftliche Museum
und das
Freilichtmuseum
(Eintr. s. S. 38), die mit dem DånischenVolksmuseum (S. 131)
in Verbindung stehen.
'D as erstere enthålt eine liistorische Sammlung zur Veranschau-
lichung der Entwicklung der dånischen Landwirtschaft: Landwirt
schaftliche Geråte, Statistiken, Rentabilitåtsberechnungen, Modelle,
Dorfplåne usw. — Im Freilichtmuseum findet sich eine sehr interessante
Zusammenstellung von typisclien
alten Gehoften
aus verschiedenen
Landesteilen Danemarks und Sudschwedens, teilweise von sehr alter-
tiimlicher und eigenartiger Bauart, so z. B. ein uraltes
Rauchhaus
ohne
Schornstein, das Herdfeuer brennt auf dem Boden im ungeteilten Haus-
raum; ein
Wohnhaus
aus Fichtenbohlen; ein
Zwillingsgehoft
(Typus des
vierfliigeligen Bauernhofes); ein
Speicher
(sogenannter
Bur)
aus Fichten
bohlen mit Erddach (Typus eines mittelalterlichen Verteidigungshauses);
ein
Schifferhaus
von Fano; ein
Fischerhaus
von Agger (ohne Schorn-
stein); ein
Bauemhof
von Salling (Jiitland) mit eigentiimlicher Decken-
konstruktion; ein
Bauernhaus
von den Faroern; eine
Windmiihle
in ihrer
åltesten Form;
Wassermiihle
mit wagerechten Radem.
Umgebung von Lyngby.
F u B w an d eru n g von Lyngby nach der „Dånischen Schweiz":
Durch den
Sorgenfri-Park
folgt man dem schattigen Weg, der sich langs
des Miihlenbachs an den Waldabhangen hinschlångelt.
An vielen
Stellen, wo hiibsche Aussichten sind, findet man Bånke, auch eine frisch
rieselnde Quelle. Durch eine Tur im Gehege gelangt man auf den Weg
zur
Fuglevad-Molle
(Miihle) und weiter nach der
Tuchfabrik Brede.
Hier fiihrt der Weg durch den Hof nach dem Hauptgebåude, zu dem ein
pr&chtiger Garten gehort; man wendet sich
r.
und kommt iiber den
Bach, geht dann sofort
l.
auf einen schmalen FuBweg oder Steig, der
steil aufwarts sich durch Wald und Gebiisch hindurchzieht, und weiter
iiber das Feld, am H of
Egegaard
vortiber nach
Orholm
(von Lyngbv
1 St.)
Der beschriebene Weg ist malerisoh und viel besucht; ein anderer
ist bequemer und kiirzer: Statt beim Hauptgebåude In Brede
r.
zu




