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Umgebung von Kopenhagen und die dånischen Seebåder.

mit seinen eigentiimlichen und wechselnden Ausblicken. Am See das

groBe FideikommiBgut

Arresodal,

wo ein Brholungsheim fiir unbe-

mittelte Frauen errichtet ist. Unweit von Frederiksvark der hochste

Punkt der Gegend:

Maglehoj

(225 FuB hoch), von wo man bei ldarem

Wetter nordlich iiber das Kattegat bis nach dem schwedischen Gebirge

Kullen, ostlich iiber den Arreso bis nach Grib-Skov (Wald) und Fre-

deriksborg-Schlofi und siidlich iiber Roskilde-Fjord und Jågerspris mit

seinen Waldungen bis nach der Stadt Roskilde mit ihren Domtiirmen

sehen kann. Eine groBe Anzahl von

Hiinengråbern

(weiter nordlich)

weist darauf hin, daB das Land in alten Zeiten dicht bewohnt gewesen

ist. Jetzt deckt der Flugsand das friiher fruchtbare Land und macht

die interessante Tour nach dem etwas iiber dreiviertel Meile von

Frederiksvårk entfernten Birken- und Tannenwald

Tisvilde-Hegn

recht

anstrengend. Tisvilde-Hegn erstreckt sich bis an die Fischerdorfer

Tisvilde und Tisvlldeleje (EB. s. S. 139). —

Tisvilde Iiade-II.,

ca.

200 B., P. 9— 15 K ., Rest., Veranda, Bader, Ah., Tennis, Konzert,

Tanz, gut eingerichtet. —

Badepension Helene Kilde,

an einem groBen

Park gelegen, mit seit alters her beriihmter Heilquelle

St. Helenes Kilde

P. 10— 12 K .;

Pens. Strandgarten,

am Strand;

Pens. Julsgaard,

5 Min.

v. Strand, gr. Garten, geoffnet 1. Mai— 15. Okt., deutsch gespr.;

Badepens. Kildegaard,

P. 6— 9 K .;

Pens. Vesterpris; Pens. Marie

Larsen).

Zahlreiche schone Spaziergange. AuBerordentlich kraftige

Seebåder.

Von Frederiksvark aus geht die Bahn weiter iiber (27 km)

Melby,

Station fiir den kleinen Badeort

Liseleje

(

Badehotel

), und endet bei

(36 km)

Hundested

(

H . Hundested Kro,

P. 8— 10 K ., gzj.;

Strand­

borg),

Fischerdorf an der Mundung des Roskildefjords. Von Hundested

mit Motorboot (25 Min., 1 K .) nach dem gegeniiberliegenden

Rorvig

(Kro & Badehotel,

P. 8 K ., gzj. —

Pens. Landschoff,

am Hojsande,

P. 7 K ., Garten, gzj.), bei

Dybe So

gelegen.

Dicht bei Hillerod liegt das schone und pråchtige, im

SchloB-See erbaute SchloB

♦Frederiksborg.

Konig Chri­

stian IV. lieB das SchloB an Stelle des friiheren Schlosses

Hillerodsholm

errichten. In diesem alten SchloB oder, wie

man erzåhlt, in der Nåhe desselben auf dem Feld unter

freiem Himmel geboren (1577), hatte Christian IV. eine

solche Liebe fiir den Ort gewonnen, daB er 1602 beschloB,

eine pråchtige Burg an Stelle des Schlosses zu bauen. Seine

Hofleute witzelten iiber den Plan und nannten das ganze

Untemehmen eine Kinderlaune. Aber 1620 war der ganze

groBartige Plan nach Christians eigenen Zeichnungen aus-

gefiihrt. Von Frederiks II. SchloB sind nur die

zwei runden

Turme

mit demWahlspruch des Konigs:

„Meine Hoffnung zu

Gott allein“

und der Jahreszahl 1562 erhalten.

Das jetzige S°bloB besteht aus drei Hauptteilen, durch

Gråben voneinander getrennt. Im

Schlofihof

hat

Dr. Ja­

cobsen sen.

eine Bronzekopie des von den Schweden 1659

als Kriegsbeute fortgefiihrten

Springbrunnens

auf seine Ko­

sten aufstellen lassen. Der Springbrunnen ist tåglich einige