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Umgebung von Kopenhagen und die dånischen Seebdder.

Konig Waldemar IV. (

Atterdag

), 1340— 75, liebte dieses SchloB

und die Gegend so sehr, dafi er oft gesagt haben soli: „Wenn Gott mir

Gurre ewig gonnen wollte, wurde ich alle Anspriiche auf sein Himmel-

reich aufgeben.“ Volkssagen von Waldemar und seiner Geliebten

To­

velille

(Tåubchen) leben in der Gegend, und die Bewohner erzahlen, daB

der Konig oft um Mitternacht mit Gefolge iiber See nnd Wiesen jage.

Die U m gebung von Gurre ist — besonders im N. und W . — sehr

reizvoll. Die Endstation der Gribskovbahn (s. S. 139) und der Helsingor-

Hornbak-Gilleleje-Bahn (25 km), Gilleleje (

Gilleleje Badehotel,

104 B.

v. 2— 4 K ., F. 1

y4,

M. 3

y2,

A. 2

3 %, P. 7— 10 K ., WP. 14 K ., 10% Tg„

Rest., Café, Garten, Veranda, Terrasse, Seebader, Ah., gzj., deutsch

gespr. —

JPens. Strandbohus,

schone Lage;

Bellevue,

3 Min. v. Meer,

P. 7

— 7 V2

K., Garten, Bad, eigenes Badehaus, geoffnet 1. Mai— 1. Okt.;

Pens. Kattegat.

— Guter

Krug),

ein groBes Fischerdorf am

Kattegat,

ist ein ruhiges starkendes und sehr beliebtes Seebad mit kråftigen Bå-

dern. — An der nordlichsten Spitze Seelands Gilbjerghoved, in dessen

Nahe, auf einer Insel mitten in einem fast ausgetrockneten See, die

wenigen Uberreste des alten Schlosses

Soborg

(Seeburg) liegen.

Von Gilbjerghoved und Soborg in siidwestlicher Richtung iiber

das Fischerdorf

Tisvilde

(s. S. 140) und das Dorf

Tibirke

bis an den

schonen

Arre-See,

an dessen westlicher Seite auf dem Hohenzug, welcher

den See vom

Roskilde-Fjord

trennt, das schon gelegene Stådtchen

Fre-

deriksvårk

(s. S. 139). Die Tour nach

Tisvilde

und den Ruinen der

Soborg

l&Bt sich am besten von

Frederiksborg

(

Eillerod

) aus mit der

Qribskov-

Bahn

iiber Station

Helsinge

machen (s. S. 139).

Von

Gurre

fiikrt ein reizender FuBweg teils durch den

schonen

Danstrup-Hegn

(Wald) und teils am

Esromso

ent-

lang nach

SchloB Fredensborg (Friedensburg) und

Stadt Fredensborg

(

Jerbane-H. [Eisenbahnhotel

;

Fredensborg Hotelhjem],

in der Nåhe des

Bahnhofs u. Schlosses, 40 Z. v. 5 K. an, erstklassiges Rest., Bader [auch

Gliihlichtbadei], Zh., gzj.;

H. Store Kro,

in der Nåhe des Schlosses,

mit groBem alten Garten;'

H. Prinsen),

mit 1500 Einwohnern,

in einer der romantischsten Gegenden der Insel Seeland,

in der Nåhe des

Esromsees.

Das SchloB wurde 1720 von Frederik IV. erbaut, als

er mit der schwedischen Konigin Ulrika Eleonora Frieden

schloB — daher der Name und die eigentumliche Bauart.

Es ist im Stil eines Friedenstempels gebaut; die Bild-

såule der Friedensgottin ist auf dem SchloBhof errichtet.

Die Wånde der Halle sind mit groBen

Gemålden,

die sich auf

jenen FriedensschluB beziehen, geschmuckt; auch das Por-

fcråt Karls XII. befindet sich hier. Bemerkenswert der

Garten-

saal

und der

Kuppelsaal,

eine

Gemaldesammlung

namentlich

hollåndischer Kunst, und in den Gemåchern schone alte

Stuckarbeiten.

Herrliche Aussichten.

Der groBe

*P a rk ,

ursprunglich ein Stiick eingehegten

Waldes am Ufer des

Esromsees,

ist besonders schon durch

die måchtigen Buchen. Reizende Spazierwege und Alleen