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Umgebung von Kopenhagen und die dånischen Seebader.
2. Kopenhagen—Frederikssund.
EB. von Kopenhagen-Hauptbahnhof (III. 40x ; S. 22) iiber (4 km)
Valby
— 7 km
Vanlose
— 11 km
Husum
— 12 km
Herlov
— 18 km
Ballerup
— 21 km
Maalov
— 26 km
Vikso
— 34 km
Olstykke
—
nach (42km) Frederikssund, in knapp 1% St.; mehrmala tåglich.
Die Fahrt geht durch eine fruchtbare Ebene. Etwa
10 Min. nach Verlassen der Station
Olstykke
erblickt man den
schonen, mit Wåldern reich bekrånzten
Roskilde-Fjord,
einen weit ins Land einschneidenden Arm des
Kattegat,
und
erreicht bald darauf
Frederikssund
(H . Isefjord ,
an der Bahn, 29 B., Rest., Café,
Garten, Bader, Zh., Ah., gzj.;
H . F rederikssund; Jernbanepalåt
;
strandhotellet).
Durchschreitet man die lange StraBe, so
gelangt man nordl. von der Stadt an den
Fjord,
der
hier 750 m breit ist, und uber den die Pontonbriicke
Kronprins Frederiks-Bro
gespannt ist. Am jenseitigen,
von herrlichen Buchen bestandenen Ufer liegt der
Fdhr-
hof
des Gutes
Jågerspris. R.
von diesem Gehoft fiihrt
der Weg (wer nicht gut zu FuB ist, nehme in Frederiks
sund den Autobus) durch herrlichen Buchenwald und
weiter
l.
an waldigen Hohen vorbei,
Kignås
genannt, mit
schoner Aussicht, dann am Ufer des Fjords entlang in 1 St.
nach
Jågerspris.
Jågerspris
(
H otel Jaegerspris S lotskro,
gelobt)
wird schon
1318 als Konigshof genannt und hieB ehemals
Abrahamstrup.
Im Jahr 1673 schenkte Christian V. seinem Giinstling, dem
Oberjågermeister
Hahn,
das Gut, welches dann den Namen
Jågerspris
bekam. Das kleine, freundliche SchloB hat zwei
Stockwerke, zwei kleine Turme und einen Hauptturm. Hier
wohnten Konig Frederik VII. und seine Gemahlin, die
Gråfin Danner, mehrere Monate wåhrend des Sommers. Die
Zimmer, welche der Konig einst bewohnte, sind vollståndig
erhalten und bergen viele fur den Konig charakteristische
Dinge. (Fiihrung durch den SchloBverwalter. Trinkgeld.)
Im prachtvollen, dem SchloB gegeniiberliegenden *
Garten
die von der Gråfin errichtete
Marmorbuste
ihres koniglichen
Gemahls und in einem Grabgewolbe der
Sarkophag
mit
den Gebeinen der Gråfin Danner. An den Garten stoBt
ein
Hain,
der mit Denkmålern (von
Wiedewelt)
zur Ver-
herrlichung beriihmter Månner und Frauen aller Zeiten
geschmiickt ist, eine Art
Walhalla.
Die Gråfin Danner errichtete auf dem Gut Jagerspris eine Muster-
stiftung fiir verlassene Mådchen von 2— 16 Jahren, die sie in ihrem




