Previous Page  153 / 221 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 153 / 221 Next Page
Page Background

148

Umgebung von Kopenhagen und die dånischen Seebader.

2. Kopenhagen—Frederikssund.

EB. von Kopenhagen-Hauptbahnhof (III. 40x ; S. 22) iiber (4 km)

Valby

— 7 km

Vanlose

— 11 km

Husum

— 12 km

Herlov

— 18 km

Ballerup

— 21 km

Maalov

— 26 km

Vikso

— 34 km

Olstykke

nach (42km) Frederikssund, in knapp 1% St.; mehrmala tåglich.

Die Fahrt geht durch eine fruchtbare Ebene. Etwa

10 Min. nach Verlassen der Station

Olstykke

erblickt man den

schonen, mit Wåldern reich bekrånzten

Roskilde-Fjord,

einen weit ins Land einschneidenden Arm des

Kattegat,

und

erreicht bald darauf

Frederikssund

(H . Isefjord ,

an der Bahn, 29 B., Rest., Café,

Garten, Bader, Zh., Ah., gzj.;

H . F rederikssund; Jernbanepalåt

;

strandhotellet).

Durchschreitet man die lange StraBe, so

gelangt man nordl. von der Stadt an den

Fjord,

der

hier 750 m breit ist, und uber den die Pontonbriicke

Kronprins Frederiks-Bro

gespannt ist. Am jenseitigen,

von herrlichen Buchen bestandenen Ufer liegt der

Fdhr-

hof

des Gutes

Jågerspris. R.

von diesem Gehoft fiihrt

der Weg (wer nicht gut zu FuB ist, nehme in Frederiks­

sund den Autobus) durch herrlichen Buchenwald und

weiter

l.

an waldigen Hohen vorbei,

Kignås

genannt, mit

schoner Aussicht, dann am Ufer des Fjords entlang in 1 St.

nach

Jågerspris.

Jågerspris

(

H otel Jaegerspris S lotskro,

gelobt)

wird schon

1318 als Konigshof genannt und hieB ehemals

Abrahamstrup.

Im Jahr 1673 schenkte Christian V. seinem Giinstling, dem

Oberjågermeister

Hahn,

das Gut, welches dann den Namen

Jågerspris

bekam. Das kleine, freundliche SchloB hat zwei

Stockwerke, zwei kleine Turme und einen Hauptturm. Hier

wohnten Konig Frederik VII. und seine Gemahlin, die

Gråfin Danner, mehrere Monate wåhrend des Sommers. Die

Zimmer, welche der Konig einst bewohnte, sind vollståndig

erhalten und bergen viele fur den Konig charakteristische

Dinge. (Fiihrung durch den SchloBverwalter. Trinkgeld.)

Im prachtvollen, dem SchloB gegeniiberliegenden *

Garten

die von der Gråfin errichtete

Marmorbuste

ihres koniglichen

Gemahls und in einem Grabgewolbe der

Sarkophag

mit

den Gebeinen der Gråfin Danner. An den Garten stoBt

ein

Hain,

der mit Denkmålern (von

Wiedewelt)

zur Ver-

herrlichung beriihmter Månner und Frauen aller Zeiten

geschmiickt ist, eine Art

Walhalla.

Die Gråfin Danner errichtete auf dem Gut Jagerspris eine Muster-

stiftung fiir verlassene Mådchen von 2— 16 Jahren, die sie in ihrem