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Park Fredensborg.

Esrom.

147

bieten herrliche Aussicht nach dem Esromso, vom groBen

Grib-Skov

(Wald) mit den

Kongens-Bdge

(Buchen des

Konigs) und lieblichen Gefilden eingerahmt. Neben dem

SchloB, an dessen Gartentreppe die

Bronzebusten

des Konigs-

paares Christians IX. und Louisens (

Nielsine Pedersen)

aufgestellt worden sind, liegt der Marmorgarten, auch der

Konigingarten

genannt, im Stil eines italienischen Villen-

gartens. Vor dem SchloB zwei groBe

Marmordenkmaler:

Dånemark und Norwegen (

Wiedewelt).

Das SchloB sowie der Marmorgarten sind Touristen zugånglich,

wenn der H of nicht anwesend ist, der Park jederzeit. Meldung beim

Schlofiassistenten im Pavillon im SchloBhof links.

Eine besondere Abteilung des wunderbar schonen Parks

bildet Nordmandsdalen (

Nordmannstal;

vom SchloB

l.

die

erste Allee); es ist ein Denkmal der gewesenen GroBe Dåne

marks. Långs seiner Terrassen stehen

69 lebensgrofie Figuren,

welche die Nationaltracht und Beschåftigung der Bewohner

der verschiedenen Gegenden Norwegens, Islands und der

Får-Oerne (Inseln) darstellen.

Durch den Park fuhren schone Alleen — die A llee

der Seufzer und die lange Allee, welche vom SchloB

bis zur

Konigsbriicke

den ganzen Park durchschneidet —

nach dem Esromsee (7% km lang und % km breit) und um

diesen schonen See herum. Besonders abends ist die Aus­

sicht von der Konigsbriicke iiber den waldumkrånzten See

herrlich.

Am nordl. Ende des Esromsees liegt Esrom, friiher ein

ausgedehntes Bernhardinerldoster, im 12. Jahrh. erbaut;

einige tlberreste wurden in jiingster Zeit ausgegraben und

einige Teile sind erhalten, z. B. die friihere

Amtsstube,

jetzt

Postamt. t)ber dem Haupttor des Klosters war die In-

schrift E. S. Rom., d. h.

Ecclesia Sancta Romana

(die heilige

romische Kirche), angebracht, daher der Name der kleinen

Stadt und des Sees. — Im Westen des Esromsees der

Grib-Skov.

(Grib-Skov-Bahn s. S. 139.)

V on F re d e n sb org n ach (10 km) H ille r o d und F re d e rik s­

borg gelangt man durch schone Wålder mit der

Eisenbahn,

mit

Autobus,

zu

Wagen,

oder — sehr empfehlenswert! —

zu Fu/3.

Der Weg geht erst

l&ngs des

Esromsees,

dann durch herrliche, kiihle Buchenwaldungen.

Parallel der Chaussee fuhren durch den Wald schattige, breite FuBwege.

Kurz vor dem etwas auBerhalb

HiUerod

gelegenen

Frederiksborg

schwenkt

man nach links von der Chaussee ab, kommt dann durch den schonsten

Teil des hochgelegenen

Schlofiparkes

und sieht vor sich das SchloB

Frederikiborg

(

b

.

S. 140).

10*