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Hillerod.

139

Autoomnibusse verkehren tåglich nach allen umliegenden Orten,

wie z. B.

Helsingor, Slangerup, Esrom

usw.

Hillerod,

das sich rund um den

Schlofisee

herumzieht,

zåhlt 8000 Einwohner. An der Ostseite des Marktes fiihrt

eine Treppe zum

Rathaus;

der Markt geht bergab bis an

den SchloBsee, hier ist eine von

Bissen jun.

modellierte und

in Erz gegossene

Statue Konig Frederiks VII.

errichtet. Die

Aussicht oben vomMarkt iiber denSee mit SchloB undSchloB-

garten als Hintergrund ist prachtvoll. Jeden Nachmittag

in der Sommersaison Motorbootfahrt auf dem SchloBsee vom

Markt

(r.

neben der Konigsstatue) bis zum SchloBgarten

(25 Ore). — An der Ecke von Helsingorgade und Koben-

havnsvej das

Nordsjållandsk Volksmuseum,

in einem kleinen

Bauernhof untergebracht. Geoffn. tåglich von Mai bis

15. Sept. 14—17 Uhr, 35 Ore.

V on H ille ro d gehen zwei Privatbahnen aus: A.

Die Gribskov-

banen

nach dem herrlichen Buchenwald Grib-Skov, den sie in einer Lange

von drei dånischen Meilen (etwa 22 km) durchlåuffc; die Bahn fiihrt

iiber (11 km)

Kagerup

nach dem Badeort (26 km)

Gilleleje

(s. S. 146)

am

Kattegat.

—- Z w eig b a h n von

Kagerup

nach

Helsinge

und (25 km

[von Kopenh.])

Tisvildeleje

(S. 140). — Besonders anziehend auf dieser

Tour — die nur bei långerem Verweilen in Hillerod zu empfehlen ist —

sind die von hohen, måchtigen Buchen bestandenen Ufer des

Gribso

(Station Gribso 7 km v. Hillerod;

Restaurant,

auch Boote sind dort zu

haben). Von Gribso aus reizende Spazierwege. Man geht

l.

vom Pavillon,

dem Weg durcli den Wald folgend, bis an die HauptlandstraBe; hier

r.,

bis man zur rechten Hand einen offenen Platz mit einem kleinen, roten

Haus sieht; nahebei iiberschreitet man das Gangbrett

r.

und steht auf

der anderen Seite des Grabens am Eingang eines alten, vorziiglich erhal-

tenen

Hilnengrabes.

— Man geht die LandstraCe wieder zuriick, biegt

beim Wegweiser „Til Fruebjerg" r. ab und folgt nun dem Weg bergauf,

bergab durch den Wald, bis man die groBte Anhohe Fruebjerg (Frauen-

berg) erreicht, von deren Gipfel man eine herrliche Fernsicht nach Fre­

deriksborg, auf Wålder, Dorfer und den groBen Arreso hat. Bei hellem

Wetter kann man von hier iiber 20 Kirchtiirme zåhlen. Von Fruebjerg

geht man in etwa 1 Stunde nach Frederiksborg.

B.

Die zweite

Privatbahn

fiihrt von Hillerod iiber die in einer typisch

dånischen Landschaft liegenden Stationen

Frerslev, Harlose, Borup,

Sk&vinge, Grimstrup, Olsted

und

Kregome

in ca. einer Stunde nach der

23 km entfemten, am

Roskilde-Fjord

nordlich von

Frederikssund

hiibsch

gelegenen kleinen Stadt Frederiksvfirk (

H otel F rederiksvårk,

20 Z. v.

S '/jK . an;

H . ArresO,

22 Z. v. 2

V2 K.

an, P. v. 8 K. an, gzj.;

E isenbahnrestaurant,

gute Verpflegung. —

Pens. Granhoj,

geoffnet

1

.

Mai—

1

.

Okt., deutsch gespr. — A u sk u n ft:

Frederiksvårk Tu­

ristforening).

Die rings von Wald umgebene Stadt liegt auf dem

Hohenzug, der den

Arreso

(den groBten See auf Seeland) vom

Roskilde-Fjord

trennt, neben dem

Arresdkanal.

Hier liegt die Pulver-

fabrik des dånischen Staates und die groBe Anker-Heegaardsche Eisen-

warenfabrik. Schone schattige Spazierwege mit herrlichen Aussichte-

punkten (besonders schSn ist die Aussicht vom

norwegischen Hilgel)

fiihren in verschiedenen Bichtungen durch den Wald nach dem

Arres6