Hillerod.
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Autoomnibusse verkehren tåglich nach allen umliegenden Orten,
wie z. B.
Helsingor, Slangerup, Esrom
usw.
Hillerod,
das sich rund um den
Schlofisee
herumzieht,
zåhlt 8000 Einwohner. An der Ostseite des Marktes fiihrt
eine Treppe zum
Rathaus;
der Markt geht bergab bis an
den SchloBsee, hier ist eine von
Bissen jun.
modellierte und
in Erz gegossene
Statue Konig Frederiks VII.
errichtet. Die
Aussicht oben vomMarkt iiber denSee mit SchloB undSchloB-
garten als Hintergrund ist prachtvoll. Jeden Nachmittag
in der Sommersaison Motorbootfahrt auf dem SchloBsee vom
Markt
(r.
neben der Konigsstatue) bis zum SchloBgarten
(25 Ore). — An der Ecke von Helsingorgade und Koben-
havnsvej das
Nordsjållandsk Volksmuseum,
in einem kleinen
Bauernhof untergebracht. Geoffn. tåglich von Mai bis
15. Sept. 14—17 Uhr, 35 Ore.
V on H ille ro d gehen zwei Privatbahnen aus: A.
Die Gribskov-
banen
nach dem herrlichen Buchenwald Grib-Skov, den sie in einer Lange
von drei dånischen Meilen (etwa 22 km) durchlåuffc; die Bahn fiihrt
iiber (11 km)
Kagerup
nach dem Badeort (26 km)
Gilleleje
(s. S. 146)
am
Kattegat.
—- Z w eig b a h n von
Kagerup
nach
Helsinge
und (25 km
[von Kopenh.])
Tisvildeleje
(S. 140). — Besonders anziehend auf dieser
Tour — die nur bei långerem Verweilen in Hillerod zu empfehlen ist —
sind die von hohen, måchtigen Buchen bestandenen Ufer des
Gribso
(Station Gribso 7 km v. Hillerod;
Restaurant,
auch Boote sind dort zu
haben). Von Gribso aus reizende Spazierwege. Man geht
l.
vom Pavillon,
dem Weg durcli den Wald folgend, bis an die HauptlandstraBe; hier
r.,
bis man zur rechten Hand einen offenen Platz mit einem kleinen, roten
Haus sieht; nahebei iiberschreitet man das Gangbrett
r.
und steht auf
der anderen Seite des Grabens am Eingang eines alten, vorziiglich erhal-
tenen
Hilnengrabes.
— Man geht die LandstraCe wieder zuriick, biegt
beim Wegweiser „Til Fruebjerg" r. ab und folgt nun dem Weg bergauf,
bergab durch den Wald, bis man die groBte Anhohe Fruebjerg (Frauen-
berg) erreicht, von deren Gipfel man eine herrliche Fernsicht nach Fre
deriksborg, auf Wålder, Dorfer und den groBen Arreso hat. Bei hellem
Wetter kann man von hier iiber 20 Kirchtiirme zåhlen. Von Fruebjerg
geht man in etwa 1 Stunde nach Frederiksborg.
B.
Die zweite
Privatbahn
fiihrt von Hillerod iiber die in einer typisch
dånischen Landschaft liegenden Stationen
Frerslev, Harlose, Borup,
Sk&vinge, Grimstrup, Olsted
und
Kregome
in ca. einer Stunde nach der
23 km entfemten, am
Roskilde-Fjord
nordlich von
Frederikssund
hiibsch
gelegenen kleinen Stadt Frederiksvfirk (
H otel F rederiksvårk,
20 Z. v.
S '/jK . an;
H . ArresO,
22 Z. v. 2
V2 K.
an, P. v. 8 K. an, gzj.;
E isenbahnrestaurant,
gute Verpflegung. —
Pens. Granhoj,
geoffnet
1
.
Mai—
1
.
Okt., deutsch gespr. — A u sk u n ft:
Frederiksvårk Tu
ristforening).
Die rings von Wald umgebene Stadt liegt auf dem
Hohenzug, der den
Arreso
(den groBten See auf Seeland) vom
Roskilde-Fjord
trennt, neben dem
Arresdkanal.
Hier liegt die Pulver-
fabrik des dånischen Staates und die groBe Anker-Heegaardsche Eisen-
warenfabrik. Schone schattige Spazierwege mit herrlichen Aussichte-
punkten (besonders schSn ist die Aussicht vom
norwegischen Hilgel)
fiihren in verschiedenen Bichtungen durch den Wald nach dem
Arres6




