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b)

Zw eiter R iickweg: Dicht bei der Zitadelle (S. 5

erhebt sich terrassenformig die Gefions-Fontåne, von

Bundgaard.

Sie springt den ganzen Tag, aber nur einige

Stunden mit voller Kraft.

Die Sage erzahlt: Das Asaweib

Gefion

erhielt von Konig

Gylfe

in

Schweden die Ertaubnis, ein so groBes Stiick Land besitzen zu diirfen,

als sie mit vier Stieren von Schweden abplliigen konne, und da pfliigte

sie mit ihren vier in Stiere verwandelten Briidern die Insel

Seeland

(,,Gefionsinsel“ ) ab; die Pflugfurche bildete den

Oresund.

L.

von der Fontåne liegt die kleine englische

St. Albans-

lcirche

(II. 56 y), hart am Kastellgraben, welcher hier einen

kleinen See bildet; an dessen gegeniiberliegendem Ufer, wo

der Fahrweg nach Langelinie mit dem La igelinie-Pa-

villon sich hinschlångelt, Bronzestatue,

Die Walkiire,

von

Sinding.

Von der St. Albanskirche gelangt man

l.

nach dem

Toldbodplads

und

Zollamt

mit groBartigen Packhåusern.

Der Platz ist von einem Gitter umgeben, mit prachtvollem

Einfahrtstor (Statuen von Merkur und Neptun); in dem

hubschen, von Dahlerup erbauten nordlichen Gebåude be-

finden sich die

Hafenwache,

das

Telegrafenbiiro

und eine

Telefonstation.

Die Flaadestation und Orlogswerft (III. 57k), den Zollgebauden

gegeniiber auf mehreren Inseln vor Amager,

Holmen

benannt, umfaBt

alles, was zum Schiffbau, zur Ausriistung und Verproviantierung der

Flotte gehort. Besuch sehr interessant, aber nur mit schriftlicher Er-

laubnis des Marineministers gestattet oder bei Gelegenheit eines Stapel-

laufes. — Auf der Insel „Refshaleoen" (II. 611), dicht neben der

konigl. Werft, erhebt sich die bedeutendeScfii/Zswer/t der Aktiengesellschaft

Burmeister

&

Wain. Hier wurden die ersten Dieselmotorscliiffe gebaut;

hier befindet sich auch ein

schwimmendes Dock,

das die groBten Aus-

wandererdampfer einnehmen kann.

Vom Toldbodplads gelangt man durch die P rom enade

G ronn ingen iiber dieStraBeToldbodvejen in die Am a lie-

gade.

L.

die Zollgebåude (

Toldboden).

Die im Burgstil er­

bauten groBen Gebåude sind Freilager, welche vermietet

werden.

R.

liegt das groBe ehemalige

Frederikshospital

mit

dem

Kunstindustriemuseum

(s. S. 129). Weiterhin in der

Amaliegade die

Amalienborg (III.5 3 f; Eintr.S.42), dieurspriinglichfi

adelige Familien vom Direktor der Kunstakademie

Eigtved

(1701— 1754) erbaut, spåter Staatseigentum wurde. Nach

dem Brand der Christiansborg 1794 zog der Hof hierher.

Die beiden Palais, welche durch die Kolonnade verbunden