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Drei Wanderungen durch Kopenhagen.
Saabye) und (bei der Bredgade)
Niels V. Gade
(stehend,
von Bissen jun.).
Die Bredgade fiihrt zuriick zum Ausgangspunkt, dem
Kongens Nytorv.
2. Rathaus— Slotsholm— Kristianshavn.
G eh zeit 2 St.
Vom Kongen s N y to rv (III.5 0m ; s. S.47) geht man
r.
in
die O stergade (III. 4 8 o), die lebhafteste Verkehrsader und
vornehmste GeschåftsstraBe der Stadt. Die zweite Neben-
straBe
r.,
Kristen Bernikovsgade, fiihrt in das neue soge-
nannte
City-Quarlier,
die zweite StraBe
l.
nach dem N ik o la i-
p la tz (III. 48o), mit dem schonen, in seiner urspriinglichen
Form wiederhergestellten
Nikolai turm,
der der Stadt von
dem Liebhaber und Forderer der Kunst, Brauer Dr. Carl
Jacobsen (s. a. S. 75), geschenkt wurde.
Kehrt man durch die Admiralgade zur Ostergade zu-
riick, so hat man gerade gegeniiber das Marmorgebåude
des
Illumschen Warenhauses.
Am Ende der Ostergade, auf
Amagertorv (III. 46p), ein eigentiimlicher Brunnen, im
Volksmunde
,,Storke-Springvandet“
(der Storch-Springbrun-
nen) genannt.
L.
erstreckt sich der Hojbroplads bis an den Slotsholms-
(SchloBinsel-)Kanal;
l.
neben der
Hojbro
(Briicke) die Ab-
fahrt-Station der
Motorboot-Fahrten
durch den Hafen (s.
S. 32). Auf dem Platz die kolossale, von Bissen jun. mo-
dellierte und in Erz gegossene
Reiterstatue
des Grunders von
Kopenhagen, des Erzbischofs und Kriegers
Absalon
(1128
bis 1201). Am Kanal entlang
(r.)
låuft „G amm el S trand “
(III. 46r), wo tåglich vormittags Fischmarkt abgehalten
wird. In den alten Håusern befinden sich mehrere vor-
treffliche Fischrestaurants, unter welchen „
Krog's Fisch-
restaurant
“ (Nr. 38) beriihmt ist.
Die HyskenstraBe fiihrt zuriick zum Amagertorv und
gleich auf die
Helligaandskirke
(Heilige Geist-Kirche, III.
47 o; Eintr. s. S. 41) zu, eine der åltesten Kirchen der Stadt.
Das Heiligegeist-Haus, ein Spital fiir Arme und Kranke,
wurde um 1296 von einer geistlichen Briiderschaft gegriin-
det, unter Christian I. in ein Kloster umgewandelt, zu
welchem auch die Kirche gehorte. Die Entstehungszeit der
letzteren ist unbekannt, genannt wird sie zuerst im 15. Jahrh.




