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Drei Wanderungen durch Kopenhagen.

allegorische Frauenfiguren mit dem Reichs-Wappenschild

und dem der Stadt Kopenhagen) tragt, dariiber

zwei ver

-

goldete Bronzepferde

(Kopien der beriihmten venezianischen

Pferdestatuen) und eine

Stufen-Pyramide

mit

einer ver-

goldeten Athenestatue.

Zwischen Niels Brocksgade und Soldenfeldtsgade das

neue

Hauptpolizeigebåude (Politigaarden),

1920— 24 von

Prof. Hack Kampmann errichtet.

Der Glyptothek gegeniiber liegt das Gebåude der

Konigl.

Dånischen Gesellschaft der Wissenschaften.

Durch die Ny

Vester Gade in die StraBe Frederiksholms Kanal;

l.

das

♦ Prinsens Palais

(III. 45u), das die groBen Sammlungen

des

National-Museums

enthålt. (Eintr. s. S. 39; Inneres

s. S. 118.)

Uber die

Marmorbro

(Briicke) und durch den SchloB-

hof von Christiansborg Slot (s. S. 69) gelangt man auf

den SchloBplatz.

R.

zur

Borse (III.

491; Eintr. siehe

S. 43). Der Bau, einer der schonsten der Stadt, wurde von

Christian

IV .

1619— 1640 errichtet. Uber dem Gebåude

erhebt sich in der Mitte ein

Turm,

der aus vier Drachen

gebildet wird.

i?, von der Borse das

Ministerialgebåude,

1715— 21 von

Frederik IV. gebaut, auch Kanzleigebåude genannt. Es

enthålt die Buros såmtlicher Ministerien, auBer denen des

Kultus-, Handels- und Auswårtigen Ministeriums.

Durch die schone, breite StraBe S lotsholm sgade und

iiber die eiserne Klappbriicke

Knippelsbro

(III. 51 u) zum

Stadtteil

Kristianshavn.

Dieser Stadtteil, streng symmetrisch

angelegt, hat sich sein eigenartiges historisches Gepråge

bewahrt in einer Anzahl alter Håuser und malerischer

Plåtze. Der Torvegade (III. 51 w) nach bis zur Strand­

gade; hier

r.

am Ende der Strandgade die

Kristianskirke,

nach den Zeichnungen des Nikolai Eigtved in den Jahren

1755— 59 erbaut, bis 1889 deutsche Militårkirche. In der

Krypta zahlreiche Gråber deutscher Adelsfamilien aus dem

18. Jahrh.

Verfolgt man die Torvegade und iiberschreitet die

Bornehusbriicke, so steht man an der

Strafanstalt

(Frauen-

gefångnis) auf K ristian sh a vn s Torv (Markt; III. 53y).

Wo die Torvegade in den breiten Amagerboulevard iiber-

geht, sind auf beiden Seiten Reste der alten Befestigungs-