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jDrei Wanderungen durch Kopenhagen.
Die nåchste' rechte SeitenstraBe von Holmenskanal, die
Havnegade, fiihrt zu dem belebten
Hajen,
wo die Dampf-
schiffe nach Helsingor, Malmo und England landen.
Weiter hinauf im Holmenskanal
r.
das Gebåude der
Nationalbank
(III. 50 s), 1866 von Prof. Herholdt erbaut.
Mitten in der StraBe die von Prof. Th. Stein modellierte
Bronzestatue des Seehelden Niels Juel
; zu ihrer Herstellung
wurden 14000 Pfund Metall von den aufgefischten Ka
nonen des Linienschiffs ,,Dannebrog“ verwendet, vgl. S. 52.
R.,
an der Ecke der Niels Juelsgade, zum
Hotel
Kongen af Danmark,
dessen Wiener Café im unteren
Stockwerk mit fiinf
Olgemålden
von Eckard geschmiickt ist.
Gegeniiber,
l.
(Nr. 12), das groBe Gebåude der
Landmands
bank,
1735— 99 von Harsdorff erbaut.
L.,
an der Ecke der
Holbergsgade, erhebt sich das monumentale Gebåude der
Versicherungsgesellschaft Hafnia, r.
das pråchtige Kontor-
gebåude der
Ostasiatischen Kompagnie.
Am Konigl. Theater
(s. S. 35) voriiber gelangt man zuriick zum Ausgangspunkt,
dem Kongens Nytorv.
3. Universitåt— Frauenkirche— Christiansborg.
G eh zeit 1
Yi
St.
Vom K on gen s N y to r v (III. 5 0m ; s. S. 47) durch
die Ostergade bis Amagertorv mit Fontåne s. S. 58.
R.
in die Ko bmag
e r
g ad e , eine der lebhaftesten und åltesten
GeschåftsstraBen. An der ersten StraBenecke
l.,
Valkendorfs-
gade, die
Post (Postgaarden),
1670 erbaut, daneben
das
Telegrafenamt.
Durch Lovstråde nach Graabrodretorv mit einer kleinen
Gartenanlage,
wo fruher ein „Kloster der grauen Briider“
lag. Der kleine Platz mit seinen alten in bunten Farben
gehaltenen Hausfassaden ist ein Rest aus friiheren Zeiten.
Weiter durch Kejsergade, Lille- und Store Kannikestråde,
ein altes
Studentenviertel
mit verschiedenen Kollegien. In
der Mitte der Store Kannikestråde
l.
der schone alte
Admiral
Gjeddes Gaard
(mit gutem Rest.), der dem Journalisten.
Verein gehort. Die StraBe fiihrt zuriick zur Kobmagergade-
Unter den Båumen des
Trinitatiskirchhofes
die Gråber
der Dichter
Johan Herman Wessel
und
Johannes Ewald,
1879 mit einem
Denkmal
(von O. Evens) geschmiickt.




