Kasino-Teater.
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Herr Zebaoth-Kirche.
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sind,
r.
Christians IX .,
I.
Christians V II. Palais, werden
nicht bewohnt, ersteres steht unberiihrt seit dem Tod
Christians IX ., letzteres wird nur bei groBen Empfången
und Feierlichkeiten benutzt; das dritte Palais
r.
wird als
Winterresidenz benutzt, das vierte Palais
l.
wird vom
jetzigen Konig Christian X . bewohnt. Alle vier Palais sind
gleichartig (Rokokostil) gebaut und umgeben den Am a lien -
borg-P lad s, in dessen Mitte die herrliche
Reiterstatue
Frederiks V
., vom franzosischen Bildhauer Saly modelliert,
1771 errichtet wurde.
Eine hiibsche, aus Holz 1794 von Harsdorff erbaute
Kolonnade,
welche als Tor dient, fiihrt weiter in die Amalie-
gade. Auf der
l.
Seite das
Gelbe Palais
(Nr. 18), 1764 von
Jardin
erbaut, Wohnliaus des Admirals Prinz Valdemar;
etwas weiter, auf der gleichen Seite, das
Kasino-Teater
(III.
54 i; s. a. S. 35), 1846 nach den Planen von
Georg Carstensen,
dem Grunder des
Tivoli,
erbaut. Bekannt ist das Theater
durch die hier im Mårz 1848 abgehaltenen, fiir Danemarks
Zukunft so folgenschweren politischen Versammlungen.
Man folgt der Amaliegade bis zu Ende und geht dann
die Allee St. Anna Plads (III. 52 k)
l.
entlang bis zum
Inneren Hafen
(III. 51 1), wo die den Verkehr mit den Kusten*
stådten Danemarks vermittelnden Dampfschiffe anlegen,
welche der „Vereinigten Dampfschiffsgesellschaft" gehoren.
L.,
Ecke Kvasthusgade, ein groBer Gebåudekomplex, fiir
die „Vereinigte Dampfschiffahrtsgesellschaft” errichtet.
Kehrt man denselben Weg zuriick, so ist an der Ecke
der ersten StraBe
r.,
der Ny Toldbodgade, ein groBes, im
Renaissancestil aufgefiihrtes Gebåude beachtenswert: die
friihere
Brocksche Handelsschule,
jetzt
Navigationsschule.
Weiterhin
l.
die
Herr Zebaoths Kirke
(III. 51 i; Eintr. s. S. 41), auch
Garnisonkirche
genannt; sie ist eine Kreuzkirche, 44 m lang
und 28 m breit, und wurde unter Frederik IV. 1706 nach
Planen von
Dominico Pelli
aufgefiihrt. In der Kirchen-
mauer eine
Bronzetafel
zur Erinnerung an die Maler
Eckers-
berg
und
Lundbye,
die auf dem anstoBenden Friedhof be-
graben liegen. Schråg gegeniiber der Kirche ein pråchtiges
weiBes
Palais,
Geschåftshaus der ^Dånischen Petroleum-
A.-G .“ . In der Anlage (dem Palais gegeniiber) Statuen der
dånischen Komponisten
J. P. E. Hartmann
(sitzend, von




