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Die grössten Minister, Baronen und Grafen,

J a P r in z e n ! waren einst meine Sklaven,

Bewundernd der lieblichen Stimme Schall,

Gar oft verglichend der Nachtigall.

Doch nimmer rührte mich Schmeicheley,

S tets blieb ich dir — und dem Freunde treu —

Mein Füh rer und Freund auf der Lebensreise,

Der Friedrich E rn st, genannt der W eise; —

Ihm tönte mein seelenvollster Gesang,

Des Herzens innigst begeisterter D a n k ! —

Die Zeit ist verschwunden! Der theure Mann

Sieht leider mich je tz t mit Verachtung an.

Ach, Alles ist j a hienieden vergänglich!

Die Jugend und Schönheit wird alt und kränklich;

Nun klappert mein schwaches, mein dürres Gebein,

(Erbarmen möcht’ es den härtesten S t e i n !)

Die Ftisse können nicht steh’n , nicht schreiten,

Die Stimme hallt aus erschlaften Saiten,

Nicht Nachtigall mehr, — kaum kreischende

W a c h t e l ;

Kurzum, ich bin eine alte Schachtel,

Verhöhnt, verschmäht, verachtet, verhasst,

Schier ist das Leben mir zur Last. —

So eil ich denn mit raschem Schritte

Zum wicht’ger Inhalt meiner Bitte:

Dem treuen Diener wird oft zum Lohn

Auf Lebenszeit eine gute P e n s io n ! —

«Da haben wir’s! das verdamte Geld!

Ich wollt’, ich wär’ erst aus der W e lt!