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GOLF TIME
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1-2018
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SOCIETY
Ein Familien-
Treffen
D
as Schaulaufen auf einem der atem-
beraubendsten Plätze des Landes
hat Tradition. Beim AT&T Pebble
Beach ProAm schlagen die besten PGA-
Tour-Pros gemeinsam mit prominenten
Amateuren ab. Darunter ehemalige und
aktive Stars anderer Sportarten, aber auch
Schauspieler, Künstler, Medienleute oder
Top-Manager.
Die wohl hübscheste Begleitung hatte
Farmers Insurance-Sieger
Gary Woodland
an seiner Seite: Model
Kelly Rohrbach
. Sie
war Mitte Januar bereits an der Seite von
Jordan Spieth
beim ProAm auf Hawaii
aktiv. Aber auch Ex-US-Außenministerin
Condeleezza Rice
machte eine gute Figur an
der Seite von
Jason Bohn
. Zum klassischen
Familientreffen avancierte das Pebble Beach
ProAm mit
Wayne Gretzky
, seiner Tochter
Paulina
und Schwiegersohn
Dustin Johnson
oder
Rory McIlroy
mit Vater
Gerry
.
Den absoluten Vogel schoss
Ted Potter Jr.
mit Film-Größe
Clint Eastwood
und Enter-
tainer
Larry Fitzgerald
ab: Ted siegte nicht
nur imProAm– er holte sichmit drei Schlägen
Vorsprung auch den Turnier-Sieg (Sieger-
scheck 1,5 Mio. Dollar). Übrigens erst sein
zweiter (nach 2012) auf der PGA Tour. Mit
Alex Cejka
und
Stephan Jäger
waren auch
zwei Deutsche am Start.
GT
IMPRESSIONEN
Paulina Gretzky, Dustin
Johnson, Schwiegervater Wayne Gretzky,
Selfie mit Bill Murray, Model Kelly Rohrbach
TRAUMLAGE
Pebble Beach mit Condoleezza
Rice, Siegerflight mit Clint Eastwood, Jim
Nantz, Ted Potter Jr. und Larry Fitzgerald
WINDIGER AUFTAKT
GASTKOMMENTAR
Caroline Masson über
ihren stürmischen Start ins neue Jahr.
Etwas verspätet wünsche ich euch noch
ein „frohes neues Golfjahr“ und viele
schöne Golf-Momente 2018!
Nach sechs Wochen Golfpause und
dreiwöchiger Vorbereitung hat die Saison
für mich bereits wieder begonnen. Mitte
Januar startete die LPGA Tour auf den
Bahamas. Für mich war das eine gute
Gelegenheit zu sehen, wo mein Spiel steht.
Nachdem wir in den vergangenen
Jahren auf den Bahamas wettertechnisch
einiges mitgemacht haben, hat der Wind
diesmal allem noch die Krone aufgesetzt:
Bälle bewegten sich auf den Grüns und
wurden an einigen Abschlägen sogar vom
Tee geweht. Keine guten Voraussetzungen
für ein Golfturnier.
Ich hatte das „Vergnügen“, am Freitag
drei Löcher zu spielen, bevor der Tag
wegen unspielbarer Bedingungen abge-
brochen wurde. Am Samstagmorgen bot
sich dann ein ähnliches Bild, als nach
wiederholtem Warmschlagen um 7 Uhr
morgens erneut unterbrochen werden
musste.
Da fragt man sich dann schon, warum
man nicht einfach noch eine Trainings-
woche eingelegt hat... Der Wind nimmt
nämlich mächtig Einfluss auf den Golf-
schwung und man verliert schnell ein
Gefühl für die Dinge, an denen man in
den Wochen zuvor hart gearbeitet hat.
In meinem Fall hat mein Schwung
den schwierigen Bedingungen ganz
gut standgehalten, was eine schöne
Bestätigung meiner Arbeit in der Vor-
bereitung war! Mit einem geteilten
11. Platz war ich auf jeden Fall zufrieden
und ich freue mich, die Saison mit
Turnieren in Australien, Thailand and
Singapur nun so richtig starten zu lassen.
Dann hoffentlich unter etwas leichteren
Bedingungen!
Eure
CAROLINE MASSON
LPGA Tour Proette




