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90

GOLF TIME

|

1-2018

www.golftime.de

TRAINING |

ZAUS & ZILL

B

reak 80 Teil 2 war das Thema eines

unserer letzten Artikel, der sich mit

sechs ausgesuchten GOLF TIME-

Lesern zu einem lebendigen Pilot-

projekt entwickelt hat. Der Ansatz eines

autonomen Lernens in beschriebenen

Entwicklungsprozessen, dem Spiel im

Zentrum unserer Teamarbeit, hat sich aus

Trainersicht als absolut sinnvoll erwiesen.

1A

Die Spielleistung wurde von uns Trai-

nern beobachtet und eingeordnet, wie

auch rückwirkend im Austausch über ...

1B

... Persönlichkeitsmerkmale und eine

„Spielanalyse“ selbstreflektierend unter

unserer Hilfestellung erarbeitet.

2A

Daraus ergaben sich für unsere Teil-

nehmer: WAS kann ich wirklich? WER

bin ich? WO kann ich mich entwickeln?

Innerhalb unserer Testgruppe scheint ein

ehrliches Reflektieren und Zugeben leich-

ter zu gelingen als im Einzel-Coaching.

2B

Die sich daraus ergebenen Entwick-

lungsbereiche sind Individualthemen, die

durch eine kontinuierliche und mittel-

fristige Auseinandersetzung neue Fertig-

keiten und Qualitäten entwickeln werden.

3

WIE kann ich als Spieler besser trai-

nieren und gleichzeitig auch autonomer

werden? Durch Vorträge und Diskussio-

nen gemeinsam erarbeitet, entstanden

individuelle Ansätze und Ziele, die sich

in einer Trainingsplanung und dem

Coaching wiederfanden.

Die Entwicklungsrahmen wurden in

diesem Zusammenhang so abgesteckt

und beschrieben, dass Lösungen von

unseren Teilnehmern selbstständig ent-

deckt sowie vertieft werden konnten.

Individuelle Betrachtungsweisen und

emotionalisierte Themen im geschützten

Raum der Gruppe initiieren eine beson-

dere Stimmung beim Lernen. Wir lehnen

uns nicht zu weit aus dem Fenster mit

folgender Aussage, da wir es wiederholt so

erleben durften: Gerade das Gemeinsame

fördert die eigene Auseinandersetzung

mit sich selbst als Spielerpersönlichkeit

und macht dabei den „Spirit of the Game“

für alle erlebbar.

Die von uns vorbereiteten Themen und

die Ehrlichkeit der Spieler forderten un-

heimlich viel Kreativität ein. Gefragt war

häufig, gemeinsam nach Lösungen und

wirklich neuen Erkenntnissen zu suchen.

Die Lösungen jenseits des Korrigierens

können Sie, liebe Leser, nicht in Form von

Methoden und mehrfachem Übertragen

von Lösungen finden.

ERKENNTNISSE

Selbstreflexion ist ein Schlüssel

zu einer besseren Wahrnehmungs-

fähigkeit.

Die Spielkompetenz bleibt immer

im Vordergrund der Entwicklung.

Das eigene Spiel zu erkennen und zu

verstehen, ist ein weiterer Schlüssel

für die Entwicklung.

Schwunganalysen bleiben im

Arbeitshintergrund der Trainer und

behalten trotzdem Berechtigung.

Der Slice, mangelnde Länge,

Wettkampfängste sowie andere

Themen erhalten ihre Lösungen aus

dem eigenen Erfahrungsraum.

Die Trainer liefern den passenden

Rahmen, um zu eigenen Lösungen zu

kommen.

Der Zuwachs an Fertigkeiten

liefert erfahrungsgemäß von selbst

Ergebnisse.

Das Projekt hat uns als Trainer, Coaches

und Mentoren ebenso verändert und mit

neuen Erfahrungen bereichert. Unsere

Entscheidung steht fest, wir werden

unseren Entwicklungs- und Arbeits-

ansatz in einem noch größeren Umfang

fortführen.

GT

Herzlichst,

Ihre

Marco Zaus und André Zill

Zaus & Zill Projekt „Break 80, Teil 2“ – ein Praxisbericht bzw. Zwischenstands-Update.

AUF DEM BESTEN WEG

ZUM AUTONOMEN LERNEN

Die sechs GOLF TIME-Leser beim gemein-

samen Termin mit den beiden Erfolgscoaches

Marco Zaus und André Zill